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PAPA SORGLOS

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Beschreibung

Endlich Orientierung beim Vater-Kind-Hype: Warum Männer sich mit Hunden leichter tun als mit Kindern. Und warum das Vatersein die Menschwerdung des Mannes beschleunigt.

Wichtigstes Lebensthema des Mannes (nach Fußball und Frauen): Kinder! Unterhaltsam, aber jederzeit mit Anspruch, legt dieses so lebenskluge wie lebenslustige Buch die heimlichen Eigenheiten von Männern, Vätern, Söhnen offen.

Und stellt Fragen: Wäre die Welt eine bessere, schösse man die Väter direkt nach der Zeugung auf den Mond? Vermutlich. Aber Kinder zivilisieren den Mann! Wer Zwillinge großzieht, hat weder Lust noch Zeit, in den Heiligen Krieg zu ziehen.

Das Buch listet potente Potentaten und Prominente auf, gibt Tipps im Umgang mit Hochschwangeren, zieht Peter Sloterdijk, Don Draper oder Tom Waits als Kronzeugen heran, und liefert eine Playlist, Filmtipps und Buchempfehlungen für (werdende) Papis.

  • Der Vater im Jahr 2017 – einfühlsam, relaxed und ein ganzer Mann
  • Ein Vaterbuch zum Schmökern
  • Humorvolle Begegnungen und Tipps
  • Geschrieben von einem Profi, mit Herzblut und Liebe zum Thema: seinen Zwillingsmädchen


Jo Berlien
PAPA SORGLOS
Väter machen nichts richtig, aber manches besser
264 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-635-6
9,99 EUR (D)


DAS THEMA
Einst brauchte der Mann seine Freiheit. Meist entdeckte er die mit der Ankunft eines Kindes. Heute sollen Väter mit ihrem Arbeitgeber um Vätermonate feilschen und tapfer auf Karriere und Kind bestehen.

Die Mütter haben diesen Kampf bereits hinter sich. Zurück bleiben verunsicherte Väter: Sind sie die besseren Mütter? Oder sind Väter heute zu mütterlich? Der Autor, Vater von Zwillingen, weiß, wovon er schreibt. Mit ironischer Distanz, in leichtem Ton und lebhafter Sprache kommentiert er Meinungsvielfalt und Thesenwirrwar um den Vater-Kind-Hype.

Und mit steilen Thesen: Soziologen im Jahr 2117 werden, wenn sie Terror und Zeitenwende vor 100 Jahren beschreiben, das Auseinanderfallen der Welt festmachen an gegenläufigen Idealen: hier der emanzipierte, Väterbücher schreibende Alltagsknilch, da der Typus des jungenhaft gefährlichen Pseudoreligionsfanatikers mit mittelalterlichem Frauenbild. Männer, so viel steht fest, haben genug zu tun mit ihrer jeweiligen Vorstellung von Männlichkeit.


DAS BUCH
Das Buch entstand während der ersten drei Lebensjahre der Zwillingsmädchen des Autors. Es ist weder Tagebuch noch Ratgeber oder strenger gesellschaftspolitischer Essay.

Das hier sind Geschichten aus dem Leben, wie sie ein jeder kennt, der Kinder hat: heiter bis böse, bisweilen anmaßend, wütend, lakonisch, aufmunternd, abgedreht, undogmatisch und unterhaltsam. Der Autor streut Alltagserfahrungen aus Frankreich ein, wo Kinder keine Kinder sind, sondern ausgesucht höfliche, etwas klein geratene Leute in kurzen Hosen. Und er listet die besten Filme, Songs, Bücher für Väter und Söhne auf, aber anders als Sie denken. Ein Buch zwischen Familienglück und Familiengruft, Familiendurst und Familienwurst. Und wann gesellt sich zum Familienvater die Familienmutter? Es ist ein Buch für Väter und Söhne und für Ehefrauen, Mütter und Töchter und Zwillingseltern. Wer es gelesen hat, versteht »uns« Männer besser. Unser Schweigen. Unsere Ängste vor dem Kind. Und warum wir es mit Kindern locker angehen.


LESEPROBE
Kinder, das wusste Fred damals nicht, Kinder ändern alles. Kinder krempeln einen Mann um. Kinder fördern Verschüttetes zutage. Emotionen, Lachen, Reden, sinnloses Zeug brabbeln. Geduld.

Kinder machen einen Kindskopf von Mann erwachsen und ein beinhartes Macho-Arschloch zum mitfühlenden Wesen. Ohne Kind(er) bleibt er Kind und wird früher oder später zum linkischen Gott-sei-bei-uns, jenem Typus Mann in den mittleren Jahren, der von seiner Freiheit redet und Kinder als größte Bedrohung seiner individuellen, ganz privaten, höchst intimen Freiheit fürchtet.

Der Mann ist schließlich der Patron. Er wählt aus, er bestimmt, er lenkt die Geschicke, beruflich wie privat. Eine Beziehung, eine Liebschaft, eine Ehe ist maximal 50:50. Alles andere wäre eine feindliche Übernahme. – Ja, genau, würde Fred mit einem Schwiegersohnlächeln sagen und gleichzeitig rundherum alles dementieren, weil er seine innere Freiheit stets so definiert habe, dass er sich erst gar nicht zu einem Kind habe zwingen lassen. Jo Berlien