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GUNTHER EMMERLICH: SPÄTLESE

17,90 €

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Beschreibung

ICH WOLLTE MICH MAL AUSREDEN LASSEN und ZUGABE waren ein voller Erfolg. Nun legt Gunther Emmerlich nach: SPÄTLESE – EINE RÜCKSICHT OHNE VORSICHT. Selbstironie und ernstes Anliegen umschließen seine Formulierungsfreude auf stets unterhaltsame Weise. Selbst bei besorgt geäußerten Gedanken bleibt seine erfrischende Heiterkeit herzerwärmend.

​»Ältere Leute gucken gern nach hinten und ­werden dabei melancholisch. Ich gucke gern nach vorn und freue mich des Lebens, auch des weiteren Lebens und des Weiterlebens.« Gunther Emmerlich

Gunther Emmerlich ist ein sympathischer und spannender Zeitgenosse, der nicht nur als Sänger kein Blatt vor den Mund nimmt. Er widerspricht, wenn einer sagt, er käme aus dem ehemaligen Osten: »Was heißt hier ehemaliger Osten, es haben sich doch 1989 nicht die Himmelsrichtungen geändert. Außerdem bin ich als gebürtiger Thüringer Mitteldeutscher.« Er ist sicher kein Sunnyboy, aber er geht dem Schatten aus dem Weg. Sein Humor ist berührend, sein Ernst ansteckend. Auch umgekehrt. Emmerlich ist ein Entertainer, wie er im Buche steht. So auch in diesem.

Gunther Emmerlich
SPÄTLESE – EINE RÜCKSICHT OHNE VORSICHT

208 Seiten, 16 Seiten Bildteil
Hardcover
mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86265-624-0
​17,90 EUR (D)


DAS BUCH

»Wenn ein Buch ›Spätlese‹ heißt, ist der Abstand vom Vorwort zum Nachruf geringer geworden. ›… und irgendwann ist Schluss‹, hab ich oft nach schönen Momenten ebenso gedacht wie nach Augenblicken, auf die ich gern verzichtet hätte. Logisch, ein wenig traurig, gar schlicht sind solche Überlegungen allemal, aber ebenso unabwendbar. Etwas Neues zu beginnen, vertreibt die böse Ahnung und lässt sie in weite Ferne rücken. Ein Buch zu lesen, wäre so ein Anfang, ein Buch zu schreiben erst recht. Geschwätzigen Menschen muss man nicht sagen, dass sie sich etwas von der Seele reden sollen, sie machen es ohnehin. Oft ohne auf die Belastbarkeit der Seelen ihrer Zuhörer Rücksicht zu nehmen. Wer alles in sich hineinfrisst, leidet womöglich irgendwann an seelischer Verstopfung. Wenn potenzielle Zuhörer grad mit anderen Dingen oder mit sich selbst beschäftigt sind, ist Papier ein geduldiger Ersatz, dem man alles anvertrauen kann. In der Schule musste ich einmal 50 Mal schreiben: Gunther stört den Unterricht. Das hat mich weder erleichtert, noch die nächste Störung verhindert. Gedanken anderer zu lesen, kann erhellend sein. Eigene Gedanken zu formulieren, befreit und erfreut.« Gunther Emmerlich

Mit Sicherheit ist Emmerlich einer von Deutschlands vielseitigsten Sängern. Unverkennbar ist seine Stimme und darüber hinaus sein Humor. Gunther Emmerlichs wacher und kritischer Geist äußert sich nicht nur in einer standhaft vertretenen Meinung. Das Singen in vielen Genres macht ihm ersichtliche und hörbare Freude, als auch das Spielen mit der Sprache.

»Einige freuen sich, mich kennenzulernen, andere wissen nicht, wer ich bin, und wieder andere wissen, wer ich bin, freuen sich aber überhaupt nicht, mich kennenzulernen. Im Laufe des Abends spielen dann solche Subjektivitäten keine Rolle mehr, und man redet mit allen möglichen Leuten über alle möglichen Themen, über die man mit allen möglichen Leuten so redet. Mit den Gleichgesinnten ist man sich schnell einig. Mit den anderen kann und muss man länger reden. Jedenfalls bin ich meinem Beruf und dem Zufall dankbar, die es mir ermöglichen, Menschen kennenzulernen, die ich sonst nie kennengelernt hätte, obwohl sie mich kennen.«

»Meine Mutter hatte es schon schwer mit mir, bevor ich auf die Welt kam, denn bei meiner Geburt wog ich fünf Kilo. Das war ganz schön reichlich. Ich konnte dieses Gewicht aber dennoch nicht lange halten. Im Alter nimmt dann einiges ab, nicht aber das Gewicht. Gewicht und Mund halten war mir nie gegeben.«

»Wenn mir die Arbeit zu viel Arbeit macht, höre ich auf. Vielleicht aber nicht mal dann. Erst wenn ich das Echo nicht mehr höre, entweder, weil ich nichts mehr höre oder weil es nichts mehr zu hören gibt, oder beides, dann könnte man darüber nachdenken, irgendwann aufzuhören. Wenn die Arbeit keine Freude mehr macht, dann höre ich wirklich auf. Das kann aber dauern.« Gunther Emmerlich