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111 GRÜNDE, THÜRINGEN ZU LIEBEN

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Beschreibung

Eine Liebeserklärung an das großartigste Bundesland der Welt, das auch, aber nicht nur, mit Bratwürsten und Bergen beeindruckt

Im Grunde ist ganz Thüringen ein landschaftlich äußerst reizvoll gelegenes »Menschheitsmuseum«: Hier hat Cranach sich zu Tode gemalt, dort Goethe den Faust 2.0 gedichtet, hier Gropius am Bauhaus gebaut und dort Duden das Deutsche in Ordnung gebracht.

Thüringen strotzt nur so vor Kulturkraft. Kaum ein Haus gibt es hier, in dem nicht mindestens Luther die Bibel übersetzt, Bach die abendländische Musik erfunden oder Nietzsche sich dem Wahnsinn ergeben hat. Nebenher schenkte Thüringen der Welt noch unverzichtbare Dinge wie Bratwurst, Gartenzwerg und Präzisions-Mikroskop.

Wie konnte ein einziges Land all diese Höchstleistungen vollbringen? Was macht Thüringen so besonders? Der Autor hat Jahre seines Lebens darauf verwandt, das Rätsel Thüringen zu ergründen, und zwischen Stinkschiefer, Krämerbrücke, Rostbrätel und Dunkelgräfin 111 Lösungen gefunden.

  • Beschreibt eine berauschende Fülle an Attraktionen, Eigenarten und kulturellen Glanzleistungen
  • Das »Grüne Herz Deutschlands« wird immer beliebter als Tourismusziel
  • Kenntnisreich und humorvoll geschrieben – auf nach Thüringen!


Martin Berke
111 GRÜNDE, THÜRINGEN ZU LIEBEN
Eine Liebeserklärung an das
großartigste Bundesland der Welt

272 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-461-1

9,99 EUR (D)


DAS THEMA
Thüringen ist ein derart wundervolles Bundesland, dass man sich fragt, warum nicht alle Deutschen ihren Wohnsitz hierher verlegen. Oder zumindest ihren Urlaub hier verbringen. Letzteres tun sie immerhin zunehmend. Thüringen avanciert langsam, aber sicher zur touristischen Top-Marke. Was einerseits an der reizvollen Landschaft liegt: Der Freistaat wartet gleich mit fünf Naturparks, zwei Biosphärenreservaten und einem Nationalpark auf.

Jedoch ist das »Grüne Herz Deutschlands« alles andere als ein bloßes Feld-Wald-und-Wiesen-Land: Thüringens Städte sind kulturelle Schwergewichte, und auch ringsherum ist das Land überreich an Kulturgütern aller Art, an Burgen, Schlössern und Museen. Aber zum Glück auch an Skurrilitäten: Hier gibt es irre Kräuter, stinkende Steine, Männer mit mehreren Ehefrauen und einen Reichspräsidenten, dessen Füße im Stasi-Bungalow stecken.

In diesem Buch erleben Sie das Land aus 111 zum Teil ungewöhnlichen Perspektiven: Manchmal ist Thüringen ehrwürdig. Manchmal anrührend. Manchmal spannend. Und manchmal extrem witzig.


EINIGE GRÜNDE ... Bratwurst! Weil Erfurt schon 1970 die Wende probte. Weil Hindenburgs Füße im Stasi-Bungalow stecken. Weil Thüringen der Welt den Gartenzwerg gab. Weil Thüringen für alle Fälle noch einen Kaiser eingelagert hat. Weil das Thüringische eine wunderbare Geheimsprache ist. Weil Thüringen der Welt den heißesten aller Fußballtrainer geschenkt hat. Weil Carl Zeiss Jena 1981 weite Teile Südeuropas zerstört hat. Weil hier irgendwo die Mitte Deutschlands ist. Und gefälligst bleibt. Weil die Kyffhäuserzikade Anlass zu allergrößten Hoffnungen gibt. Weil hier schon früh moderne Familienmodelle erprobt wurden, und zwar mit päpstlichem Segen.


LESEPROBE
»Am leckersten mundet die Thüringer Rostbratwurst im Freien. Eine Vielzahl mobiler Bratroste sorgt für die flächendeckende Versorgung der Innenstädte: Wenn man seine Wurst im Gehen verspeist, sieht man in der Regel nach dem letzten Bissen schon den nächsten Rost am Horizont auftauchen, so ist die Kontinuität der Wurstaufnahme garantiert. Einige Bratroste sind die Außenposten etablierter Metzgereien, andere werden von freischaffenden Wurstbratern betrieben, manche von Einzelkämpfern, andere von Ehepaaren. Bei Letzteren ist es in aller Regel so, dass der Gattin das Kaufmännische obliegt: Ihr gibt man das Wurstgeld, im Austausch erhält man ein aufgeschnittenes Brötchen verabreicht. Dieses hat drei Funktionen. Es ist erstens ‒ im wahrsten Sinne des Wortes ‒ das Zubrot, zweitens die Wursthalterung, welche die Finger vor Fett und Hitze schützt, und drittens quasi die Quittung, die man dem Gatten, der ein paar Meter weiter am Holzkohle-Rost steht, auffordernd hinhält: Sieh, ich hab bezahlt, gib mir Wurst! Selbiges darf man denken, doch natürlich nie aussprechen!« Martin Berke