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111 GRÜNDE, ENERGIE COTTBUS ZU LIEBEN

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Beschreibung

Das »gallische Dorf« an der polnischen Grenze, der östlichste Bundesligist aller Zeiten – der FC Energie Cottbus ist etwas ganz Besonderes!

Möglicherweise gab es selten einen unmöglicheren Bundesligisten als Energie Cottbus. Im ganz tiefen Osten, wo die Plattenbauten stehen und ein Tagebau nach dem anderen geschlossen wird, entstand etwas Besonderes.

Eine Mannschaft ohne große Namen und mit wenig Geld schaffte es, gegen die ganz Großen zu bestehen. Jahrelang. Mit Eduard Geyer, dem knorrigen Trainer, mit Tomislav Piplica, dem großartigen Torwart, mit Vasile Miriuță, der Tore schießenden Glatze.

Der Autor Christian Spiller saß schon als Kind im Stadion der Freundschaft und hat viele Sternstunden und dunkle Zeiten miterlebt. In »111 Gründe, Energie Cottbus zu lieben« hat er zahlreiche Erlebnisse, Ereignisse und Fakten über den außergewöhnlichen Fußballklub aus der Lausitz zusammengetragen.

  • Energie Cottbus ist 2018 in die 3. Liga aufgestiegen!
  • Authentisch, spannend und voller Insider-Wissen
  • Ein Traditionsverein mit viel Herz und Leidenschaft
  • Ein Muss für jeden Fan des Vereins aus der Lausitz


Christian Spiller
111 GRÜNDE, ENERGIE COTTBUS ZU LIEBEN
Eine Liebeserklärung an den
großartigsten Fußballverein der Welt
280 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-761-2
9,99 EUR (D)


EINIGE GRÜNDE

Weil Energie der Stolz der Lausitz ist. Weil das Stadion der Freundschaft keine Arena ist. Weil Ede Geyer mehr ist als sein Klischee. Weil Tomislav Piplica mehr ist als nur ein Eigentor. Wegen einer Glatze, die dampfte. Weil in Cottbus Nationalstürmer reifen können. Weil Fußball in Cottbus auch Hochkultur ist. Weil in Cottbus das letzte Tor der DDR-Oberliga fiel. Weil kein Geringerer als Achim Mentzel das erste Energielied gesungen hat. Weil es eine Tabelle gibt, in der Energie vor Juventus Turin, Borussia Dortmund und dem FC Bayern steht. Weil der Videobeweis nur wegen Energie eingeführt wurde.


LESEPROBE

Manchmal, wenn ich nachdenken musste, lief ich zum Stadion, das Eingangstor stand meistens offen. Ich setzte mich auf die leere Haupttribüne und schaute aufs Spielfeld. So wie andere Leute ans Meer fahren oder auf einen Berg steigen, blickte ich aufs Feld und sah immer wieder Willi Kronhardt den Ball in den Winkel hauen, um anschließend auf den Knien über den schneebedeckten Rasen zu schlittern.

Später ging ich weg, in größere Städte, in denen Menschen lebten, die Cottbus nicht kannten. Aber sie kannten Energie. Mich machte das stolz. Ich übernahm gerne die Rolle des ostdeutschen Fußball-Repräsentanten. Die Gladbach-, Köln- oder Eintrachtfans wussten ja nicht, wie das ist. Wie es ist, den Fußball der Unter- privilegierten zu spielen, dieses Kratzen, Beißen und Schubsen, das die Bundesligastars so verstörte. Wie es ist, zu diesem fanatischen Publikum zu gehören, in dem man das Gefühl hatte, den Ausgang der Spiele beeinflussen zu können, wenn man nur laut genug schrie.

Ein Gladbach-, Köln- oder Eintrachtfan wusste auch nicht, wie es ist, nach einem wichtigen Tor Tränen in den Augen erwachsener Männer zu sehen, die sich abgehängt fühlten und nun spürten, dass es sie noch gab. Sie kannten nicht dieses ›Wir‹ gegen ›Die‹. In Cottbus war Fußball eben immer mehr als Fußball. Mittlerweile ist es um Energie ruhiger geworden. So schnell, wie es nach oben ging, ging es wieder runter. Einmal Fußballhimmel und zurück. Aber die Liebe ist immer noch da, auch an einem kal- ten Freitagabend in der Regionalliga. Deswegen dieses Buch. Über die Liebe schreiben, wenn es gut läuft, kann ja jeder. Christian Spiller


DIE PRESSE

»Der knorrige und mitunter auch witzige Trainer Ede Geyer, Kult-Keeper Tomislav Piplica und Vasile Miriuta, die Tore schießende Glatze, stehen für die goldenen Jahre von Energie Cottbus. Mit einer wilden Mischung aus Billigkickern vom Balkan und eben dem Ost-Trainer Geyer schaffte es der Klub aus der Kleinstadt nahe der polnischen Grenze bis in die Bundesliga. Autor Christian Spiller saß schon als Knirps im Stadion der Freundschaft und meint: ›Es gab eine Zeit, in der sich so ziemlich jeder Bundesligaspieler davor fürchtete, nach Cottbus zu kommen. Vor der weiten Fahrt in den Osten. Vor dem Kabinentrakt, der noch nach DDR roch. Vor den Tretern in Energie-Trikots. Vor allem vor dem Pöbel auf den Rängen.‹« Leipziger Volkszeitung