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111 GRÜNDE, ROM ZU LIEBEN - AKTUALISIERTE & ERWEITERTE NEUAUSGABE MIT FARBTEIL

14,99 €

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Beschreibung

Von Pasta und Päpsten, Fellini und Michelangelo und dem Geheimnis rund um die »bella figura« – eine Liebeserklärung an die großartigste Stadt der Welt

​Rom sehen und erleben: das antike, das klassische Rom der Kaiser und der Kurie, das mittelalterliche, das moderne. In Zeugnissen aus allen Zeiten ist es da, es zeigt sich dem Besucher in Bollwerken, Säulen, Bögen, Türmen und Mauern, Villen und Brunnen, in vielerlei Gestalt aus seiner zweieinhalbtausend Jahre alten Geschichte.

In diesem Buch erfährt man, dass Michelangelo gar keinen Bock hatte, die Sixtinische Kapelle auszumalen, dass das alte Rom auch mal von Kindern regiert wurde und es in der Ewigen Stadt einmal im August geschneit hat.

In 111 Gründen will der Autor zur lebendigen Anschauung anregen – und beitragen zu einem unvergesslichen Aufenthalt in der città più bella del mondo.

  • Die Neuausgabe des Klassikers, jetzt mit zwei farbigen Bildteilen!
  • Eine wunderschöne Liebeserklärung an die Ewige Stadt
  • Mit vielen Insider-Tipps fernab der gängigen Touristenrouten
  • Ein Muss für alle Rom-Reisenden


​​Matthias Raidt

111 GRÜNDE, ROM ZU LIEBEN

Eine Liebeserklärung an die großartigste Stadt der Welt

Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe mit Bonusgründen

320 Seiten | Premium-Paperback mit zwei farbigen Bildteilen

ISBN 978-3-942665-52-0

​14,99 EUR (D)


DAS THEMA
Nackte Popos am Fenster und Peniskritzeleien im Kolosseum hat nicht jeder Romreisende im Kopf, wenn er sich auf Pilgerfahrt zum Papst begibt. Doch bei diesen blanken Tatsachen handelt es sich nicht um anrüchige Etablissements und um moderne Graffiti-Schmierereien; sie haben mit der Geschichte Roms genauso zu tun wie die Kaiser, Kirchen und Katakomben. Nur sind sie schwerer zu finden – und man muss wissen, wo die Suche beginnen muss.

Wer weiß denn schon, dass die ersten Wolkenkratzer in Rom aufgestellt wurden, mancher Altar in Wahrheit eine Badewanne ist, es das Kolosseum auch in quadratisch gibt – und dass eine Reihe hervorragender Restaurants direkt an einem Müllberg liegt?

Auch wer in einem einwöchigen Must-See-Programm gefangen ist, hat sicherlich einen oder zwei Tage Luft – und die sollte man nutzen. Um das Knattern der Vespas zu genießen, das Tiramisu bei Pompi und die grattachecca am Tiber. Benvenuti a Roma, willkommen in Rom!

EINIGE GRÜNDE
Weil im 1. Jahrhundert v. Chr. schon Bunga-Bunga-Partys gefeiert wurden. Weil Kaiser Nero bei »RSDS« eine Lachnummer gewesen wäre. Weil im alten Rom auch mal Kinder an die Macht durften. Weil Recycling schon im frühen Mittelalter erfunden wurde. Weil hier 500 Oblaten nur 3,25 Euro kosten. Weil Rom eine Kirche mit Bordell hat. Weil der Strand bei Maccarese gänzlich auf den Hund gekommen ist. Weil die Spanische Treppe eine französische Treppe ist. Weil die Kapuziner nicht nur eine Leiche im Keller haben. Weil sich Luigis Frau aus dem Jenseits meldete. Weil es auch in einer Leichenhalle lecker schmecken kann. Weil die alten Römer schon Fast Food erfanden. Weil Abkratzen ein atemberaubend erfrischendes Lebensgefühl sein kann. Weil man rund um einen Müllhaufen ausgelassen feiern kann. Weil Michelangelo keinen Bock hatte, die Sixtinische Kapelle auszumalen. Weil sich eine Frau hartnäckig auf dem Papstthron hielt. Weil auch Maria ihren Sohn Jesus mal in aller Öffentlichkeit stillt.

LESEPROBE
​Auch wenn auf den verstopften Straßen alle hupen und es auf dem Bürgersteig manchmal klingt, als ob sich die Menschen streiten, obwohl sie nur einen Schwatz halten – »pazienza«, die Geduld, steht hier über allem: »Con la pazienza si vince tutto« – mit Geduld schafft man alles. Ob am U-Bahn-Gleis, wo man bei überfüllten Zügen in aller Ruhe auf den nächsten wartet, statt sich noch hineinzuquetschen, beim Warten auf einen Platz im Restaurant oder als Fußgänger in einer überfüllten Gasse – die »pazienza« macht das Leben leichter. Wer Glück hat, nimmt sie sogar mit nach Hause. Wer noch mehr Glück hat, lebt gleich in Rom.

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Also sollte man es auch nicht an einem Tag besichtigen wollen. Das eine oder andere Pflichtprogramm kann man getrost weglassen; man wird sowieso wiederkommen. Wer also keine Lust hat, schnaufend auf die Kuppel der Peterskirche zu steigen, setzt sich stattdessen auf die Treppen bei den Kolonnaden in die Sonne und betrachtet die rauschenden Brunnen. Matthias Raidt