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INKLUSION – SO NICHT!

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Beschreibung

Inklusion stellt eine Herausforderung für alle in der Schule arbeitenden Menschen dar, sowohl für Lehrer als auch für Kinder

Nach der UNESCO-Erklärung von Salamanca 1994 lautet das Ziel: »Bildung für alle« und vor allem Zugang für alle Kinder zu regulären Schulen. Obwohl die Idee wünschenswert ist, sieht es in der alltäglichen Praxis, sprich im Schulunterricht, doch oft ganz anders aus.

Der Schulalltag zeigt, dass manche Kinder mit der Reizvielfalt der »normalen« Schule überfordert sind. Was können Lehrer tun, damit sie jedem Kind gerecht werden? Ist das überhaupt möglich? Und falls ja, welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit diese Schule für alle gelingt?

Dr. Ute Schimmler, seit 1977 Grundschullehrerin in Bremen, schildert in ihrem Buch »INKLUSION – SO NICHT!« ihre Erfahrungen mit schwierigen Kindern, nicht immer ganz einfachen Eltern und institutionellen Schwierigkeiten. Ein wichtiger Beitrag zu einem viel diskutierten Thema!

  • Die 33. Internationale Jahrestagung der Inklusionsforscher*innen findet vom 20. bis 22. Februar 2019 in Berlin statt
  • Aktuelles Brennpunktthema
  • Entwicklung des Inklusionsgedankens
  • Ist Inklusion immer möglich?
  • Praxisbeispiele


Ute Schimmler
INKLUSION – SO NICHT!
Eine Lehrerin berichtet, wie es wirklich ist –
eine kritische Bestandsaufnahme aus der Praxis
232 Seiten | Premium-Paperback
ISBN 978-3-86265-744-5
12,99 EUR (D)


DAS THEMA

Ein Ziel der Inklusion ist, dass alle Menschen Anspruch auf den gleichen Zugang zu Bildung haben müssen. Das bedeutet zum Beispiel, dass Kinder mit Lernschwierigkeiten oder einer Behinderung die gleichen Chancen haben sollten wie alle anderen.

In der Theorie klingt das alles wunderbar und wünschenswert. Aber können wir wirklich jedes Kind inkludieren? Es ist vielleicht nicht so schwierig, einem lernbehinderten Kind inklusiv zu begegnen. Was aber ist mit den sogenannten »verhaltensoriginellen« Schülern und Schülerinnen, jenen Kindern, die reibungslosen Unterricht fast unmöglich machen?

Wie kann es gelingen, diese Kinder sinnvoll in eine Klasse zu inkludieren? Oder sollte man fragen: Kann es gelingen, dies zu tun? Die Autorin beleuchtet die Problemfelder anhand von Beispielen aus ihrer eigenen Unterrichtspraxis.

DAS BUCH

Das Thema »Inklusion« wird nach wie vor heiß in der Öffentlichkeit diskutiert. Obwohl die Idee der »Bildung für alle« wünschenswert ist, sieht es in der alltäglichen Praxis, sprich im Schulunterricht, doch oft ganz anders aus.

Wie kann man den Anforderungen nach inklusivem Unterricht gerecht werden? Kann man es überhaupt? Und wenn ja, wie kann man bei allen Unterschieden und Problemen, die die Schüler und Schülerinnen mitbringen, auch noch einen Leistungsanspruch entwickeln und vermitteln?

Die Grundschullehrerin Ute Schimmler schildert in ihrem Buch »Inklusion – so nicht!« ihre Erfahrungen mit schwierigen Kindern, nicht immer ganz einfachen Eltern und institutionellen Schwierigkeiten. So unglaublich manche der Geschichten auch sind, jeder Lehrer, jede Lehrerin wird sich in diesem Buch wiederfinden und vielleicht auch ein kleines Stück bestätigt fühlen.

LESEPROBE

Rafael lebt in einer kindlichen Fantasiewelt. Er ist mal Polizist, mal Friseur, mal Sänger, aber immer etwas anderes als Rafael. Eines Morgens teile ich ihm mit, dass wir mit Mathe angefangen haben, als ich sehe, dass er immer noch andere Dinge auf dem Tisch liegen hat. Er sagt: »Ich mach schon.«


Ich sage: »Nun hol dein Mathebuch!« Rafael: »Moment, ich muss erst mal meinen Motor anschalten – brumm, brumm – und die Zündung – knirsch ...« Ich unterbreche ihn und ranze ihn an: »Rafael, ich werde gerade ziemlich ungeduldig!« Rafael erwidert: »Geht gleich los – muss mich nur noch anschnallen ...«

Rafael stört viel, er redet pausenlos und schafft dabei nichts. Dabei ist er ein sehr intelligenter Junge. Er hat unglaublich rasch lesen gelernt, und auch Mathematik stellt ihn vor keinerlei Probleme. Sozial aber ist er isoliert. Die anderen Kinder erleben seine Traumwelt offenbar als sehr irritierend. Er hat keine Freunde, und das ist sicherlich ein Kernproblem des Ganzen. Er hängt sehr an Liam, aber der ist nur genervt von ihm. Ute Schimmler


DIE PRESSE

»Eine Lehrerin, die seit Jahrzehnten an einer Bremer Grundschule arbeitet, hat sich ihren Frust von der Seele geschrieben.« DLF Campus und Karriere

»Seit 42 Jahren ist Ute Schimmler im Schuldienst. Sie hat schon einige Bildungsreformen klaglos umgesetzt: die Abschaffung der Zensuren, die Rechtschreibreform. Für das Gelingen der Inklusion fordert sie mehr Personal: ›Es müssen immer mindestens zwei Lehrer im Klassenraum anwesend sein.‹ Wie sehr das die Arbeit erleichtert, sieht sie in ihrer aktuellen Klasse. Dort ist unter den vier Inklusionskindern ein Mädchen mit Diabetes, das permanent von einer Assistentin medizinisch überwacht werden muss. Die ausgebildete Krankenschwester sitzt mittendrin und hilft den Kindern und der Lehrerin: ›Ohne sie wäre ich aufgeschmissen.‹« BILD am SONNNTAG

»Ute Schimmler ist ein Vollprofi im Klassenzimmer, sie unterrichtet seit 42 Jahren. Doch im vergangenen Jahr, so sagt die 65 Jahre alte Grundschullehrerin, sei es so schlimm gewesen, dass sie jeden Tag darüber nachdachte, ob sie die Kraft hat, ins Klassenzimmer zu gehen, oder ob sie sich doch lieber krank meldet. Schuld daran sei auch die Inklusion gewesen – die Eingliederung von Kinder, die bis vor einigen Jahren auf speziellen Förderschulen unterrichtet wurden, nun aber in Regelklassen gehen. Bremen, der Stadtstaat, in dem Ute Schimmler arbeitet, hat bei der Inklusion eine Vorreiterrolle: Nur noch 1,2 Prozent aller Kinder hier gehen laut einer Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung aus dem Jahr 2018 auf Förderschulen, der Rest wurde integriert. Nicht mitgehalten hat dabei die Ausstattung und Ausbildung, sagt Schimmler. Sie hat ein Buch über ihre Erlebnisse geschrieben, weil sie, so sagt sie, sich ›den Frust von der Seele schreiben wollte‹.« Die Welt

»Dr. Ute Schimmler bietet in ihrem Buch einen schonungslos offenen Einblick in den Schulalltag. Anhand unzähliger Beispiele zeigt sie in ihrem Buch die immensen Herausforderungen und Abgründe des Lehrerberufes – abseits der Wissensvermittlung – auf. Verschiedene Problembereiche werden gezielt beleuchtet, auch die Lehrer selbst werden nicht außen vor gelassen, ebenso wenig die wichtiger gewordene Komponente der Eltern. Trotz Beispielen gelungener Inklusion überwiegen die Berichte, die einen fassungslos machen, angesichts der Zustände an den Schulen. Es wird deutlich, dass ohne erhebliche Investitionen in Personal und Ausstattung Inklusion kaum bis nicht umsetzbar bleibt.« SPEKTRUM HÖREN

»Verhaltensauffällige Schüler sowie die Inklusion – dies ergab einmal mehr eine große Lehrer-Umfrage in dieser Woche, wie News4teachers berichtete– gehören zu den größten Belastungsfaktoren für Pädagogen. Tatsächlich hängen beide Problemfelder eng zusammen: Die Einbeziehung insbesondere von ›W- und E-Kindern‹ in den Regelunterricht, also Kindern mit Störungen in den Bereichen Wahrnehmung und Entwicklung, bringt Lehrer oft an Grenzen. Vor welchen Herausforderungen sie stehen, macht jetzt ein Buch anschaulich: Ute Schimmler, erfahrene Grundschullehrerin in Bremen, schildert in ›Inklusion – so nicht!‹ ihre Erfahrungen.« news4teachers.de