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111 GRÜNDE, RUSSLAND ZU LIEBEN - MIT ZWEI FARBIGEN BILDTEILEN

14,99 €

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Beschreibung

Von St. Petersburg zum Baikalsee – eine Reise durch das größte Land der Welt und die berühmte »russische Seele«

​Russland ist unheimlich groß. Es gibt alles vom Permafrost im hohen Norden bis zu den Subtropen am Schwarzen Meer. Höchste Berge im Kaukasus und unendlich scheinende Steppen an der Wolga. Russen, Tataren, Burjaten, Tofalaren und viele andere unbekannte Völker mehr.

Das Land ist herzlich und schroff, hoffnungslos romantisch und mitunter schrecklich. Keine einfache Liebe. Von St. Petersburg zum Baikalsee – eine Reise durch das größte Land der Welt und die berühmte »russische Seele«.

  • Eine Liebeserklärung an das größte Land der Welt
  • Viele Infos und Anekdoten über das Land auf zwei Kontinenten
  • Hommage an den Facettenreichtum und die Vielfalt Russlands
  • Ein Muss für alle Russland-Liebhaber


Jens Siegert
111 GRÜNDE, RUSSLAND ZU LIEBEN
Eine Liebeserklärung an das schönste Land der Welt
280 Seiten | Premium-Paperback mit zwei farbigen Bildteilen
ISBN 978-3-942665-49-0
​14,99 EUR (D)


DAS THEMA

Russland zu lieben und dafür gleich 111 Gründe zu finden? Das ist nicht einfach. Das Land ist einfach zu groß. Es entzieht sich jeder Umarmung. So ein Land ist schon schwer zu verstehen. Aber gleich lieben?

Es gibt ja Menschen, die meinen, man könne Russland gar nicht verstehen. Man müsse an das Land einfach glauben. Das mag stimmen, wenn man es gleich in seiner ganzen Größe von der Ostsee bis zum Pazifik, vom Schwarzen Meer bis zum Arktischen Ozean in Angriff nimmt. Aber man muss ja nicht gleich alles lieben und kann viele kleine und große, eben 111 Gründe finden: die Großherzigkeit vieler Menschen, den fantastischen Baikalsee, die überwältigende Liturgie der orthodoxen Kirche oder einfach nur die mitunter unendlich scheinende Weite des Landes.

Und dann gibt es noch die bittersüßen Gründe, bei denen einem, wie man in Russland sagt, »die Seele wehtut«. Denn zum Schluss ist Russland ein Land wie viele andere auch. Vielleicht ein bisschen größer, aber genauso widersprüchlich – und eben deshalb liebenswert.

EINIGE GRÜNDE

Weil Diebe ihr eigenes Gesetz haben. Weil Heringe einen Pelz tragen. Weil Trinksprüche (fast) nie zu Ende gehen. Weil es eine besondere Kunst ist, Verkäuferinnen zum Lächeln zu bringen. Weil hier keine Bären durch die Straßen laufen. Weil 1000 Kilometer keine Entfernung sind. Weil nur Säufer trinken, ohne zu essen. Weil alles immer »normal« ist. Weil die russische Schimpfsprache so tabu wie allgegenwärtig ist. Weil Russisch so wunderbar lakonisch sein kann. Weil die Badesaison nicht auf den Sommer beschränkt ist. Weil zur russischen Sauna, der Banja, unbedingt ein Besen gehört. Weil sogar Obdachlose und Krankenschwestern klassische Gedichte aufsagen können. Weil Frauen in Russland das starke Geschlecht sind. Weil in Russland die Dissidenten erfunden wurden. Weil nirgendwo das Licht so weich ist wie in den St. Petersburger weißen Nächten. Weil Geschichte in Russland unvorhersagbar ist. Weil hier der Baikalsee liegt. Weil es Leute gibt, die auf Rentieren reiten. Weil Verkehrspolizisten sehr menschlich sein können. Weil es für alles eine Abkürzung gibt.

LESEPROBE

​Russland ist ein sehr kaltes Land. Da verwundert es nicht, dass es auch hier ein traditionelles Schwitzbad gibt. Die russische Sauna wird Banja genannt – und ist natürlich auch keine trockene Sauna, aber auch kein nasses Dampfbad. Die Banja ist etwas ganz Eigenes dazwischen. Ursprünglich war sie schlicht das Bad, der Ort der wöchentlichen Reinigung.

In der Schwitzkammer befindet sich oft ein großer Wasserbehälter über der Feuerstelle. Damit wird sich nach dem Gang in die Banja gewaschen. In einem Eimer oder einer Schüssel wird das heiße Wasser aus dem Kessel mit kaltem Wasser auf angenehme Temperatur gebracht und dann mit einer Kasserolle über den Kopf gekippt. Das kochende Wasser im Kessel ist aber noch für etwas Anderes wichtig, für den Besen, russisch Wenik, ein Bündel aus Laubreisern. Er wird im heißen Wasser eingeweicht. Dann schlagen sich die Banjagänger mit ihm. Was martialisch klingt, tut gut und bringt das Blut in Wallung. Rosigere und weichere Haut schaffen keine noch so teuren Kosmetika. Jens Siegert


DIE PRESSE

»Jens Siegert hat sich seine Russland-Liebe ehrlich verdient. Seit 1993 lebt der Journalist und langjährige Leiter der grünen Heinrich-Böll-Stiftung in Moskau und begleitet die politische Entwicklung des Riesenlandes mit ebenso klarsichtiger wie unaufgeregter Kritik. Siegert hat eine russische Frau und viele Freunde in Russland, nicht zuletzt unter russischen Menschenrechtlern. Vor allem aber besitzt er Empathie und Humor. Sein Buch ›111 Gründe, Russ- land zu lieben‹ ist ein erfahrungsgesättigter Reise- und Kulturführer für Neulinge wie für Fortgeschrittene, der in vielen kleinen Kapiteln ein Panorama entfaltet. Seine Hommage an das ›Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten‹ schildert die Widerstände, auf die jede Aktivität dort trifft, aber auch die Energien und Hoffnungen, die es mobilisiert. Aus den allgegenwärtigen Widrigkeiten erklärt Siegert auch eine Vorliebe für unbestimmte Ausdrucksweisen, was so manche Westler irritiert; oder die Neigung, beleidigt zu sein, gern auch als Nation, weshalb das Land sich keiner historischen Verantwortung stellt und seine Geschichte, je nach Sinnstiftungsbedarf, immer wieder umschreibt.« FAZ

»Entstanden ist ein kleines Kompendium zu Sprache, Natur, Alltag, Kunst, Politik und Geschichte. Warmherzig, ohne zu verklären, und detailreich, ohne zu langweilen, auch wenn dem Leser zumindest stellenweise einiges Vorwissen abverlangt wird. Siegert bietet damit eine unterhaltsame, mitunter anstrengende Reise über 279 Seiten, die Russland nichts weniger als besser verstehen lässt.« Volksstimme Magdeburg

»Jens Siegert, einstmals Leiter eines Büros der grünen Heinrich-Böll-Stiftung, hat ein Buch geschrieben. Dass er Russland sehr gut kennt, kann niemand bestreiten, denn schon viele Jahre lebt er in Moskau.« www.russland.news