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KNASTFRAUEN

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Beschreibung

Schwedische Gardinen! Schock! Der erfahrene Arbeitstherapeut einer JVA berichtet über Frauen hinter Schloss und Riegel.

Wahre Verbrechen. Echte Täter. Nichts zieht die Öffentlichkeit so sehr an wie das Böse im Menschen und seine Wurzeln. Verbrechen ist männlich!, so eine weit verbreitete Ansicht. Tilmann Schäfer, Arbeitstherapeut in einer JVA für Frauen, weiß es besser: Frauen sind zu allem fähig, wozu auch Männer fähig sind, im guten wie im bösen Sinne.

Erleben Frauen den Knast genauso wie Männer? Sind sie weniger gewalttätig? Zicken Frauen wirklich nur rum? Der Autor beantwortet viele Fragen zum Leben hinter Gittern und beschreibt die gängigen Therapien. Ob auf der Jugendstation oder in den Hafthäusern der Erwachsenen, die Frauen sollen nicht bloß bestraft, sondern auf das Leben nach dem Knast vorbereitet werden.

Anhand seiner vielfältigen Erfahrungen mit unterschiedlichen Gefangenen beleuchtet der Autor das Thema Knast aus seiner ganz eigenen Perspektive und regt immer wieder zum Nachdenken an.

  • Dauerbrenner Verbrechen
  • Was Sie immer schon wissen wollten, aber nie erleben möchten
  • Frauen im Gefängnis: eine besondere Perspektive
  • Ein tiefer Einblick in eine Welt voller Regeln


Tilmann Schäfer

Knastfrauen

Der Tatsachenbericht eines Insiders – ein Arbeitstherapeut erzählt,

wie es im Gefängnis wirklich ist

232 Seiten | Taschenbuch

ISBN 978-3-86265-702-5

9,99 EUR (D)


DAS THEMA
Der Knast, eine packende Parallelwelt, in die wir nur selten Einblicke gewinnen: verhaftet, verurteilt, weggesperrt. Kriminalität hat schon immer eine besondere Faszination ausgestrahlt. Wir alle können Verbrecher werden, das Potenzial steckt in jedem von uns. Einige werden es, andere nicht. Was bewegt einen Menschen, zum Täter zu werden?

Frauen stehen den Männern bei Straftaten in nichts nach: Sie morden, stehlen und betrügen ebenso. Doch was passiert mit den Frauen, wenn sie als Verurteilte ins Gefängnis kommen? Welche physischen und psychischen Veränderungen durchlaufen sie? Wie sieht der Tagesablauf hinter den hohen Mauern der Haftanstalten aus?
Das Leben in einer Justizvollzugsanstalt für Frauen ist kein spannender Spielfilm, sondern harsche Wirklichkeit: schlimme Taten, schreckliche Schicksale – und trotzdem ist der Knast anders, als man es sich vorstellt, eine Welt ganz für sich, mit ihren eigenen Spielregeln.

DAS BUCH
Mit viel Einfühlsamkeit und Lebenserfahrung beschreibt der Arbeitserzieher Tilmann Schäfer seinen Alltag mit verurteilten Frauen und gibt Einblicke in seine Methoden der Arbeitstherapie. Dabei kommt er in Kontakt mit psychisch Kranken aller Facetten. Sie sollen lernen, wieder zu leben und einer geregelten Tätigkeit nachzu­gehen. Im Knast zu arbeiten bedeutet auch, viele Regeln zu verinnerlichen und weiterzugeben: Jede Tür, die geöffnet wird, muss auch wieder verschlossen werden ...

Und wie ergeht es den Straftäterinnen dabei? Plötzlich aus der Freiheit gerissen, müssen sie sich in der Welt des Gefängnisses zurechtfinden. Was macht eine 14-Jährige im Knast? Wie geht eine Kindermörderin mit ihrer Tat um? Wie werden die Gefangenen auf das Leben draußen vorbereitet? Wie wirkungsvoll sind die Therapien?

Folgen Sie Tilmann Schäfer in eine verschlossene, fremde Welt, um Antworten auf diese brennenden Fragen zu finden.

LESEPROBE
Auch Täter sind Menschen. Auch Täter haben Rechte. Das ist alles sehr schwer zu verstehen, wenn man an die Opfer denkt. Opfer gibt es immer, und die bleiben leider auf der Strecke. Über die Täter redet man, die Opfer werden durch das Schweigen wieder mal Opfer. Die Jugendliche war eine kaum einen Meter fünfzig große Person. Schmächtig, mit schwarz gefärbten kurzen Haaren. Sie steckte in einem zu großen Jogginganzug. Die dunklen Augen schauten einen leer und misstrauisch an. Die Hände versteckte sie in ihren Hosentaschen. Sie zog immer wieder an ihrer Jacke herum und schaute nervös umher, um einen dann aber plötzlich zu fixieren.

Sie malte sehr gerne Mandalas aus. »Das ist voll der Kinderkram. Aber voll cool, weil ich da so voll ruhig werde. So ohne Scheiß und den ganzen anderen Dreck.« Nachdem sie etwas Vertrauen gefasst hatte, spürte ich bei ihr eine Erleichterung, in der Arbeitstherapie zu sitzen und Mandalas auszumalen. Versunken im Ausmalen und Zeichnen. Die Stifte suchte sie sich sorgsam aus. Tilmann Schäfer