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111 GRÜNDE, KEIN ARZT ZU SEIN

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Beschreibung

Der immer lächelnde Gott in Weiß – diese Zeiten sind leider vorbei. Der Kittel ist nur noch grau, das Lächeln den meisten vergangen. Eine schonungslose Abrechnung eines Arztes.

Ärzte waren mal Götter in Weiß. Zumindest dachten das viele, vor allem die Mediziner von sich selbst. Die Zeiten sind leider vorbei. Die Weißkittel klagen plötzlich über ihr Dasein, es gibt Ärztemangel, keine Lobeshymnen mehr aus den eigenen Reihen, und Patienten können nicht verstehen, was den Beruf immer unattraktiver macht.

Politik, Gesellschaft , Patienten, Kollegen, das Studium per se, Krankenkassen, der Honorar- und Budgetwahnsinn, Zweitmeinungen, unsinnigste Gesetze und viele weitere Schwachstellen haben den Arztberuf nur noch wenig begehrenswert gemacht.

Der Autor und langjährige Arzt Göran Wild liefert eine schonungslose, mit einem Augenzwinkern geschriebene, aber ernst gemeinte und gesellschaftskritische Abrechnung mit dem Arztberuf. Eine Aufklärung auch für alle Kollegen, die sich ihr tägliches Dasein in Krankenhäusern und Praxen noch immer schönreden!

  • Eine kritische und zugleich lustige Sezierung unseres Gesundheitswesens
  • Verständlich geschrieben, deshalb auch für Gesundheitsminister und Krankenkassen geeignet!
  • Nach diesem Buch begreift jeder, warum Ärzte auch mal meckern!


Göran Wild
111 GRÜNDE, KEIN ARZT ZU SEIN
Ein Abgesang auf den ehemals schönsten Beruf der Welt
312 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-747-6
9,99 EUR (D)


LESEPROBE

In diesem Buch sollen die vielen Missstände unseres Berufes und Berufsstandes aufgedeckt und benannt werden, um die andere, nicht so rosige Seite der Medizin aufzudecken. Ich habe versucht, auch für diejenigen, die sonst nur Gast in dieser Branche sind, leicht verständlich und entspannt lesbar deutlich zu machen, was eigentlich nicht geht, was uns das Leben schwer macht, was dazu führt, dass der Nachwuchs fehlt und immer mehr Praxen nicht nachbesetzt werden können, wer wirklich für steigende Kassenbeiträge verantwortlich ist, woher die zunehmende Gewalt gegen Ärzte kommt und warum Gesetze wie das Antikorruptionsgesetz oder die Festlegung, dass wir doch 25 Stunden arbeiten sollten, völlig unsinnig und schildbürgerhaft sind.

Wenn ich mir aber anschaue, wie viele Flitzpiepen die Uni verlassen, dann wird jetzt schon viel Geld umsonst ausgegeben. Da die Qualität, die hinten rauskommt, nicht proportional mit der Menge zunimmt, die man vorn reinsteckt, wäre eine Erhöhung der Studienplätze sicherlich ein teures und riskantes Vorhaben. Deshalb scheint es besser zu sein, wenn sich weiterhin fünf Schlauberger um eine Platz streiten. Ein Blick in die Krankenhäuser zeigt dann aber auch, dass das angewandte Auswahlverfahren nicht immer dazu führt, dass die Besten gewinnen.

Im Krankenhausalltag werden täglich endlos viele Süppchen gekocht. Der Chef haut meist nur die Zutaten auf den Tisch, der Oberarzt schafft es im besten Fall, diese in der richtigen Menge in den Topf zu werfen, schafft es aber schon nicht mehr diesen mit Wasser zu befüllen. Der arme Facharzt muss den ganzen Mist umrühren, zum Kochen bringen und am Köcheln halten bis, ja bis plötzlich und unerwartet Feierabend ist. Der Chef weiß gar nichts mehr von seinem Vorhaben, der Oberarzt ist schon und der Facharzt geht schnell und pünktlich heim. Was bleibt, ist eine fertige Suppe die nicht abgeschmeckt und leicht angebrannt ist. Wer kommt, ist der arme Suppenkasper Assistenzarzt, der sich bis zu diesem Zeitpunkt sogar etwas auf seinen Nachtdienst gefreut hat. Göran Wild


DIE PRESSE

»Kritisch und humorvoll zugleich, seziert der Arzt das heutige Gesundheitswesen.« Apothekerzeitschrift MY LIFE

»Kurzweilig zu lesende Liste wichtiger Gründe, aus denen kommende Generationen lieber Abstand vom Arztberuf nehmen sollten. Glücklicherweise nicht immer bierernst, stimmt das Buch doch nachdenklich.« CHIRURGENMAGAZIN

»Wilds Buch zieht den Göttern in Weiß die weißen Kittel aus.« Leipziger Volkszeitung

»Planwirtschaft war harmlos gegen das, was Politiker im Verein mit Lobbyisten und Krankenkassen aus unserem Gesundheitssystem gemacht haben. Und man liest den Frust darüber aus jeder einzelnen Glosse heraus, die Göran Wild auch in deutlicher Kontroverse zu Falk Stirkats Buch geschrieben hat. Denn das, was Menschen, die Arzt werden, an ihrem Beruf besonders wichtig und faszinierend finden, das wird durch ein immer enger gefasstes Budgetsystem systematisch zerstört. Vielleicht wäre es ganz gut, wenn Politiker, die sich mit Gesundheitspolitik beschäftigen, Entscheider bei Krankenkassen und in den Kassenärztlichen Vereinigungen dieses Buch lesen würden. Denn klarer als andere schreibt Göran Wild hier, warum unserem Gesundheitssystem die Ärzte abhandenkommen. Und warum alle Versuche, krampfhaft Landärzte und Hausärzte anzusiedeln, scheitern werden.« Leipziger Internet Zeitung www.l-iz.de