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BORDERLINE - EIN JAHR MIT OHNE LOLA. DIE GESCHICHTE EINER FREUNDSCHAFT

12,99 €

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Beschreibung

Kann man mit jemandem befreundet sein, dessen psychische Probleme sein Leben bestimmen? Ein autobiografischer Roman über eine besondere Frauenfreundschaft

Wie geht man damit um, dass die beste Freundin an einer psychischen Krankheit leidet? Lola hat starke Stimmungsschwankungen, taucht unangekündigt für mehrere Wochen ab und ist für niemanden erreichbar. In solchen Phasen hadert Agneta mit dieser Freundschaft: Warum muss Lola immer so unzuverlässig sein und wieso ist sie ausgerechnet dann nicht verfügbar, als Agneta eine der wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens trifft?

Abwechselnd schildern die Freundinnen ihre jeweils eigene Perspektive auf zwölf Monate, in denen ihre innige Beziehung auf eine harte Probe gestellt wird. Borderline – Ein Jahr mit ohne Lola ist ein bewegendes Buch und ein hoffnungsvolles Plädoyer für die Freundschaft.

Agneta Melzer:
BORDERLINE – Ein Jahr mit ohne Lola
Die Geschichte einer besonderen Freundschaft
288 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-167-2
12,99 EUR (D)


DAS THEMA
Für Außenstehende ist das Verhalten von Borderlinern oft nicht nachvollziehbar: Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt liegen oft nur Minuten. Euphorischer Tatendrang wechselt sich ab mit Phasen, in denen die Betroffenen sich abkapseln und für niemanden zu sprechen sind.

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist ein bis heute nicht klar definiertes Krankheitsbild, über das mehr Klischees als Fakten im Umlauf sind. Das macht es nicht leicht für die Erkrankten, die bei der Diagnose oft durchs Raster fallen und mit ihren Problemen allein gelassen werden.

Doch nicht nur für die psychisch Kranken selbst ist die Borderline-Störung belastend – auch für ihr soziales Umfeld bedeutet sie eine große Herausforderung. Schließlich ist es schwierig, Beziehungen unter dem Druck von emotionaler Instabilität und Unberechenbarkeit dauerhaft aufrechtzuerhalten.


DAS BUCH
Agnetas beste Freundin Lola wirkt wie ein lebensfroher Mensch, der am Wochenende auf jeder Party dabei ist. Doch was viele nicht wissen: Am Montag liegt Lola im Bett und kann nicht aufstehen. Wenn das Telefon klingelt, nimmt sie nicht ab. Der Weg zum Supermarkt wird zur Tagesaufgabe. Lola ist Borderlinerin, doch das weiß sie noch nicht. Und während sie sich durch den Alltag schleppt, ringt Agneta mit sich: Kann man mit jemandem befreundet sein, der in den wichtigen Momenten des Lebens einfach nicht für einen da ist?

In »Borderline – Ein Jahr mit ohne Lola« erzählt Agneta Melzer vom Kampf um eine Freundschaft, die von einer psychischen Krankheit überschattet wird. Durch die zwei fiktionalisierten Erzählperspektiven erlebt der Leser sowohl Lolas Kollision mit sich selbst und den Erwartungen ihrer Mitmenschen als auch Agnetas Zerrissenheit: Ist ihre Freundin krank oder einfach nur unzuverlässig? Als Lola den nächsten schlimmen Schub hat, droht die Beziehung der Freundinnen zu zerbrechen.


LESEPROBE
»Ich trank den letzten Schluck meines ­Kaffees und wurde dabei immer ärgerlicher. So etwas war noch nie passiert. Noch niemals hatte mich Lola komplett versetzt, mich einfach mit meinem Kaffee in meiner Wohnung sitzen lassen. Ohne SMS, ohne irgendetwas. Normalerweise kam wenigstens im Laufe des Tages eine Entschuldigungsnachricht – diesmal nicht.

Das verstand ich nicht. So benahm sich Lola oft bei anderen, aber nicht bei mir. War ich jetzt etwa nicht mehr die Ausnahme? Oder war doch etwas Schlimmes passiert? Erst neulich hatte sie erzählt, wie sie auf dem Balkon gesessen und überlegt hatte, herunterzuspringen, sich dann aber dagegen entschieden hatte. Als lustige Anekdote schien sie das empfunden zu haben. ›Das würde sich für mich nicht lohnen. Ich glaube ja nicht an ein Leben nach dem Tod.‹

Wer weiß? Sie wäre ja nicht der erste Mensch, der sich etwas antut. Und hinterher würde jeder dasitzen und überlegen, ob er zu wenig unternommen hat. Oder war das jetzt übertrieben?« Agneta Melzer


DIE PRESSE
»Sie sind Freundinnen. Beste Freundinnen. Wenn Agneta und Lola in Hamburg gemeinsam etwas unternehmen, verbindet die beiden End-Zwanzigerinnen ein scheinbar unzertrennliches Band. Partys, Mädelsabende, Studium, Urlaube, Telefonate, Gespräche – alles läuft bestens. Doch plötzlich bekommt dieses Band erste Risse. Lola meldet sich über Tage nicht mehr bei Agneta. Kein Anruf, keine SMS, keine E-Mail. Die Frage nach dem unerklärlichen Warum wird immer lauter: kann man mit jemand befreundet sein, der in den wichtigsten Momenten des Lebens nicht für einen da ist? Lola ist Borderlinerin - doch das ahnt an diesem Punkt noch keiner. ›Borderline – Ein Jahr mit ohne Lola‹ beruht auf eben jener wahren Geschichte und erzählt – mal aus Agnetas, mal aus Lolas Sicht – von zwölf Monaten, in denen die innige Beziehung der beiden auf eine harte Probe gestellt wird. Es ist eine Geschichte über die Herausforderung, mit einer psychischen Krankheit zu leben, und über eine Freundschaft, um die es sich zu kämpfen lohnt.« caput

»Dieses Buch ist ein must have für alle, die dieser Krankheit gegenüberstehen. Sei es als Kranke oder als Freundin, Verwandte, Freund, Mann.« bibberzicke.blog.de

»Manche Freundschaften sind verdammt schwer zu pflegen. Agneta Melzer erzählt die Geschichte ihrer Freundschaft mit Lola. Mit kaum einer anderen kann Agneta so super feiern, wie mit Lola! Heute noch die Rampensau, ist Lola dann aber wieder ewig nicht zu erreichen. Sie geht nicht ans Telefon, öffnet die Tür nicht, kommt nicht zu Verabredungen. Agneta ist verzweifelt und am Ende ihrer Geduld. Sie will heiraten und braucht ihre Freundin! Aber Lola ist Borderlinerin. Und während sie die Entscheidung trifft, sich stationär behandeln zu lassen – wobei endlich die Krankheit erkannt und benannt wird –, kämpft Agneta um ihre Freundschaft.« Lübecker Nachrichten / Ostsee-Zeitung

»Das Tolle an dem Buch ist auch das Schwierige: Der strukturierten und reflektierten Sichtweise Agnetas wird die zum Teil zerschossene, mit Brüchen versetzte Perspektive Lolas entgegen gesetzt. Dadurch bekommt der Leser einen guten Einblick in die Schwierigkeiten dieser Freundschaft und damit auch in das Krankheitsbild der Interaktionsstörung Borderline. Ein interessantes Buch über ein viel diskutiertes Thema, mit ungewöhnlichen Stilmitteln erzählt.« Gesundheits Magazin Ruhr