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DER LETZTE SONG

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Beschreibung

Vom Lärm seiner Mitmenschen und Kollegen genervt, vom Job angeödet und von einem Stalker bedroht. Ein schwarzer Montag aus dem Leben eines schwerhörigen Musikredakteurs.

Max Lauschke ist Mitte 50 und Single, Eigenbrötler und Hypochonder. Ihn als sympathisch und lebensfroh zu beschreiben, würde ihm nicht gerecht werden. In seinem Sender steht ihm ein turbulenter Montag bevor. Ein Montag, der sein Leben verändern wird.

Ein 500.000-Euro-Gewinnspiel endet überraschend schon kurz nach seinem Start und erfordert notärztliche Hilfe für die Programmdirektorin. Der Chefredakteur wird beim Sex mit einer Kollegin auf der Behindertentoilette erwischt.

Grönemeyer, der Redaktionshund, verschwindet auf mysteriöse Weise, und Lauschke selbst wird von einem irren Stalker verfolgt, der damit droht, ihn wegen zu vieler Einsätze von »My Heart Will Go On« von Céline Dion umzubringen.

  • Urkomisch und böse, aber auch herrlich kurzweilig


Reiner Ussat
DER LETZTE SONG
Ein Radio-Roman
288 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-590-8
9,99 EUR (D)


DAS THEMA

In Deutschland hört fast jeder Mensch einmal am Tag Radio, mal länger, mal kürzer, ob zu Hause, im Auto oder bei der Arbeit. Dabei ärgert sich fast jeder auch einmal am Tag über zu viel Werbung, zu viel dummes Moderatoren-Geschwätz, schwachsinnige Gewinnspiele oder den musikalischen Einheitsbrei, der einem serviert wird.

Seit die Sender die Marktforschung für sich nutzen und fast alles über die Personen ihrer Zielgruppe wissen (außer vielleicht deren Kinderkrankheiten und Kontostand), hören sich die meisten Programme gleich an. Egal ob man sein Radiogerät in Flensburg oder Rosenheim eingeschaltet hat.

Diese Dauerberieselung kann vor allem bei Langzeithörern zu aggressivem Verhalten führen. Aber nicht nur bei ihnen. Auch Musikredakteure sind hochgradig gefährdet. Tag für Tag und Jahr für Jahr das immer gleiche langweilige Musikprogramm am Computer zu programmieren muss zwangsläufig irreparable Schäden hinterlassen.


DAS BUCH

Max Lauschke, der Icherzähler, ist Musikredakteur beim Hörfunk, und er ist schwerhörig. Trotz des Handicaps leidet er ganz besonders unter Lärm und schlechter Musik. Und er leidet unter einem durchgeknallten Hörer, einem Stalker, der ihn persönlich für die massenhaften Einsätze von »My Heart Will Go On« von Celine Dion verantwortlich macht und deshalb damit droht, ihn ins Jenseits zu befördern.

An einem Montag, Lauschkes Lieblingstag, hätte er besser im Bett bleiben und sich krankmelden sollen, wie er es in der Vergangenheit schon so oft getan hat. Vieles wäre ihm erspart geblieben. Er hätte noch seinen Job und würde am Ende nicht auf der Intensivstation eines Krankenhauses liegen.

So aber macht er sich mit dem Fahrrad auf den Weg in den Sender, wo ihm ein dramatischer Tag bevorsteht, der alles verändert. Veronika von Plankenfels, genannt Marple, die resolute Tageschefin der Wortredaktion und Lauschkes einzige Vertraute im Sender, ist auch in der schwersten Stunde an seiner Seite.


LESEPROBE

Wie fast an jedem Morgen eines Werktages warte ich auch jetzt auf den Moment, dass genau um 6:40 Uhr mein Radiowecker anspringt. Gewöhnlich bin ich schon zehn Minuten vorher wach und gespannt, welcher Song sich als Erstes aus meinem altersschwachen Radiowecker quälen wird. Heute ist es »This Could Be the First Day of My Life …« von Melanie C. Zum Glück ist der Song fast zu Ende.

Ich liege in meiner winzigen, völlig abgedunkelten Schlafkammer und bin wie üblich zu dieser frühen Stunde unfähig auch nur zur kleinsten Körperbewegung in Richtung Radiowecker, um den Ton leiser zu stellen. Nur kurz kann ich mich der Illusion hingeben, dass es nach Melanie C nicht mehr viel schlimmer kommen kann, da zerstören die ersten Takte von »I Don’t Like Mondays« diesen kurzen Moment der Hoffnung. Entsetzlich. In einer Endlosschleife immer dasselbe penetrante Gedudel. Bis zum Erbrechen immer der gleiche Einheitsbrei, immer die gleichen 20 nervtötenden Hits rauf und runter.

Es gibt Schlimmeres, muss ich mir immer wieder sagen. Deshalb darf ich mit meinem Schicksal nicht hadern. So haben sich zum Beispiel die zwei Gehörstürze und die darauffolgende Schwerhörigkeit für meinen Job eher als Vorteil erwiesen. Ich bin Musikredakteur beim Hörfunk, genauer gesagt beim Privathörfunk, und das Musikprogramm an diesem Montagmorgen, das mich so nervt, stammt von mir. Reiner Ussat


DIE PRESSE

»Reiner Ussat, langjähriger Musikredakteur bei Antenne Bayern, rechnet in seinem ersten Roman mit dem Radio-Geschäft ab. Die fiktive Geschichte des schwerhörigen Musikredakteurs Max Lauschke, die durch zahlreiche eigene Erfahrung genährt sein dürfte, thematisiert dummes Moderatoren-Geschwätz, schwachsinnige Gewinnspiele und musikalischen Einheitsbrei.« turi2.de

»Wer beim Radio arbeitet, hat’s nicht leicht. Muss unter dem deutschen Dudelfunk fast so leiden, wie der Hörer. Reiner Ussat tat dies 25 Jahre lang und hat sich nun in einem ›Insider-Roman‹ etwas Luft gemacht. Also eigentlich schwerer Tobak und großes Drama. Reiner Ussat ist jedoch das Kunststück gelungen, aus all dem eine Komödie zu schreiben, die deutlich lustiger ist als die Morgenshow Ihres lokalen Dudelsenders…« radioszene.de

»Der Blick hinter die Kulissen des Radio-Machens ist eine wundervolle Ansammlung von Anekdoten. Das Radio-Gewinnspiel wurde versehentlich zu früh gelöst, der Redaktionshund Grönemeyer ist spurlos verschwunden, der Chefredakteur vernascht eine Kollegin auf der Behindertentoilette – und schließlich begeht Lauschke einen folgenschweren Fehler. Reiner Ussat nimmt uns mit auf eine witzige Reise. Sein Schreibstil ist amüsant und gut nachvollziehbar. Wen schon immer interessiert hat, was beim Radiosender seines Vertrauens passiert, wenn gerade keiner zuhört, bekommt hier die selbst-ironische Vollbedienung.« musicheadquarter.de

»Reiner Ussat war lange Jahre Musikredakteur beim Privatradio Antenne Bayern. Mit ›Der letzte Song‹ hat er einen Satire-Roman veröffentlicht, der mitten in der Radioszene spielt. Im Buch wird der Musikredakteur Max Lauschke mit dem Tode bedroht, weil der Sender zu oft Celine Dions ›My heart will go on‹ spielt.« meedia.de

»Wenn einer beim Radio arbeitet und das Jahrzehnte lang, dann kann er viel erzählen und genau das tut Reiner Ussat. Von Hörern, die einen bestimmten Song suchen, aber nicht wissen, wie er geht, wann er lief oder wer ihn singt. Oder von dem Stalker, der ihm mit dem Tod droht, sollte er ›My heart will go on‹ von Celine Dion noch ein einziges Mal spielen - und bei seinem Sender läuft das Ding ständig! Genau die richtige Lektüre für einen Urlaub in der Ferne, an dem man seinen Lieblingssender nicht vermissen will.« Radio Charivari 98.6

»Reiner Ussat kennt Shakiras Gejaule und die Hörerbeschwerden darüber genau, denn er war viele Jahre Redakteur beim Privatradio-Sender Antenne Bayern. Aus seinen Erfahrungen hat Ussat nun einen Roman destilliert, den er Satire nennt. Dabei ist Ussats Ansatz ja mehr als verständlich: Nach Jahren beim Dudelfunk schreibt er einen Roman, in dem er über das von Jahr zu Jahr unerträglicher werdende Gedudel herzieht.« Neue Osnabrücker Zeitung

»Der Autor Reiner Ussat weiß ganz genau, wovon er schreibt. Das, was er selbst erlebt hat, nimmt er in seinem Roman ganz gekonnt auf die Schippe. Er nimmt den Leser mit auf eine witzige Reise hinter die Kulissen des Radioalltags. Die Klischee-Kollegen bekommen ebenso ihr Fett weg wie so mancher Hörer und seine Wünsche – natürlich alles mit viel Selbstironie geschrieben. Absolut lesenswert!« Radio Plassenburg

»Hinter der Figur des vom Schicksal, den Kollegen und Hörern gebeutelten Max Lauschke steckt Reiner Ussat, der 25 Jahre lang als Musikredakteur und Moderator beim Hörfunk arbeitete und jetzt seine Erlebnisse in der geheimnisvollen Radiowelt in einen rabenschwarzen Satireroman gepackt hat. Mögen seine Schilderungen auch noch so überzeichnet sein – als Satiriker darf man übertreiben – dürfte mehr als nur das berühmte Körnchen Wahrheit über Einschaltquoten, Werbung und Hörertäuschung in dem Erstling stecken, das auch ein wunderbares Hörbuch wäre – unterlegt mit den Songs aus der Endlosschleife.« Badisches Tagblatt

»Dass die jüngste Media-Analyse deutschlandweit gerade bei den unter 30-Jährigen einen gestiegenen Radiokonsum festgestellt hat, überrascht selbst einen Profi wie Reiner Ussat. Er hatte über 25 Jahre beim Hörfunk gearbeitet, war 18 Jahre lang Musikredakteur beim privaten Hitradio Antenne Bayern, der trotz leichter Verluste mit mehr als 1,2 Millionen Hörern pro Durchschnittsstunde immer noch der meistgehörte Sender in ganz Deutschland ist. Reiner Ussat war vor zehn Jahren bei Antenne Bayern ausgestiegen. ›Ich hatte die Nase gestrichen voll davon, wie am Fließband Tag für Tag die immer gleiche Musik am Computer zu programmieren‹, sagt er. Jetzt hat er seinen ersten Roman vorgelegt, der sich wie eine Abrechnung mit dem Dudelfunk liest. Er selbst nennt seinen Radioroman ›Der letzte Song‹ eine Satire. Der Held ist ein von Tinnitus geplagter Musikredakteur namens Max Lauschke, der von einem wütenden Hörer verfolgt wird.« Berliner Zeitung

»Das Buch ist kein Insider-Roman. Die Insider lachen natürlich doppelt so laut, denn es stimmt ja alles. Es ist ein super Unterhaltungsroman, ein lustiger Sommerroman, den kann man auch lesen, wenn man davon keine Ahnung hat. Denn nicht nur die Radioteile sind sehr lustig, sondern auch der Rest seines Loser-Lebens. Und: Der Mann kann schreiben!« SR2 Bücherlese

»Reiner Ussat arbeitete beinahe 20 Jahre als Musikredakteur beim Hörfunk und sammelte dort genügend Erfahrungen, die ihn zum Verfassen eines humorvollen und sarkastischen Romans voller Seitenhiebe auf das Formatradio qualifizieren. Unterhaltsam!« Eclipsed