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DER WAHNSINN UND SEINE GEFÄHRTEN

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Beschreibung

»Ich wünsche mir zu sterben. Als meine Tochter bist du dazu verpflichtet, mir diesen Wunsch zu erfüllen.« Larissa Sarand berichtet schonungslos ehrlich von der Tragödie ihrer Familie.

Larissa Sarands Mutter ist ebenso plötzlich wie schwer psychisch erkrankt. Woran genau sie leidet, kann nie geklärt werden. So sehen sich Larissa und ihr Vater hilflos den Wahnvorstellungen und Wahrnehmungsstörungen ihrer immer aggressiver werdenden Mutter und Ehefrau ausgeliefert, die bald ihren ersten Suizidversuch unternimmt.

Kurz danach wird bei ihrem Vater ein unheilbares Krebsleiden diagnostiziert. Fortan spielt der Tod die zentrale Rolle im Leben aller Beteiligten: Die Mutter will sterben, der Vater muss sterben, und Larissa versucht verzweifelt, beides zu verhindern.

Irgendwann wird Wahnsinn für die Familie zur Normalität. Mutter, Vater und Tochter unterhalten sich am Esstisch mit der gleichen Selbstverständlichkeit über Selbstmord und Sargholz, wie andere Leute über das Wetter plaudern. Die Katastrophe ist unabwendbar.

  • Das neue Buch der Autorin des ­Erfolgs­titels »Friss oder stirb«
  • Einblicke in das Leben mit einer ­psychisch kranken Mutter und einem krebskranken Vater
  • Große Zielgruppe: Rund ein Viertel ­aller Deutschen leiden einmal im Laufe ihres Lebens an einer psychischen ­Krankheit


Larissa Sarand
Der Wahnsinn und seine Gefährten
Wenn Vater sterben muss und Mutter sterben will:
Von Krebs, Depressionen und anderen Wegen der Zerstörung.
Eine Familientragödie.
224 Seiten | Klappenbroschur
ISBN 978-3-86265-703-2
14,99 EUR (D)


DAS THEMA

Larissa Sarands Mutter ist ebenso plötzlich wie schwer psychisch erkrankt. Woran genau sie litt, konnte nie geklärt werden. Ärztliche Befunde blieben ergebnislos.

So sahen sich Larissa und ihr Vater hilflos den Wahnvorstellungen und Wahrnehmungsstörungen ihrer immer aggressiver werdenden Mutter und Ehefrau ausgeliefert, die bald ihren ersten Suizidversuch unternimmt. Kurz danach wird bei Larissas Vater ein unheilbares Krebsleiden diagnostiziert. Fortan spielt der Tod die zentrale Rolle im Leben aller Beteiligten: Die Mutter will sterben, der Vater muss sterben, und Larissa versucht verzweifelt, beides zu verhindern.

Der Schwelbrand innerhalb der zurückgezogen lebenden Familie bleibt Außenstehenden lange verborgen und kann erst erkannt werden, als es für die drei unglücklichen Protagonisten längst zu spät ist. Schließlich sind sowohl Mutter als auch Vater tot. Welchen Anteil hatte Larissa daran? Hat sie sich »schuldig« gemacht?

DAS BUCH

Ohne Umschweife und schonungslos ehrlich berichtet Larissa Sarand von der Tragödie ihrer Familie. Ihre eigene Erzählperspektive ergänzt sie um erschreckende Tagebucheinträge ihrer Mutter und nüchterne ärztliche Befunde.

Sie beschreibt, wie der Wahnsinn zur neuen Normalität in der Familie erwächst. Irgendwann unterhalten sich Mutter, Vater und Tochter am Esstisch mit der gleichen Selbstverständlichkeit über Selbstmord und Sargholz, wie andere Leute über das Wetter plaudern. Die todessehnsüchtige Mutter neidet ihrem Mann seine aussichtslose Krebserkrankung – und auch dieser wäre gegenüber einem »Krankheitstausch« mit seiner organisch gesunden Frau nicht abgeneigt.

Ein beklemmendes Kammerspiel entsteht, und der Leser wird gemeinsam mit der Familie in eine Abwärtsspirale hineingezogen, die unausweichlich in der Katastrophe mündet. Und für Larissa steht letztendlich immer eines im Raum: die ewige Frage nach der Schuld.

LESEPROBE

Der Tag, an dem der Wahnsinn Einzug in meine Familie gehalten hat, war ein Tag wie jeder andere. Erst lange Zeit später offenbarte er seine wahre Bedeutung – und so vermag ich ihn nicht einmal mit einem exakten Datum zu versehen.


Der Wahnsinn, so wie ich ihn kennengelernt habe, hat im wahrsten Sinne des Wortes Methode, und zu dieser gehört, dass er sich so lang wie möglich darum bemüht, im Verborgenen zu agieren.

Erst als er peu à peu auch seine Entourage – die Angst, die Hilflosigkeit, die Wut, die Krankheit und den Tod – gänzlich um sich herum versammelt hatte, wurde mir gewahr, dass erst meine Mutter, dann mein Vater und schließlich auch ich dem Wahnsinn und seinem treuen Gefolge zum Opfer gefallen sind. Überflüssig zu erwähnen, dass wir, als ich dies endlich erkannt hatte, längst dem Untergang geweiht waren. Larissa Sarand


DIE PRESSE

»Für die meisten Kinder gibt es eine unumstößliche Gewissheit: Wenn ich nicht weiter weiß, habe ich immer noch Mama. Oder Papa. Die wissen, was zu tun ist. Die werden mich auffangen. Nicht für Larissa Sarand. ›Ich hab früh gelernt, dass es für mich keine Sicherheit gab‹, sagt die 30-Jährige.« watson.de

»Unzählige Häuser reihen sich in Städten aneinander. Was hinter einigen Türen vor sich geht, erfahren wir nur, wenn Menschen wie Larissa (30) ihr Schweigen brechen. Sie ist eines von 3,8 Millionen Kindern in Deutschland, die bei psychisch kranken Eltern aufwachsen. Larissa möchte, dass das Thema mehr Aufmerksamkeit findet.« Laura

»Larissa Sarand ist eine junge Frau, die als Kind und Jugendliche eine Familiensituation erlebt, die doppelt tragisch ist. Die Mutter erkrankt an einer schweren Depression, der Vater an Krebs. Der Vater muss sterben, die Mutter will sterben - und dazwischen steht Larissa, die verzweifelt versucht, beides zu verhindern. Was sie erlebt hat, wie sie es erlebt hat und wie sie es am Ende des Tages geschafft hat ihren eigenen Weg zu finden, das schildert sie in ihrem autobiografischen Buch ›Der Wahnsinn und seine Gefährten‹.« SWR1 Leute