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SCHANTALL, TU MA DIE OMMA WINKEN! - DAS BUCH

9,95 €

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Beschreibung

Kevin, Schantall und Omma aus der chaotischen Unterschichtfamilie Pröllmann sind überall. Liebenswert karikiert und sehr, sehr komisch!

Jochen wird vom lauschigen kommunalen Kulturbüro einer Kleinstadt in die Sozialbehörde versetzt und trifft dabei auf die chaotische Unterschichtenfamilie Pröllmann. Zunächst geschockt, entwickelt er trotz aller Irritationen und Gegensätzlichkeiten langsam Sympathien für Schantall und ihren Klan.

Ab sofort dreht sich Jochens Arbeitsalltag um Rückentattoos, Tuningschlitten, Shoppingwahn, Prollurlaub oder Essen vom Fußboden: Als Verfechter des guten Geschmacks erhält er zum ersten Mal Einblicke in ein faszinierendes Milieu, das er zuvor so nicht kannte.

Mit spitzer Feder schreibt Kai Twilfer über eine Familie, die stark von Bildungs- und Niveauarmut geprägt ist. Er leistet damit einen ebenso wichtigen wie amüsanten Beitrag zum Thema »Kevinismus«.

  • Eine humorvolle Exkursion in die Welt des »Kevinismus«
  • Das Porträt einer Unterschichtenfamilie – gewissenhaft recherchiert, stilvoll karikiert und sehr komisch


Kai Twilfer
SCHANTALL, TU MA DIE OMMA WINKEN!
Aus dem Alltag eines unerschrockenen Sozialarbeiters

Mit Illustrationen von Susanne Granas
224 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-219-8
9,95 EUR (D)


DAS THEMA
Kevinismus ist der krankhafte Zwang auffallend vieler Eltern, ihrem Nachwuchs einen ganz besonderen Vornamen wie beispielsweise Cheyenne, Jason oder Schanaia zu geben.

Aber eigentlich geht es bei diesem Phänomen nicht allein um Namen, sondern um eine ausufernde Niveaulosigkeit, die vor allem durch die Unterhaltungsindustrie propagiert wird und in allen Bevölkerungsschichten der deutschen Gesellschaft auftritt – wenn auch die bildungsferne Unterschicht besonders betroffen zu sein scheint.

Der Grad der Geschmacksarmut nimmt mittlerweile pandemische Züge an und wirkt sich auf viele Bereiche wie Ernährung, Sprache, Mode, Medienkonsum, Reisen oder Freizeitgestaltung aus. Zeitgeistige kulturelle Exzesse wie Doku-Soaps, Castingbands, Ballerspiele und Talentwettbewerbe sind dabei die Säulen eines Lebensstils, der die medienfernen Bevölkerungsschichten schlichtweg erschaudern lässt.

Können wir die Welle der Geschmacksverarmung in Deutschland noch aufhalten oder ist es dafür schon zu spät?


DAS BUCH
Selbstlose Sozialarbeit mit Menschen, die in gesellschaftliche Schieflage geraten sind, ist etwas Ehrenwertes. Der Sozialarbeiter Jochen könnte die meisten seiner sehr speziellen »Kunden« allerdings zum Mond schießen.

Unfreiwillig von der beschaulichen Kulturbehörde einer Kleinstadt in den Sozialdienst versetzt, wird Jochen direkt mit dem Härtefall der Unterschichtfamilie Pröllmann konfrontiert.

Nach anfänglicher Orientierungslosigkeit in der Welt der Sonnenbänke und Glitzer-Handys fängt Jochen an, die Familie nebst Tochter Schantall in sein Herz zu schließen. Trotzdem muss er sich gelegentlich Luft machen, um Schantall, Tschastin und Co ertragen zu können.

In dieser satirischen Abrechnung zeichnet Jochen schonungslos die Kuriositäten im Leben einer bildungsfernen Familie nach. Egal ob Kindergeburtstage bei McDoof, Dosensektpartys in Lloret de Mar oder erzwungene Kirmesbesuche mit der kompletten Sippschaft – Jochen ist nun Teil des Ganzen.

Während sein ambitionierter Plan, Niveau in die Welt der Unterschicht zu bekommen, zum Scheitern verurteilt scheint, stellt sich ihm aus der Nähe betrachtet die Frage, ob nicht bereits ein bisschen »Schantall« in jedem von uns steckt.


LESEPROBE
»Die Fastfoodfilialen der Neuzeit bieten eine hervorragende Alternative zum mühsamen Zubereiten einer warmen Mahlzeit für sich und sein Kind.

Kinder aus Familien wie den Pröllmanns wissen von gutem, nahrhaftem Essen oft so viel wie ein Neugeborenes vom Panieren eines Schnitzels. Okay, die Tatsache, dass Kartoffeln lang und dünn sind und in die Fritteuse kommen und man bei einer Tiefkühlpizza erst die Folie abmachen sollte, bevor man sie in die Mikrowelle steckt, haben Kinder bereits im frühpubertären Stadium verinnerlicht. Die Benutzung eines Dosenöffners zur anschließenden Vertilgung einer Fertigmahlzeit in Büchsen stellt für den handwerklich meist etwas ungeschickten Nachwuchs da schon eine größere Hürde dar.

Deshalb hat die fürsorgliche Lebensmittelindustrie irgendwann die Styroporschale entwickelt, an deren Oberseite man nur noch eine Alufolie abziehen muss, um das Ganze dann bei 600 Watt vier Minuten lang in der ›Welle‹ aufzuwärmen.« Kai Twilfer