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111 GRÜNDE, SEINE MITARBEITER ZU HASSEN

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Beschreibung

Aus der Alltagshölle eines Chefs: Mitarbeiter sind faul, unflexibel und klauen wie die Raben. Ein Unternehmer rechnet schonungslos ab.

Claus Buschmann hat ein Unternehmen der lederverarbeitenden Industrie von seinem Vater geerbt. Er schätzt die unternehmerische Freiheit, aber nicht seine Mitarbeiter. Diese stellen ihn an jedem Tag vor neue Herausforderungen.

Wer Mitarbeiter beschäftigt, braucht keine Feinde. Jeden Tag demonstrieren sie, dass ihnen die Unternehmensziele vollkommen egal sind. Es zählen nur das Gehalt auf dem Konto und der Freizeitstress.

Ansonsten fiebert der Mitarbeiter bereits am Montag dem Wochenende entgegen und findet alles schrecklich. In diesem witzigen Buch erzählt Claus Buschmann, was Unternehmer an ihren Mitarbeitern stört.

  • Überlebenstipps für den Umgang mit den lieben Mitarbeitern
  • Die Unternehmersicht gnadenlos subjektiv
  • Spannende Einblicke für Angestellte


Claus Buschmann
111 GRÜNDE, SEINE MITARBEITER ZU HASSEN
Faulpelze, Rechthaber und Amateure –
Wenn dein Personal dich um den Verstand bringt!

Mit Illustrationen von Jana Moskito

256 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-611-0
9,99 EUR (D)


DAS THEMA

Die deutsche Wirtschaft wird von vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen getragen. Während die Global Players Mitarbeiter abbauen, stellt der Mittelstand ein. Leider fällt es schwer, geeignete Mitarbeiter zu finden.

Außerdem offenbart die eigene Belegschaft alle Auswüchse menschlichen Fehlverhaltens. Leider ist es unmöglich, einen Betrieb vollkommen alleine zu führen. Doch Mitarbeitern fehlt jegliche Eigeninitiative und Loyalität zum Betrieb. Dieses Buch erzählt die Abenteuer eines Chefs mit seinen Mitarbeitern und offenbart schockierende Verhältnisse in der Arbeitswelt.

Dabei gibt das Buch Tipps zum Umgang mit Mitarbeitern und spendet anderen Unternehmern Trost: Jede Chefin und jeder Chef verzweifelt an seinen Angestellten.


EINIGE GRÜNDE

Weil Mitarbeiter nicht mitdenken. Weil Mitarbeiter Arbeitszeit und Privatleben verwechseln. Weil Mitarbeiter Waffen nach Nordkorea liefern würden. Weil Mitarbeiter nicht einkaufen können. Weil Mitarbeiter ihr Smartphone streicheln.

Weil Mitarbeiter tratschen. Weil Mitarbeiter das Klo einsauen. Weil Mitarbeiter spontan wie Bratwürste sind. Weil Mitarbeiter wie Münchhausen lügen. Weil Mitarbeiter respektlos sind. Weil Mitarbeiter wie die Raben klauen. Weil mich Mitarbeiter blamieren. Weil ich das Bordell der Mitarbeiter finanziere. Weil mich Mitarbeiter anzeigen. Weil Mitarbeiter Raucherpausen einlegen. Weil Führungskräfte nur E-Mails schubsen.

Weil Mitarbeiter selten ihre Ohren waschen. Weil Mitarbeiter mit Jim Beam ins Bett gehen. Weil meine Abteilungsleiter Weicheier sind. Weil Mitarbeiter fauler als Ameisen sind. Weil Mitarbeiter mir den Dreck unter den Fingernägeln neiden. Weil die Arbeitsplätze der Mitarbeiter Augenkrebs verursachen.


LESEPROBE

Wenn sich der Mitarbeiter Haustiere anschafft, muss er wissen, wo sich diese während der Arbeitszeit aufhalten können. Der Arbeitsplatz ist definitiv die falsche Wahl! Letzte Woche betrete ich das Vorzimmer meines Personalchefs. »Moin, Chef«, murmelt seine Sekretärin Frau Schanze.

In diesem Augenblick höre ich, wie jemand »Egon ist ein Blödmann« sagt. Frau Schanze lächelt mich jetzt unschuldig an. »Darf ich mal schauen?«, frage ich. »Da gibt es nichts zu sehen, Chef«, sagt die Mitarbeiterin eilig und versucht, mir den Blick zu versperren. »Was ist das?« Ich zeige auf den Käfig zu Frau Schanzes Füßen. »Ach, das meinen Sie? Das ist mein Papagei Leo. Der ist erkältet, daher wollte ich ihn nicht allein zu Hause lassen.«

»Für heute können sie ihn natürlich hier behalten, aber morgen suchen Sie bitte einen anderen Aufenthaltsort für das Tier«, sage ich mit Nachdruck. Erstaunlicherweise versteht Frau Schanze meine Argumente. Am nächsten Tag hockt Leo in meinem Büro. Claus Buschmann


DIE PRESSE

»Philipp Fischer war in vielen Berufen tätig: Er war Organist, Osterhase im Kaufhaus, Bauhelfer, Callcenter-Agent, Betriebsleiter und Sachbearbeiter. Dabei lernte er die gesamte Bandbreite der Kollegenschaft kennen – und hassen. Seine Erlebnisse hat Fischer im Buch ›111 Gründe, seine Kollegen zu hassen‹ verarbeitet. Unverschämt böse, aber auch sehr lustig beschreibt er die Macken und gravierenden Charakterschwächen des ›Feindes am Arbeitsplatz‹. Darin können sich vermutlich viele Leser wiederfinden. Und schließlich hilft eine Prise Humor, in schwierigen Job-Situationen cool zu bleiben.« Berliner Zeitung

»Bücher über den Wahnsinn im Büroalltag und wie man ihn überlebt, gibt es immer wieder. Jetzt hat auch der Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag auf diesem Themenfeld ein neues Buch auf den Markt gebracht: ›111 Gründe, seine Kollegen zu hassen‹ rechnet mit den schlimmsten Arten ab: Es geht um Egoisten, Humorlose, Schleimer, Frischluftfanatiker, Intriganten, Neider, Schnorrer, Ordnungs- und Hygienemuffel. ›Der Mensch braucht keine Feinde, wenn er Kollegen hat‹, so das Motto von Autor Philipp Fischer.« Allgemeine Zeitung

»Jeder braucht sie, aber keiner fühlt sich für sie verantwortlich: Tee- und Kaffeeküchen sind in vielen Büros eine Quelle ständigen Ärgers. Dabei sind sie so nützlich für den Job. ›Aus Studien geht hervor: Teetrinken dient der Arbeit‹, sagt Karriereberater Martin Wehrle. ›Oft fließen die wichtigsten Informationen beim informellen Austausch. Chefs sollten sich freuen, wenn die Mitarbeiter oft in der Kaffeeküche sind‹, so der Autor des Ratgebers ›Der Klügere denkt nach‹. Doch oft regiert in den Küchen das Chaos. Das hat auch Autor des Buchs ›111 Gründe, seine Kollegen zu hassen‹, Philipp Fischer, festgestellt. ›Es ist jeden Morgen das Gleiche, und jeden Abend dann auch wieder‹, sagt er. Lauter Tassen mit Kaffee- und Teeresten, obwohl die Kaffeeküche doch so ein beliebter Ort zum Tratschen ist. ›Man sollte meinen, während dieser wichtigen Tätigkeit könnte man auch gleich das Geschirr in die Maschine räumen.‹ Während Fischer sich in schöner Regelmäßigkeit selbst des Chaos annimmt, kommen anderswo oft alte Rollenklischees zum Tragen, hat Wehrle festgestellt: ›In vielen Firmen bedeutet 'Frauenförderung', dass Frauen den Vortritt beim Teekochen haben.‹ Männer hingegen ließen sich gern bedienen.« Spiegel Online