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EIGENTLICH WÄRE ICH JETZT WELTMEISTER

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Beschreibung

Der ehemals größte Hoffnungsträger des deutschen Fußballs erzählt seine Geschichte. Sergej Evljuskin war jahrelang Kapitän von Boateng, Özil und Höwedes. Heute kickt er in der 4. Liga! Ein Buch über verlorene und zurückerkämpfte Träume.

Deutschland wird Fußballweltmeister – in diesem Moment wird Sergej Evljuskin sein verlorener Traum schmerzhaft wie nie bewusst. Seine ehemaligen Mitspieler heben den Pokal in den Himmel. Sie sind ganz oben. Er sitzt in einer Kneipe in Kassel. Dabei war er gerade noch die größte Hoffnung des deutschen Fußballs. »Warum bin ich hier und die sind da? Was ist schiefgelaufen? Was hat gefehlt?«

Der 28-Jährige war jahrelang Kapitän von Jérôme Boateng, Mesut Özil und Benedikt Höwedes in deutschen U-Nationalmannschaften. Er war zwei Mal bester Spieler seines Jahrgangs, das gelang außer ihm nur Mario Götze.

Warum spielt Götze in der Champions League und Evljuskin in der 4. Liga? Warum fahren Boateng, Höwedes und Özil zur EM, und Evljuskin wird vor dem Fernseher sitzen? Warum lief erst alles absolut perfekt und dann alles dramatisch falsch? Der gestolperte Star selbst sucht mit ehemaligen Kollegen nach Antworten.

  • Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen des Fußball-Geschäfts
  • Wie eine Kleinigkeit das Schicksal wenden kann
  • Insider-Infos über viele Spieler der aktuellen Nationalmannschaft


Sergej Evljuskin mit Christof Dörr
EIGENTLICH WÄRE ICH JETZT WELTMEISTER
Warum der Kapitän von Boateng, Özil und
Höwedes heute in der 4. Liga kickt
248 Seiten, mit Bildteil | Klappenbroschur
ISBN 978-3-86265-586-1
14,99 EUR (D)


DAS THEMA
Wir sind Weltmeister – und seitdem boomt Fußball in Deutschland. Der Deutsche Fußball-Bund hat knapp sieben Millionen Mitglieder – so viele wie nie zuvor. Über acht Prozent der Bevölkerung sind Mitglied in einem der 25.324 beim DFB gemeldeten Klubs. Müßig zu sagen, dass Fußball die mit Abstand beliebteste Sportart ist. Eine Statistik vom Juli 2015 besagt, dass für 17,8 Prozent aller unter 14-jährigen Jugendlichen Fußballprofi der Traumberuf schlechthin ist.

Auch Sergej Evljuskin hat von einer Karriere als Profi geträumt – und das Faszinierende an seiner Geschichte ist, dass er so nah dran war, seinen Traum auch wirklich leben zu können wie kaum jemand anderer. Eigentlich war er schon ein richtiger Fußballstar.

EIGENTLICH WÄRE ICH JETZT WELTMEISTER ist eine Spurensuche nach den Antworten auf diese Fragen und zeigt, wie schnell es hoch und auch wieder runter gehen kann.


DAS BUCH
»Klar denke ich oft daran, dass alles ganz anders hätte laufen können. 2014 sind viele von den Jungs, mit denen ich zusammen gekickt habe und die ich in der Nationalmannschaft und bei den Preisverleihungen hinter mir gelassen habe, Weltmeister geworden. Benedikt Höwedes, Jérôme Boateng, Mesut Özil – vielleicht war ich denen sogar einen Schritt voraus, weil ich der Kapitän war. Ich denke oft: Das, was die jetzt erreicht haben, war für mich eigentlich auch vorgesehen! Da sollte ich jetzt eigentlich auch stehen! Mats Hummels zum Beispiel, der ist auch mein Jahrgang, 88. Der hat damals nicht mal in der Nationalmannschaft gespielt. Dafür hat seine Leistung anscheinend nicht gereicht. Ich habe den nur ein Mal bei der U 19-Nationalmannschaft getroffen, bei einem Lehrgang. Da ist er aber schon nach zwei Tagen wieder abgereist. Und jetzt ist er Weltmeister geworden. Er hat einfach alles übersprungen, was ich mir erarbeitet habe. Wenn ich daran denke, macht mich das schon traurig.« Sergej Evljuskin


LESEPROBE
»Sergej wird ja auch immer mit Mario Götze verglichen, weil die beiden die Einzigen sind, die die Fritz-Walter-Medaille zweimal gewonnen haben. Ich hatte ja das Glück, dass ich beide trainieren durfte, und ich hasse es zwar, Spieler miteinander zu vergleichen, aber vielleicht kann man sagen, dass Sergej nicht ganz so egoistisch auf seine Karriere fixiert war wie Mario Götze.

Sergej hat nicht nur eindimensional gelebt, er hat sich auch noch auf die Schule konzentriert und solche Sachen. Das sind alles so ganz kleine Puzzleteile, die das Puzzle 2016 Regionalliga statt Champions League ergeben. Vielleicht hat er bei den ganzen Rückschlägen auch irgendwann seine Kampfeslust verloren, aber als junger Spieler geht man halt durch Schmerzen, und die Schmerzen waren bei ihm intensiver als bei anderen, weil er schon in sehr jungen Jahren in Luxushotels gewohnt, Medaillen bekommen und immer gehört hat, dass er der Begabteste und Größte ist. Ich glaube, das hat ihm mental schon große Schwierigkeiten bereitet.« Sergej Evljuskins ehemaliger Trainer Peter Hyballa