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111 GRÜNDE, WRESTLING ZU LIEBEN – ERWEITERTE NEUAUSGABE

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Beschreibung

Ist das noch Sport oder schon reines Entertainment? Treten Sie ein in die Welt der wilden Männer (und Frauen), die grimassierend übereinander herfallen, sich Stühle auf den Kopf schlagen und durch die Luft fliegen, als gelte die Schwerkraft nicht für sie.

Autor Marc Halupczok beleuchtet das weltweite Phänomen Wrestling sowie dessen Protagonisten von vorgestern bis heute und gräbt die oftmals tragischen Geschichten aus, die hinter dem Image von Superhelden und Erzschurken lauern. Er zieht Parallelen zu gesellschaftlichen Entwicklungen und versucht trotzdem, die Angelegenheit nicht allzu ernst zu nehmen.

Also lockern Sie Ihre Muskeln, setzen Sie zu einem »Closeline« an und fordern Sie das Schicksal heraus. Der Weg auf die Matte ist kurz, aber schmerzhaft!

  • Ein unterhaltsamer Blick auf das verrückte Wrestling-Business
  • Stetig wachsende Fan-Gemeinde in Deutschland
  • Die perfekte Kombination aus Sport und Show
  • Für Neueinsteiger und »alte Hasen« erscheint jetzt die erweiterte Neuauflage mit 11 Bonusgründen


Marc Halupczok
111 GRÜNDE, WRESTLING ZU LIEBEN
Eine Liebeserklärung an die ​schönste Sportart der Welt
Erweiterte Neuausgabe mit 11 Bonusgründen
272 Seiten | Paperback
ISBN 978-3-86265-814-5
12,99 EUR (D)


DAS THEMA

​Wrestling ist ein Phänomen. Diese Mischung aus Schaukampf, Athletik und einer Portion Wahnsinn, die sich auf den Jahrmärkten des 19. Jahrhunderts aus der Sportart Ringen entwickelte, unterhält seit vielen Jahrzehnten ihre Fans.

In Deutschland eher stiefmütterlich behandelt, füllen die Stars der Szene in den USA, Mexiko, Japan oder Großbritannien die ganz großen Hallen. Aber auch hierzulande gibt es eine eingeschworene Fan-Gemeinde, die nicht nur Hulk Hogan, Dwayne »The Rock« Johnson und den »Undertaker« Marc Calaway kennt, sondern gebannt verfolgt, wer sich mit wem fehdet und welche spektakulären Moves aus der Trickkiste geholt werden.

111 GRÜNDE, WRESTLING ZU LIEBEN blickt mit einem Augenzwinkern vor und hinter die Kulissen des schrillen Wrestling-Geschäfts, in dem es schon lange nicht mehr nur darum geht, wer der stärkste Mann im Ring ist.


EINIGE GRÜNDE

Weil das wahre Leben noch viel härter sein kann. Weil es manchmal um die Kronjuwelen geht. Weil es den Rassismus überwinden hilft. Weil Kay Fabian nie zu Hause ist. Weil Nachtreten erlaubt ist. Weil ein bisschen Pipi ausreicht. Weil es richtig ernst werden kann. Weil es Raubtierdompteuren Arbeit verschafft. Weil man es auf so viele unterschiedliche Arten spielen kann. Weil sie manchmal leben, obwohl sie schon gestorben sind. Weil es die traditionelle Rolle der japanischen Frau hinterfragt. Weil es Männer zum Fliegen bringt, die vorher schon geflogen sind. Weil es Schlangenfraß gibt. Weil der Grusel keine Grenzen kennt. Weil Namen mehr als Schall und Rauch sind. Weil gut geklatscht halb gewonnen ist. Weil man sich hoffentlich keinen Bären mehr aufbinden lässt. Weil Japaner hier kein Japanisch können. Weil Männer hier noch Masken tragen. Weil es manchmal den Adel anzieht. Weil nicht mal Mr Perfect perfekt war. Weil es Kasperletheater ist. Weil Kneifen in die Genitalien unfair ist.


LESEPROBE

Treten ist was für Mädchen. Das war vor rund 30 Jahren zumindest eine anerkannte Regel auf Schulhöfen. Die Wrestler sehen das anders und lassen ihre unteren Extremitäten gerne mal durch den Ring fliegen. Ziel ist dabei natürlich, dem Gegner möglichst elegant die Lichter auszuschießen. Und wenn es spektakulär aussieht, schadet es auch nichts.

Einer der am häufigsten gezeigten Tritte ist der »Big Boot«. Dabei wird der Gegner in die Seile geschleudert, sodass er mit Schwung zurückkommt. Der Angreifer reißt nun ein Bein hoch und lässt den armen Teufel mit dem Kopf voran in seine Sohle laufen. Ganz geschickte Athleten schaffen es sogar, selber auf den Kontrahenten zuzulaufen und dann die Gräte hochzureißen. Das nennt die Fachwelt einen »Yakuza Kick«. Der Logik entsprechend braucht der Angreifer für diesen Move ein gewisses Körpermaß. Kleinere Wrestler greifen zum »Low Kick«, nach einer halben Drehung landet der Fuß des Angreifers am Bein des anderen. Das tut sicher weh, sieht aber eben eher nach einer wüsten Klopperei im Kindergarten aus. Marc Halupczok