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DIE BÜRONOMADIN - DIE GESCHICHTE EINER RASTLOSEN

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Beschreibung

Die Geschichte einer Rastlosen, die die Hoffnung, bald das große Glück zu finden, nicht aufgibt

Ohne Jammern und Wehklagen, dafür aber mit viel Humor erzählt Stephanie König vom holprigen Überleben in der modernen Arbeitswelt und weshalb sie schon so oft aus freiem Willen den Job gewechselt hat.

Ihr Erfahrungsschatz ist beeindruckend und ihr realer Lebenslauf vermutlich mindestens 20 Seiten lang: Wer kann schon von sich behaupten, unter anderem bereits als Schauspielerin, Stewardess, Reinigungskraft, Fremdsprachenkorrespondentin, Fleischverkäuferin, Missionarin, Schneiderin, Grabpflegerin, Küchenhilfe und Karatelehrerin gearbeitet zu haben?

Ohne Frage, die Zeit der lebenslangen Anstellungen ist vorbei, aber die Büronomadin treibt diesen Trend auf die Spitze – immer auf der Suche nach dem großen Glück. Nie gibt sie die Hoffnung auf, demnächst doch noch den richtigen Arbeitsplatz und den halbwegs richtigen Mann zu finden.

  • Ein höchst amüsanter Rückblick auf ein holpriges und unglaublich abwechslungsreiches Arbeitsleben
  • Fast 40 Arbeitgeber in rund 30 Jahren, das ist rekordverdächtig
  • Rastlosigkeit im digitalen Zeitalter: Eine Büronomadin berichtet


Stephanie König
DIE BÜRONOMADIN
Die Geschichte einer Rastlosen

272 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-539-7
9,99 EUR (D)


DAS THEMA

Während die Menschheit in den vergangenen paar Tausend Jahren immer sesshafter geworden ist, kommt es in den letzten Jahrzehnten wieder vermehrt zu Erscheinungen von Nomadentum.

Viele unserer Zeitgenossen verbringen wesentliche Teile ihres Lebens mit ihrem Notebook oder Handy in Bahnhöfen, Zügen, auf Flughäfen und in Passagiermaschinen, zumindest in den Industrienationen. In unserer hochzivilisierten Gesellschaft entsteht eine neue Art von Wander(mit)arbeitern, die von Job zu Job und von einem Ort zum nächsten ziehen.

Nicht, dass sie es freiwillig täten – sie bringen die Mobilität und Flexibilität auf, von der in Stellenanzeigen so positiv die Rede ist. Manche leiden unter der ständigen Veränderung von Arbeitsstelle und Wohnort, andere jedoch wechseln den Job aus eigenem Antrieb: Sie sind auf der Suche nach stimmigeren Umständen, nach einem erfüllteren Leben. Stephanie König ist eine von ihnen.



DAS BUCH

​Im Morgengrauen trägt Stephanie schon mit acht Jahren Zeitungen aus, frierend durch den Schnee, eingeschüchtert von verärgerten Hunden und Männern in ausgeleierten Unterhemden. Mit 16 treibt ein moderner Beduine sie zum Auszug aus dem Elternhaus und überredet sie zu einem Leben ohne Konventionen unter Künstlern im Regensburger Altstadtzentrum.

Um sich finanziell über Wasser zu halten, nimmt sie verschiedene Jobs an. Sie startet als Schwimmbad-Putze, spielt vielversprechend in einem Film von Hark Bohm, posiert als Model, bedient nachts in abenteuerlichen Kneipen und paukt tagsüber für ihren Abschluss zur Fremdsprachenkorrespondentin.

Aber auch danach kommt Stephanie beruflich nicht zur Ruhe, und auch ihr Liebesleben kurvt durch Höhen und Tiefen. Umzüge quer durch die Steppen des Landes prägen ihr Leben. Mit 39 bringt Stephanie es auf 39 Arbeitgeber.


LESEPROBE

Bei zwei Firmen hatte ich gekündigt, kehrte aber nach ein paar Jahren wieder zurück, und jetzt mal ehrlich und bei aller Rastlosigkeit: Spricht es nicht für einen Angestellten, wenn er dem Laden den Rücken kehrt und später erneut mit einem innerlichen Knicks seines Ex- und Baldwiederchefs empfangen wird?

Zugegeben, ich bin eine Landstreicherin auf dem Arbeitsmarkt. Ich habe mehr Stellenannoncen gelesen als der verzweifeltste Single der Welt Kontaktanzeigen. Aber ich habe immer gearbeitet. Sozialhilfe habe ich nie bezogen. Ich gehe gern zur Arbeit. Und wenn ich es nicht mehr gern tue, suche ich mir etwas anderes. Dann hält die Nomadin inne, blickt hinaus ins weite Land und legt lautlos den Kuli nieder.

Mutig erhebt sie sich vom Bürostuhl, hüllt sich in ihren Flickenponcho und tritt hinaus in den Wind. Sorgfältig packt sie ihre Siebensachen auf den Rücken ihres treuen Esels namens Fiat Seicento, mit dem sie schon drei Mal um die Erde gereist ist. Sie gibt ihm Nahrung und Wasser, tätschelt ihn sanft und flüstert ihm ein Geheimnis ins Ohr. Dann sitzt sie auf und zieht weiter. Stephanie König


DIE PRESSE

»Sie trug Zeitungen aus, putzte Schwimmbäder, arbeitete als Stewardess und posierte als Model. Mit 39 Jahren hat Stephanie 39 Jobs ausgeübt. Nun berichtet sie von ihren skurrilen Erfahrungen!« CLOSER

»Stephanie König hat das moderne Nomadentum im Arbeitsleben auf die Spitze getrieben. Im Alter von acht Jahren begann sie als Zeitungsausträgerin, in späteren Jahren probierte sie – vor ihrer Büro-Ära – so ziemlich alles aus: Stewardess, Putzfrau, Küchenhilfe, Bedienung, Schauspielerin, Schneiderin, Fleischverkäuferin, Haushälterin, Altenpflegerin, Karatelehrerin, Missionarin, Swingerclub-Thekenkraft und ›Beinahe-Prostituierte‹. In 30 Jahren hat sie fast 40 Arbeitgeber erlebt. Derzeit arbeitet die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin in einem Büro als Sachbearbeiterin. Über die Gründe für ihre Rastlosigkeit und ihre Erfahrungen hat die 39-Jährige ein amüsantes Buch geschrieben.« Berliner Morgenpost

»Ihr beruflicher Lebenslauf müsste so um die 20 Seiten umfassen. Als Stewardess hat sie geschafft, als Reinigungskraft, Schneiderin, Missionarin, Grabpflegerin, Schauspielerin und Tresenkraft im Swingerclub. Vor allem aber als Sekretärin, als Bürofrau für alle Fälle, zwischen Ficus, Farn und Fotokopierer, in Betrieben zwischen Rosenheim und Hamburg, zurzeit in der Nähe von Frankfurt. Rund 40 Mal hat die Frau, die sich Stephanie König nennt und aus Viernheim stammt, bisher ihren Job gewechselt. 20 Seiten Lebenslauf? König lächelt amüsiert beim ECHO-Gespräch in einer Darmstädter Caféteria. ›Ich bring das auf zwei Seiten zusammen, ein geschönter Lebenslauf‹ – ihre wahre Geschichte, sagt sie, könne sie ›keinem Personalchef auf der Welt vorlegen‹. Trotzdem liegt eine Version ihres erstaunlichen Erwerbslebens jetzt in gedruckter Form vor. Im Buch ›Die Büronomadin‹ schreibt König ›die Geschichte einer Rastlosen‹ auf, so der Untertitel. Es bietet intime Einblicke in den ganz normalen Wahnsinn des deutschen Büroalltags. Grell zugespitzt wirkt da manches. Aber man kann verstehen, warum eine Angestellte so was nicht sehr lange aushält. Und fragt sich, wie viele Arbeitskräfte das dennoch auf sich nehmen.« Darmstädter Echo

»Stephanie König, die ältere der beiden Autorinnen, nimmt über die Jahre 39 verschiedene Jobs an, um sich finanziell über Wasser zu halten. Sie startet schon während der Schulzeit als Schwimmbad-Putzfrau, spielt nackt in einem Film von Hark Bohm mit, arbeitet als Stewardess und ›Beinahe-Prostituierte‹ (offenbar heißt das, man findet den Typen scharf und nimmt trotzdem Geld für Sex) und paukt tagsüber für ihren Abschluss zur Fremdsprachenkorrespondentin. In ihrem Buch ›Die Büronomadin‹ schildert sie auch ihr wechselvolles Liebesleben, mehr oder weniger erotische Episoden und kläglich scheiternde Beziehungen.« fr-online.de

»›Ich bin eine Landstreicherin auf dem Arbeitsmarkt.‹ Stephanie König beschreibt ihre 30-jährige Laufbahn als ›Katastrophe statt Karriere‹. Ihr kürzester Job dauerte keine vier Stunden – ›der Chef hatte unerträglichen Mundgeruch‹ –, der längste zwei Jahre, zwei Monate und zehn Tage. Sie war bezahlte Geliebte eines Kirchenlehrers, arbeitete tagsüber im Büro und nachts im Swingerclub, schneiderte Leoparden-Tangas im Akkord, betreute als Stewardess nervige Fluggäste und als Vegetarierin an der Fleischtheke Kunden. Heute arbeitet die Deutsche brav als Sachbearbeiterin. In ihrer komischen Autobiografie ›Die Büronomadin‹ beschreibt sie ihre turbulente Laufbahn.« Kurier Wien