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111 GRÜNDE, SINGAPUR ZU LIEBEN

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Beschreibung

Singapur, der kleine Stadtstaat mitten in Südostasien, ist für viele ein beliebtes Zwischenziel auf dem Weg nach Australien, Neuseeland oder Bali. Die Metropole mit ihren 5,6 Millionen Einwohnern verzeichnet jährlich mehr als 18 Millionen Besucher, die durchschnittlich drei bis vier Tage dort verbringen.

Dass das tropische Inselreich aber weit mehr zu bieten hat, wissen nur die wenigsten. Dabei lohnt es sich, einen Blick hinter die glitzernden Fassaden der Luxus-Einkaufstempel und -Hotels zu werfen. Zu entdecken gibt es in diesem kulturellen Schmelztiegel abseits der Touristenpfade nämlich mehr als genug.

Hypermoderne Wolkenkratzer, fortschrittliche Verkehrswege und einer der effizientesten Häfen der Welt stehen neben 200 Jahre alten Warenhäusern, hinduistischen und buddhistischen Tempeln und Essensständen, die Michelin-gekrönte Gerichte für kleines Geld servieren. Singapur ist eine Stadt der Gegensätze – und mehr als einen kurzen Stopover wert!

  • Kenntnisreicher Blick hinter die Kulisse des kleinen Stadtstaates mitten in Südostasien
  • Mehr als nur ein beliebtes Zwischenziel auf dem Weg nach Australien, Neuseeland oder Bali
  • Seit 2017 lebt die Autorin mit ihrer Familie in dem tropischen Inselreich


Nadine Dietl-Augst
111 GRÜNDE, SINGAPUR ZU LIEBEN
Eine Liebeserklärung an das schönste Land der Welt
272 Seiten | Premium-Paperback
mit zwei farbigen Bildteilen
ISBN 978-3-86265-792-6
Originalausgabe
14,99 EUR (D)


DIE LESEPROBE

In Singapur habe ich mir angewöhnt, bei jedem noch so kleinen Problem und bei jeder Unklarheit schlichtweg nachzufragen. Sei es beim Kundenservice des Telefonanbieters oder der Fluglinie, beim Friseur, im Supermarkt oder wenn ich nicht auf Anhieb den richtigen Ausgang aus dem Kaufhaus finde: Stets wurde jede noch so nichtige Frage aufs Freundlichste beantwortet. Wo ich in Deutschland eher als Einzelkämpfer agiere und möglichst alles alleine herausfinde und erledige, genieße ich in Singapur das Gefühl, im Alltag stets an freundliche Mitmenschen zu geraten. Die Hilfsbereitschaft überrumpelt mich manchmal geradezu.

Offiziell gibt es deshalb keine Obdachlosigkeit im Stadtstaat, und auch keine Gentrifizierung – auch Krankenschwestern, Polizisten, Lehrer, also Angehörige der Mittelschicht, können sich mitten in der Stadt Wohneigentum leisten. Im Vergleich dazu schneiden andere Metropolen wie New York, London oder auch München ziemlich schlecht ab. Ausländer haben keine Möglichkeit, die preislich erstaunlich günstigen Wohnungen zu erwerben (Durchschnittspreis: 4.000 Singapur-Dollar pro Quadratmeter, also rund 2.600 Euro). Allerdings können Eigentümer nach fünf Jahren Besitz ihre Wohnungen unter bestimmten Bedingungen an Nicht-Staatsbürger vermieten. Verschiedene ethnische Gruppen und Einkommensschichten werden sowohl beim Verkauf als auch bei der Vermietung gemischt, um soziale Schichtung und Gettoisierung zu vermeiden. Der Verteilungsschlüssel orientiert sich dabei am Anteil der Gesamtbevölkerung Singapurs.

So wie Deutsche ständig über das Wetter reden, ist in Singapur Essen ein beliebtes Small-Talk-Thema. Jeder Taxifahrer fragt zuerst einmal nach, ob man schon gegessen habe, und wenn ja, was und wo. Erbitterte Diskussionen werden darüber ausgefochten, wo es den besten Chicken Rice der Stadt gibt. In Singapur hat Essen einen so hohen Stellenwert, dass sich niemand im Vorbeigehen Essen ›auf die Hand‹ holen oder gar gedankenlos am Schreibtisch ein belegtes Brötchen verspeisen würde. Es gibt kein Essen, das es in Singapur nicht gibt. Die Stadt gilt deshalb als Paradies für Foodies, die authentische und hochwertige Gerichte schätzen. Nadine Dietl-Augst