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Beschreibung

Der Hund ist gefährlich, weil er beißt! Der Hund ist ärgerlich, weil er kackt! Der Hund ist lästig, weil er bellt!

In Deutschland gibt es 7,9 Millionen Hunde – das sind 7,9 Millionen zu viel, findet der Autor Wulf Beleites. In diesem Tiersachbuch der anderen Art zeigt er die ganze Wahrheit über den »besten Freund des Menschen« auf. Es geht ums Kläffen, Beißen, Scheißen.

Er informiert über Killer- und Kackhunde, beschreibt Schoß- und Schmusehunde und klagt kläffende Kampfmaschinen, winselnde Welpen und überzüchtete Untiere an. Er liefert 111 Gründe, die Hunde und auch deren Halter abgrundtief zu hassen, sie höhnisch zu verachten und sie obendrein noch der Lächerlichkeit preiszugeben.

Dieses Buch ist ein anklagender Schrei nach Vernunft, Ruhe und Unversehrtheit. Schlicht eine eindringliche Forderung nach mehr aufgeklärtem Humanismus und weniger blinder Tierliebe.

  • Überlebenstipps für den Umgang mit des Menschen liebstem Haustier
  • Humorvoll und gnadenlos subjektiv
  • Scharfzüngige und bitterböse Abrechnung mit Hund und Herrchen!


Wulf Beleites
IMMER DIESE KÖTER!
111 Gründe, Hunde zu hassen

Mit Illustrationen von Jana Moskito​
240 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-670-7
​9,99 EUR (D)


DAS THEMA

Die Deutschen und ihre Hunde, das ist eine unendliche Leidensgeschichte des langen Weges vom unabhängigen Wolf zum unterwürfigen Hund. Straßen, Wiesen und Sandkästen werden zugeschissen. Hundegebell stört nicht nur in der Nacht.

Sie greifen, meist von hinten, ahnungslose Jogger, hilflose Kinder und natürlich Postboten an. Hundehalter sprechen gerne vom »sozialisierten Hund«. Das ist, wie so vieles auf dieser lausigen Hundewiese, ein Widerspruch in sich. Der Hund wurde nicht in eine Sozialgemeinschaft aufgenommen, sondern in und unter die Herrschaft der Menschen geknüppelt, geknechtet, gezüchtet und gehätschelt.

Hund und Halter kennen nur drei Begriffsmuster: Sitz-Platz-Fass! Der Deutsche und sein Hund, sie sind auf den Hund gekommen, hundsgemein, krumme Hunde und ein Hundsfott. Der Deutsche und sein Hund, sie werden vor die Hunde gehen. Sie führen ein Hundeleben, das hundsmiserabel ist, und sie werden nie ihren inneren Schweinehund überwinden.


EINIGE GRÜNDE

Weil in jedem Hund ein Kampfhund steckt. Weil das Kackerl nicht im Sackerl landet. Weil sie in Kneipen nichts zu suchen haben. Weil Hundekot beim Verbrennen stinkt. Weil sie nicht mehr ins All geschossen werden. Weil Hundebesitzer keine Bücher lesen. Weil es egal ist, ob sie Listen- oder Kampfhunde heißen.

Weil Kunst von Können, Kot von Koten kommt. Weil Kreuzfahrtschiffe zu Hundeklos verkommen. Weil der Hund in der Pfanne verrückt wird. Weil Hunde offen ihr Arschloch zeigen. Weil der Postmann nie zweimal klingelt. Weil Kot in Badeseen dümpelt. Weil Hundezucht ins Mops-Auge geht. Weil der Dorfhund ein Tyrann ist.

Weil auch der Nutzhund kein guter Hund ist. Weil sie zu selten vor die Hunde gehen. Weil die Jacob Sisters zu wenig Pudel verbrauchten. Weil der Kettenhund zu oft losgelassen wird. Weil sie in der Werbung nichts verloren haben. Weil der Bürohund unerträglicher ist. Weil der Dackel ein Hipster ist. Weil Flexi-Leinen Chaos verursachen. Weil sie im Bett nur stören. Weil Hundescheiße postfaktisch ist.


LESEPROBE

​Hundehalter sitzen stundenlang am Tresen, sabbern ihr Bier, tauchen gelegentlich den Mittelfinger ins Glas und lassen sich den Bierrest von dem Köter neben ihnen am Tresen abschlecken. Bekommt ihr Herrchen nach dem geleerten Glas nicht sofort Nachschub, starten die Biester ein tückisches Geknurre, steigern sich zu einem noch verhaltenen Gebell, um bei Nichtbeachtung die Wirtin mit lautem Gekläffe abzukanzeln.

Diese jedoch ist nicht sauer, sondern zapft mit einem »Hast ja recht, mein Kleiner« flugs das angemahnte Bier. Alle Stammgäste nicken Zustimmung und sagen im Chor: »Mir dann auch noch einen.« Kommen Fremde in die Kneipe, wird sofort aus einem trägen, vollgefressenen und mit Bierresten abgefüllten Tresen-Pinscher ein rasender Schrottplatz-Rottweiler.

Er verbellt den Eindringling, schnappt nach dessen Hosenbeinen. Fluchtartig verlässt der Fremde die Kneipe und hört nicht mehr die Worte vom Tresen: »Na, mein Schieter, der böse Mann wollte wohl nicht mit dir spielen.« Wulf Beleites


DIE PRESSE

»Hamburgs lustigster Hunde-Hasser!« BILD

»Beleites ist Deutschlands profiliertester Hundehasser. Und sein Hass, das Zitat macht es deutlich, macht vor den Haltern der knapp acht Millionen Hunde in Deutschland nicht halt. Jetzt ist sein Buch ›Immer diese Köter‹ erschienen. Die von Jana Moskito mit komischen Hundecartoons illustrierte Paperback-Ausgabe enthält laut Untertitel ›111 Gründe, Hunde zu hassen‹, wobei der Autor letztlich alle 111 auf drei zentrale Gründe zurückführt. Während der Arbeit an diesem Hundehass-Standardwerk habe er sich, erzählt Beleites im Eimsbüttler Restaurant Brüdigams, zu einem regelrechten Hunde-Sachverständigen gemausert. So enthält das Buch ganz im Sinne der Aufklärung wissenswerte Fakten, mit der sich der weit verbreitete Hundehass argumentativ solide untermauern lässt. Es enthält nicht nur die geschätzte Zahl der jährlichen Verletzungen durch Hundebisse (mehr als 20.000 in Deutschland, 60 Prozent der Opfer sind Kinder), listet durch Hunde übertragenen Krankheiten und Erreger auf (von Staphylokokken bis Capnocytophaga canimorsus) und sammelt unverschämte Antworten und Verhaltensweisen von Hundehaltern. Beleites dringt in entlegene Winkel vor und erklärt Phänomene wie Hunde in Werbespots, die nichts mit den beworbenen Produkten zu tun haben. Die tauchten nur auf, damit die Besitzer der Agenturen die Tiere steuerlich absetzen können. Im munteren Wechsel mit feinsinniger Satire und plumper Polemik breitet Beleites alle Fakten in seinem durchweg unterhaltsamen Werk genüsslich aus.« WELT AM SONNTAG

Für die einen sind sie die besseren Menschen, für die anderen ein Hassobjekt. Hunde. Autor Wulf Beleites gehört zweifellos zu der zweiten Kategorie und das sehr konsequent. In seinem Tiersachbuch der besonderen Art ›Immer diese Köter!‹ zeigt er seine ganz spezielle Wahrheit und seine besondere Sicht über den besten Freund des Menschen auf. Und die heißt ganz einfach ›111 Gründe, Hunde zu hassen‹. Wulf Beleites versteht sein Buch als bitterböse Abrechnung mit Hund und Herrchen. Seine Sicht ist zweifellos schwarzweiß und grau. So wie die wunderbaren Illustrationen von Jana Moskito.« VOLKSSTIMME

»In diesem Tiersachbuch der anderen Art zeigt er die ganze Wahrheit über den ›besten Freund des Menschen‹ auf. Die Deutschen und ihr Hunde, das ist eine unendliche Leidensgeschichte des langen Weges vom unabhängigen Wolf zum unterwürfigen ›Fiffiwaldirex›. Straßen, Wiesen und Sandkästen werden zugekotet, gellendes Hundegebell stört bei Tag und bei Nacht. Sie greifen, gern von hinten, ahnungslose Jogger, hilflose Kinder und natürlich Postboten an. Immer begleitet vom Kommentar ›Der will tut nichts! Der will nur spielen!‹ Hundehalter sprechen gerne vom ›sozialisierten Hund‹. Das ist, so der hundehassende Autor Wulf Beleites, ein Widerspruch in sich. Denn der Hund wurde nicht in eine Sozialgemeinschaft aufgenommen, sondern in und unter die Herrschaft der Menschen geknechtet, gezüchtet und gehätschelt. Hund und Halter kennen demnach nur drei Begriffsmuster: Sitz-Platz-Fass! Dieses Buch ist ein anklagender Schrei nach Vernunft, Ruhe und Unversehrtheit.« Badische Neueste Nachrichten