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DIE LETZTE AMERIKANERIN

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Beschreibung

Zwölf mitreißende Storys über Gewalt, Zärtlichkeit und den unbändigen Wunsch nach Liebe – ein literarischer Roadtrip ins »Heartland« der USA

»Elizabeth Ellen erzählt mit solch einer – bisher dem männlichen Geschlecht vorbehaltenen – Power nicht allein dreckige, sondern auch psychologisch kluge Geschichten, dass es eine wahre Freude ist!« Martin Brinkmann, KRACHKULTUR

»Hui, ein Porno mit Anspruch. Wirklich nicht schlecht. Die Gurke sollte man vor dem Essen aber besser schälen. So explizit schreibe ich nicht. Da würde mir meine Frau die Rübe wegblasen.« Frank Hertel, Autor (SUSI VOM MARS)

»Die Storys von Elizabeth Ellen sind aggressiv und ehrlich. Ich habe alles von ihr gelesen und kann gar nicht genug kriegen. Diese Auswahl zeigt, was in ihr steckt.« Mary Miller, US-Autorin (SÜSSER KÖNIG JESUS)

  • Sprachgewaltig und unverblümt – eine frische weibliche Sicht auf die Welt
  • Elizabeth Ellen ist neben Mary Miller eine der wichtigsten Vertreterinnen der neuen Härte in der weiblichen US-Literatur: direkt und rasant


Elizabeth Ellen
DIE LETZTE AMERIKANERIN
Zwölf Storys
Aus dem Amerikanischen von Christoph Jehlicka
240 Seiten | Klappenbroschur
ISBN 978-3-86265-339-3
14,95 EUR (D)


DAS BUCH

Ein Mann, der an Heiligabend aus einem haltenden Auto springt und davonläuft. Eine Frau, die samt Säugling allein in einer fremden Stadt zurückbleibt. Ein Mädchen, das dem Sex- und Drogenleben ihrer Mutter hilflos ausgeliefert ist. Menschen, die im wahrsten Sinne des Wortes bereit sind, sich einen Arm abzuhacken, um endlich so geliebt zu werden, wie sie es sich wünschen.

Doch dieser Wunsch wird selten erfüllt in den Storys von Elizabeth Ellen. Oft sind es Geschichten vom hässlichen Entlein, das durch eine lebensfeindliche Welt watschelt – und das Glück nur hin und wieder an Orten findet, an denen es gar nicht sucht. Manchmal sind es aber auch Testamente der Wut, der Rache, des verzweifelten Aufbegehrens.

Und immer strotzen ihre Figuren vor Kraft, Lebenswillen und Lust. Ein Großteil der Storys kreist um das Schicksal von Erin, einem Mädchen, das »in Kneipen und Bars im Mittleren Westen« aufwächst und seine Jugend abgeschoben in einem Internat in Florida verbringt. Ständig ist die Sehnsucht nach der geliebten Mutter präsent, aber der Platz an deren Seite ist von immer wechselnden Lovern besetzt.

Neuerdings ist es Proleten- und Crystal-Meth-Mike, der Erins Familienalltag zu einem wahren Martyrium werden lässt. »Wenn die beiden nicht ficken, dann streiten sie. Meistens schlägt Mama zuerst zu und Mike schlägt zurück, bloß härter.« Fast schon nebenbei wird Erin von Bundesstaat zu Bundesstaat verschickt, lernt ihre Halbschwester kennen, verliebt sich zum ersten Mal und erkundet – mit Hilfe einer Salatgurke – den eigenen Körper.

Abgründiger, oft schmutziger Humor wechselt sich ab mit Szenen voll anrührender Zartheit und Poesie. Tiefe Gefühle werden durchbrochen von beißender Ironie. Die Grenze zwischen Liebe und Hass wird beinahe unmerklich immer weiter verschoben, von Seite zu Seite. Ein beeindruckendes Zeugnis einer bisher unerhörten literarischen Stimme – und ein ganz und gar ergreifendes Leseerlebnis!


LESEPROBE

»Es ist sechs Monate her, dass ich nach Arizona gezogen bin. Vorher war ich auf einem beschissenen Internat in Florida, und davor habe ich mit Mama in Ohio gelebt. Mama und Mike waren bereits ein Jahr lang hier, als ich dazukam. Sie hatten sich bereits an die trockene Hitze gewöhnt und an die Kakerlaken, an die Einkaufsmeilen und die spanisch sprechenden Menschen.

Sie hatten ein Wasserbett, Drogenfreunde und Thekenjobs in der dreckigsten Gegend der Stadt. Sie hatten bereits ihre Gewohnheiten, und mein Erscheinen änderte daran nicht das Geringste. Sie arbeiten nachmittags oder abends, sodass sie morgens ausschlafen können. Nach dem Aufwachen ficken sie noch einmal. Dann kochen sie sich eine Kanne Kaffee und gucken die ›Beverly Hillbillies‹, Mikes Lieblingssendung.

Solche Sachen erzählt mir Mama, wenn Mike nicht zu Hause ist oder auf dem Klo oder wenn er bewusstlos auf der Couch liegt. Letzte Woche hat sie mir erzählt, dass sie einmal aus Versehen furzen musste, während er sie gerade geleckt hat. Wir saßen beim Chinesen und sprachen während des Essens über unsere peinlichsten Erlebnisse und das war ihrs. Meins war, dass sich ein Junge von mir getrennt hat, weil ich ihn nicht küssen wollte.« Elizabeth Ellen


DIE PRESSE

»Es sind all das keine unbekannten Geschichten, die sie in ihrem Story-Band versammelt hat, und es sind auch keine unbekannten Charaktere, die sie schildert, die White-Trash-Queen, der tätowierte Loser, das dicke Highschool-Girl – die ganze Trailer- park-Tragödie eben, die sich immer aufs Neue ereignet, weil die amerikanische Kultur selbst zur Beschwörung neigt, weil dort fast besessen am Mythos des Untergangs gearbeitet wird, der der eigentliche Energiekern des Aufstiegslandes USA ist: Manchmal findet Amerika erst in der Niederlage zu sich. Deshalb sind diese Bilder auch so stark und so präsent, sie sind Teil eines kollektiven Gedächtnisses geworden, die Tramps von John Steinbeck und Charlie Chaplin, die Wütenden von Jack Kerouac und Marlon Brando, die Erledigten, wie sie durchs amerikanische Kino taumeln in Gestalt von Juliette Lewis oder Laura Dern oder eben durch die amerikanische Prosa, George Saunders, Denis Johnson oder Dave Eggers oder eben Elizabeth Ellen.« Der Spiegel

»Mit epischem Gespür.« Buchreport

»Gnadenlos und hart sind die Storys von Elizabeth Ellen.« ZEIT online

»Elizabeth Ellens Geschichten sind erfahrungssatt, voller profaner und zugleich ganz originärer Alltagsdetails und dabei von einer ausgestellten Unerschrockenheit und Gefühlsarmut, hinter der die Verzweiflung ihrer meist minderjährigen Protagonistinnen nur umso deutlicher hervorscheint. Das hat Dringlichkeit, erzählerischen Schwung und eine Sprache, die zur Sache geht. Sogar die Szenen, in denen mit Gemüse masturbiert wird (was sich bei Charlotte Roche nur unsäglich effekthascherisch las), sind hier von einer Traurigkeit grundiert, die man offenbar erlebt haben muss, um so darüber schreiben zu können.« Rolling Stone

»Elisabeth Ellen schreibt so wunderschön roh von Versandhaus-Bräuten, Truckern und glitschigen Details aus Mamas Sexleben, dass man sich fast wünscht, selbst ein amerikanisches White-Trash-Kind zu sein.« 20 minuten Friday

»Aus der Sicht eines Teenager-Mädchens, das nach Liebe sucht, beschreibt die Autorin in 12 Kurzgeschichten sehr unamerikanische Wege, erwachsen zu werden. Sex kommt nicht zu kurz in den Storys, genauso wenig wie Aggressionen, Verletzungen und Schläge. Schonungslos offen und ohne Tabus erzählt.« WOMAN Österreich

»Erin ist die Protagonistin der ersten fünf Geschichten in Elisabeth Ellens lesenswertem neuen Band ›Die letzte Amerikanerin – 12 Stories‹. Die manchmal derbe, manchmal zerbrechliche Sprache macht vor allem eines deutlich: Das junge Mädchen ist schlicht auf der Suche nach Liebe. Ellens Stories sind wunderbar zu lesen. ›Die letzte Amerikanerin‹ ist ein warmes, herbes, liebevolles und gleichzeitig brutales Lesebuch. Geschichte für Geschichte, aber auch gern am Stück.« Passauer Neue Presse

»Ein Buch, zwölf Geschichten. Elisabeth Ellens Werk enthält mitreißende Stories über Gewalt, Zärtlichkeit, den unbändigen Wunsch nach Liebe und über das Abenteuer, eine Frau zu sein. Schicksale – sprachgewaltig und unverblümt dargestellt. ›Die letzte Amerikanerin‹ bietet eine unverhohlene weibliche Sicht auf die Welt.« Anzeiger

»Ellens Sprache ist rotzig und direkt, und sie passt zu den teilweise namenlosen Frauen, die alle eines gemein haben: Ob sie an falsche Männer geraten, der eigenen Tochter nur geben können, was sie selbst bekommen haben, oder ob sie sich in einem Nationalpark in South Dakota einen Arm abhacken, um geliebt zu werden: Sie alle könnten das Ergebnis von Erins verkorkster Kindheit sein. Sehr lesenswert.« Augsburger Allgemeine

»Sie sind meist beklemmend, oft direkt und heftig, manchmal roh und brutal, und immer sind sie ein bisschen wahr – die Erzählungen von Elizabeth Ellen. Der Band ›Die letzte Amerikanerin‹ versammelt Geschichten von den schmutzigen Rändern der Gesellschaft und zerrt eine Realität ins Blickfeld, die nur allzu oft ausgeblendet wird. Ellen erzählt schnörkellos, leidenschaftlich und obszön. Das überschreitet zwar manchmal die Grenzen des guten Geschmacks und tut auch ganz schön weh. Aber so ist das nun mal mit der Wahrheit: Man kann sie seinem Gegenüber wie einen bequemen Mantel hinhalten – oder man schlägt sie dem Gegenüber wie einen nassen Waschlappen um die Ohren. Ellen hat sich für letzteres entschieden.« St. Galler Tagblatt

»Ellen schreibt ungeschönt, mal sehr feinfühlig, mal richtig derb und meist fesselnd. Ein Husarenritt durch menschliche Abgründe. Es ist ein düsteres Bild, das Elizabeth Ellen von ihrem Heimatland USA malt.« Münchner Merkur

»Ein Buch, das Euch lange nicht mehr aus dem Kopf gehen wird. ›Die letzte Amerikanerin‹ zeigt Amerikas ungeschminktes Gesicht. Es erzählt eindrucksvoll und voller Power von Gewalt, Sex, der verzweifelten Suche nach Liebe und von verkorksten Lebensplänen.« Radio Fritz

»Die Geschichten von Elizabeth Ellen sind Beschwörungen. Sie umkreisen wieder und wieder das eine Thema, die Zumutung, die Kränkung, die die eigene Kindheit ist. Sie suchen, nicht verzweifelt, eher störrisch, einen Ausweg, mit jedem Satz. Sie erzählt davon, wie sich die Leere ins Herz einnistet und was für Zerstörung sie anrichtet, und sie benutzt dafür die klare, direkte Sprache einer Frau, die dort war, wo die Leere entsteht, die am Boden lag und in ihrem eigenen Erbrochenen aufgewacht ist und die weiß, dass Scham etwas ist, das sich nur Besserverdienende leisten können.« Der Spiegel

»Sehr gute Geschichten: drastisch, humorvoll, lässiger Ton, heutig, nicht aufgehübscht, sehr gut zu lesen, sehr spannend. Es gibt in meinen Augen sehr wenige Autoren, die in der Lage sind, die heutige Zeit und den heutigen Ton so gut einzufangen.« Flux FM

»Direkt, manchmal brutal und oft sexy – zwölf erfahrungssatte Storys, mehrheitlich aus Sicht eines verunsicherten Teenager-Girls.« Börsenblatt

»Wer offen für den Blick auf durchaus auch bizarre Innenwelten ist, wird sich der Wucht dieser Geschichten kaum entziehen können. Sie reißen mit, klingen nach.« Freie Presse