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ICH BIN NICHT AUF DER WELT, UM GLÜCKLICH ZU SEIN

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Beschreibung

Das Enfant terrible der DDR-Friseurinnung: Kultfriseur Frank Schäfer erzählt aus seinem Leben als Ostberliner Punk und Paradiesvogel

Frank Schäfer, Sohn des bekannten DDR-Schauspielers Gerd E. Schäfer, hatte schon immer etwas gegen Geradlinigkeit. Statt eines bürgerlichen Lebens in der DDR zog er den Exzess in der Ostberliner Partyszene vor, entdeckte seine Liebe zu Männern und wurde aufgrund seiner flippigen Ideen zum gefragten Friseur und Stylisten.

In seiner Biografie zeichnet er ein lebhaftes Bild von der Ostberliner Untergrundszene in den Achtzigern sowie dem Umgang mit Homosexualität im Osten. Er berichtet von den täglichen Schikanen der DDR-Obrigkeit, der daraus resultierenden Flucht nach Westberlin und wie er zur Zeit der Wende mit seinen gewagten Ideen auch dort Fuß fasste.

Offen und ehrlich schildert Schäfer, wie er allein durch Authentizität, ohne sich von gesellschaftlichem oder politischem Druck leiten zu lassen, zur Stilikone wurde und wie er in seinem Leben das Glück nie gesucht, letztendlich aber immer eine Menge Glück erfahren hat.

  • Über Homosexualität, Anderssein und Selbstfindung in der DDR
  • Offen und ehrlich erzählt, mit viel Witz und Berliner Schnauze


FRANK SCHÄFER:
ICH BIN NICHT AUF DER WELT, UM GLÜCKLICH ZU SEIN
Autobiografie
Aufgeschrieben von Patricia Holland Moritz
280 Seiten | Zahlreiche Abbildungen | Premium-Paperback
ISBN 978-3-942665-34-6
​12,99 EUR (D)


DAS THEMA

Frank Schäfer, Berliner Original und Kultfriseur, gilt als Stilikone des Ostens. Mit auffälligem Make-up, gefärbten Haaren und schriller Kleidung wird er in den 80ern zum gefragten Friseur und Stylisten, bekommt als Paradiesvogel aber auch schnell ein Problem mit der DDR-Staatsmacht.

Er wird Mitglied der Modegruppe »Allerleirauh«, nebenbei ist er Gogo-Boy für Bands wie Die Firma und Feeling B, und schon bald ist er aus der Partyszene Ostberlins nicht mehr wegzudenken. Als er vom Staat zunehmend schikaniert wird, setzt er sich 1988 nach Westberlin ab.

Zunächst von Starfriseur Udo Walz abgelehnt, fasst er in der dortigen Szene schnell Fuß und sorgt als »Deutschlands erster Schamhaarfriseur« landesweit für Aufsehen. Nach der Wende und einem Ausflug in die Welt der Reality-TV-Shows zieht es ihn in den Berliner Osten zurück, wo er erfolgreich einen eigenen Friseursalon betreibt.

DAS BUCH

Frank Schäfer ist Berliner Szene-Friseur und hat schon Stars wie Nina Hagen, Prince und den Musikern von Rammstein die Haare frisiert. Als Sohn eines angesehenen DDR-Schauspielers war ihm eigentlich eine überprivilegierte Laufbahn vorbestimmt, jedoch ging der Paradiesvogel, angetrieben durch den Wunsch nach Selbstverwirklichung, seinen eigenen Weg.

In seiner Biografie erzählt Frank Schäfer, wie er zum Entsetzen seiner Eltern Friseur-Facharbeiter wurde, wie er mit 13 seinen ersten Sex mit einem Mann erlebte und wie er durch seine außergewöhnlichen Ideen zum Enfant terrible der DDR-Friseurinnung wurde.

Darüber hinaus berichtet er, wie er trotz permanenter Verhaftungen und Verhöre durch die Stasi sowie die Vergewaltigung durch einen Polizisten eher unbeschadet durch die Mechanismen der DDR kam und es schaffte, im Grau des Ostens ein paar Farbkleckse zu hinterlassen.

LESEPROBE

​Das Ganze passierte 1985 in Ostberlin. Sven und ich waren Gogo-Tänzer für Punk-Bands. Wir wollten schon immer auf die Bühne. Wir waren hungrig und hatten beschlossen, Punk-Band-Background-Sänger zu werden. Dafür, richtige Sänger zu sein, reichte unser Können aber nicht.

Vor jedem Auftritt trank ich eine halbe bis drei viertel Flasche Wodka, sonst hätte ich nicht halb so gut die Sau rauslassen können. Meine Aufgabe war Randale. Die Punks im Publikum sollten sich prügeln und wir sie dazu provozieren. Einmal kam es zu einer richtig großen Klopperei, zu der die Polizei anrückte. Wenn das passierte, galt so ein Konzert natürlich als voller Erfolg.

Selbst bei den parteinahen Kulturfunktionären, die diese Klubhäuser leiteten und die Konzerte genehmigten, waren sie ein Erfolg, allerdings ein anderer als für das Publikum: Sie hatten uns alle unter Kontrolle. Ich dachte nie darüber nach, was die Punk-Konzerte den Leuten bedeuteten. Die spannendsten Ereignisse in diesem Land erlebte ich zwar in der ersten Reihe mit, war mir der Tragweite aber nie bewusst. Frank Schäfer


DIE PRESSE

»Der Friseur ist glücklich, was in einem gewissen Widerspruch zum Buchtitel steht: ›Ich bin nicht auf der Welt, um glücklich zu sein‹. Schäfer sieht darin keinen Widerspruch und erklärt: ›Ich habe mich nie um das Glück bemüht. Ich bin einfach glücklich.‹ Der Sohn des bekannten DDR-Schauspielers Gerd E. Schäfer entwickelte sich schon vor dem Mauerfall zu einer der seltenen exotischen Erscheinungen im Einheitsgrau des Ostens. Seine Lebenserinnerungen hat er mit der Autorin Patricia Holland Moritz geschrieben. Schäfer ist jemand, der mit einer sehr klaren Idee von sich durchs Leben ging und geht. Vor allem will er eines nicht sein: fremdbestimmt. In seiner Biografie beschreibt Schäfer seinen Drang – fast ist es ein Zwang – , sich ständig zu verändern. Seine Haare zu färben, Popper zu werden, dann Punk, Modemacher und Gogo-Tänzer, gemeinsam mit Marquardt, dem anderen Paradiesvogel der DDR und Rivalen um die Aufmerksamkeit bei den Tanzabenden im Opernpalais Unter den Linden, wo man hinmusste, wenn man auf Männer stand.« Berliner Zeitung

»In seiner Biografie ›Ich bin nicht auf der Welt, um glücklich zu sein‹ berichtet der Berliner Szene-Friseur Frank Schäfer, wie er in seinem Leben das Glück nie suchte, letztendlich aber – immer mehr oder weniger zufällig – doch eine Menge Glück erfahren habe. Das Spannendeste am Leben sei einfach das Leben selbst, sagt der 59-Jährige. Wie er sich an Details, die weit zurückliegen, erinnert, interessiert Moderatorin Kerstin Decker. ›Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich etwas vergesse‹, erwidert Schäfer. ›Ich merke mir auch alle Geschichten meiner Kunden.‹« Leipziger Volkszeitung

»Frank Schäfer ist Berliner Szene-Coiffeur. Er hat Stars wie Nina Hagen und Prince die Haare frisiert. Der Paradiesvogel, in der DDR geboren, ging immer seinen eigenen Weg. In seiner Autobiografie ›Ich bin nicht auf der Welt, um glücklich zu sein‹, geschrieben von Patricia Holland Moritz, erzählt Schäfer, wie er zum Entsetzen seiner Eltern Friseur-Facharbeiter wurde, wie er mit 13 seinen ersten Sex mit einem Mann erlebte und wie er durch seine aussergewöhnlichen Ideen zum Enfant terrible wurde.« bluewin.ch

»Von allen schrägen Vögeln ist er der schrägste, von allen Fantasievögeln in der Stadt ist er der fantastischste, er ist der schrillste Berliner: Frank Schäfer. Friseur, schwul, Glatze, extrem schräge Outfits, Stilikone der DDR, Sohn des DDR-Schauspielers Gerd E. Schäfer. Er ist von der Schule geflogen, wegen einer Westschallplatte. In den 90ern wurde er berühmt als der Schamhaarfriseur von Kreuzberg in seinem Leben hat er zahllose Promis frisiert obenrum. Jetzt mit knapp 60 Jahren hat Frank Schäfer seine Autobiografie ›Ich bin nicht auf der Welt, um glücklich zu sein‹ geschrieben.« radio BERLIN 88,8

»Frank Schäfer war schwul und Punk, als es beides in Ostberlin noch nicht geben durfte. Jetzt ist seine Autobiografie erschienen, Titel: ›Ich bin nicht auf der Welt, um glücklich zu sein‹.« taz

»Er war Provokateur, Punker, Model, DDR-Stilikone, Schamhaarfriseur und TV-Star. Frank Schäfer, ein Paradiesvogel mit Berliner Charme. Sein Vater Gerd E. Schäfer wünschte sich eine künstlerische Karriere für ihn. Doch der Schauspieler-Sohn verfolgte seinen eigenen ganz anderen Lebenstraum. Seine Mutter Ruth Ellen war es, die indirekt seinen Berufswunsch weckte, wie Schäfer in seiner Autobiografie ›Ich bin nicht auf der Welt, um glücklich zu sein‹ berichtet. Immer wenn seine Mutter zum Friseur ging, nahm sie ihn mit. Die Kittel, der Tratsch, die Lockenwickler – das alles war für den Jungen faszinierend.« SUPER Illu

»Frank Schäfer ist in Berlin aufgewachsen – Patricia Holland Moritz in Karl-Marx-Stadt. Nun hat der Szene-bekannte Friseur der auch als Krimi-Schreiberin bekannten Autorin sein Leben als Friseur, Anarcho-Partymaus des DDR-Untergrunds und Stilikone erzählt. Daraus entstand ein unterhaltsames Buch voll mit Geschichten, die einiges über die gesellschaftlichen Zustände in Ost und West der vergangenen 50 Jahre vermitteln.« Freie Presse

»Frank Schäfer hat der Autorin Patricia Holland Moritz von seinem Leben als Friseur, Anarcho-Partymaus des DDR-Undergrounds und Stilikone in Ost und West erzählt. Das daraus entstandene Buch schildert unterhaltsam seine Erlebnisse in der Musikszene zwischen Silly und Sven Marquardt, Flake und Blixa Bargeld und vermittelt gleichsam ein Bild der gesellschaftlichen Zustände in Ost und West in den letzten 50 Jahren.« Schall

»Du schreibst ja in deinem Buch ganz offen über dich und deine Familie.« MDR Riverboat

»Frank Schäfer, Sohn des bekannten DDR-Schauspielers Gerd E. Schäfer, ist Berliner Szene-Friseur und hat schon Stars wie Nina Hagen oder Prince die Haare frisiert. In seiner Biografie erzählt der Paradiesvogel, wie er zum Entsetzen seiner Eltern Friseurfacharbeiter wurde, wie er mit 13 seinen ersten Sex mit einem Mann erlebte und wie er durch seine außergewöhnlichen Ideen zum Enfant terrible der DDR-Friseur-Innung wurde. Offen und ehrlich berichtet er, wie er trotz permanenter Verhaftungen und Verhöre durch die Stasi sowie die Vergewaltigung durch einen Polizisten eher unbeschadet durch die Mechanismen der DDR in den Achtzigern kam und es schaffte, zur Stilikone zu werden.« Friseurwelt