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NEBELLEBEN - IM CHAOS EINER PERSÖNLICHKEITS-STÖRUNG

14,99 €

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Beschreibung

Das Leben ist bitter, die Liebe ist süß, sanft ist der Tod. Doch egal, wann du gehst, das Wichtigste ist, deine eigene Lebensfreude zu finden.

Nichts auf der Welt besitzt mehr Faszination als der Tod. Doch was ist, wenn der Tod zu sehr ein Teil von dir ist und dich vom Leben abhält? Wie kann man lernen, das Leben zu lieben?

Diese und andere Fragen beschäftigen die junge Michelle, die unter einer Persönlichkeitsstörung leidet. Sie versucht, sich im Chaos der Welt und des Lebens zurechtzufinden, wird aber immer wieder von Hass- und Schuldgefühlen eingeholt.

In NEBELLEBEN beschreibt die Autorin ungeschönt und offen den Kampf gegen sich selbst – für einen Platz im Leben, ohne Psychiatrie, ohne Medikamente, ohne Angst.

  • Die ungeschönte und offene Sicht auf das harte Leben mit einer Persönlichkeitsstörung
  • Berührend und beunruhigend
  • Pflichtlektüre für alle Betroffenen


Michelle Julia Berger
NEBELLEBEN
Im Chaos einer Persönlichkeitsstörung
428 Seiten | Paperback
ISBN 978-3-86265-630-1
14,99 EUR (D)


DAS BUCH
Michelle wächst in chaotischen Strukturen auf, die geprägt sind von Angst, Wut, Hass und Gewalt. Mit 18 Jahren verlässt sie das Elternhaus und beginnt eine Ausbildung als Krankenschwester. Dort lernt sie Alexandra und Bianca kennen, die zu guten Freundinnen werden. Michelle hilft Bianca durch eine schwere Beziehungskrise, und mit Alexandra verbindet sie eine tiefe Zuneigung, die jedoch schlagartig abbricht, als sie ihren ersten Freund, Lucas, kennenlernt, in den Alexandra auch verliebt ist.

Durch Magersucht und Bulimie stark instabil, begibt Michelle sich in eine Klinik. Dort kann man ihr nicht helfen, woraufhin sie einen Selbstmordversuch unternimmt. Nachdem dieser gescheitert ist, kommt sie zum ersten Mal in Kontakt mit einer Psychiatrie. Doch sie will anders leben. Dieser neue Lebenswille hilft ihr, ihr Fach-Abi nachzuholen und eine Ausbildung an einer Theater-Schule zu beginnen.

Doch die Vergangenheit lässt Michelle nicht los. Getrieben von starken Ängsten vor echter Nähe, stürzt sie sich in falsche sexuelle Verlockungen und Abhängigkeiten. Sie lernt Adrian kennen, einen Ex-Alkoholiker und ebenfalls starken Borderliner, mit dem es zu einer symbiotischen Co-Abhängigkeit kommt, die sie erst nach fünf Jahren beenden kann.

Nach einem zweiten Selbstmordversuch wird sie in eine Psychiatrie eingeliefert, wo man ihr eine Langzeittherapie nahelegt. Nach langer Wartezeit wird sie schließlich in eine Wohngruppe aufgenommen, wo es ihr jedoch nicht leicht gemacht wird; sie muss sich gegen Mobbing und falsche Unterstellungen wehren. Zum Glück stehen ihr weitere Rehabilitanden bei, wie etwa Sebastian, ein junger, gut aussehender Mann, der mit schweren Depressionen kämpft.
Und doch scheint Michelle etwas Licht in seine Dunkelheit zu bringen. Ganz langsam entwickelt sich eine ernsthafte Zuneigung zwischen den beiden, in der sich Michelle immer wieder mit ihren Ängsten vor echter Nähe auseinandersetzen muss. Alte Gefühle und Selbstvorwürfe bezüglich Adrian erschweren das junge Glück, und als Adrian dann auch noch wie aus heiterem Himmel vor ihr steht, scheint Michelles Leben ein weiteres Mal aus den Fugen zu geraten.


LESEPROBE
Hallo. Da bin ich. Ich schreibe. Ich schreibe, um das Gefühl zu haben, Ordnung in mein inneres Chaos zu bringen.
Ich schreibe in der Hoffnung, mich selbst zu definieren und abzugrenzen; mich gegen innere und äußere Angriffe verteidigen zu können.

Ich schreibe, um meine Trauer, meine Wut und meinen Hass in Worte zu fassen, ihnen den Schrecken und ihre Zerstörungskraft zu nehmen.

Schreiben ist Aufräumarbeit, wie ein Zimmer aufzuräumen, um nicht im Chaos der verschiedenen Strömungen zu versinken, so schreibe ich, um nicht im Chaos der Welt und des Lebens zu versinken, jetzt, da ich beschlossen habe, zu leben.

War es ein bewusster Akt? Eine bewusste Entscheidung? Ich denke nicht. Eine bewusste Entscheidung war, dass ich dem Wunsch in mir, Sterben zu wollen, endlich dem ganzen Elend ein Ende zu bereiten, nicht nachgab. Das war die einzige Entscheidung, die ich bewusst wahrnahm. Alles andere kam danach. Michelle Julia Berger