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111 GRÜNDE, NACHBARN ZU HASSEN

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Beschreibung

Nörgler, Nervensägen, Neurotiker – die Leute von nebenan, so wie sie wirklich sind!

Sie dachten, Ihre Nachbarn wären schlimm? Dann warten Sie mal, bis Sie dieses Buch gelesen haben. Der Wahnsinn wohnt immer nebenan!

Sie sind laut, sie riechen, sie haben ungezogenen Nachwuchs, sie sind faul, sie gehen sonntags nicht in die Kirche, und sie halten sich exotische Tiere, die schrille Laute von sich geben: Nachbarn.

Schon im Neandertal kreiste die Keule, wenn in der Höhle nebenan mal wieder die Hölle los war und Papa am nächsten Tag früh zur Mammutjagd musste. Die Keulen sind mittlerweile eingemottet (gilt zumindest für die meisten Fälle), aber sonst hat sich rein gar nichts verändert.

111 GRÜNDE, NACHBARN ZU HASSEN ist ein großer Lesespaß für all die Menschen, die ganz woanders wohnen oder so schwerhörig und kurzsichtig sind, dass sie die Verrückten aus dem zweiten Stock oder auf der anderen Seite des Sichtschutzzauns nur schemenhaft wahrnehmen. Und das ist in diesem Fall ein wahrer Segen.

  • 111 bitterböse Fakten zu den Menschen nebenan
  • Direkt aus dem Leben gegriffen
  • Jeder hat Nachbarn!
  • Ein humorvolles Buch über den alltäglichen Nachbarschaftsirrsinn


​Till Burgwächter
111 GRÜNDE, NACHBARN ZU HASSEN
Die Leute von nebenan, so wie sie wirklich sind
232 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-647-9
9,99 EUR (D)


DAS THEMA

Wer nicht gerade das Glück hat, im Lotto zu gewinnen, oder zufällig im australischen Outback lebt, muss sich mit ihnen auseinandersetzen: Nachbarn. Im besten Fall sind sie Freund und Helfer in der Not, nehmen Pakete an, passen auf deinen Nachwuchs auf und kochen für dich. So weit zur Wunschvorstellung.

In der Realität aber wohnen nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit immer genau die Menschen neben-, über- und untereinander, die sich schon nach wenigen Tagen dermaßen auf den Zeiger gehen, dass Katastrophen unvermeidlich sind. Und von diesen wunderschönen Auseinandersetzungen handelt dieses Buch.

Egal, ob der verlotterte Student von nebenan dienstags mal wieder eine Spontanparty feiert, die arrogante Ziege von gegenüber mit ihrer Luxuskarre die Einfahrt blockiert oder die alte Meckervettel von oben schon aus reiner Boshaftigkeit unbemerkt vor ihrem zu laut eingestellten Fernseher verstirbt, sie alle haben nur ein Ziel: dich an den Rand des Wahnsinns zu treiben.


EINIGE GRÜNDE

Weil nicht jeder Slayer mag – Weil das Postgeheimnis immer gilt – Weil Stars sich manchmal nicht nur selbst nerven – Weil manche Menschen sogar tot noch Ärger machen – Weil bisweilen scharf geschossen wird – Weil sie dir Nachrichten im Treppenhaus hinterlassen – Weil der Kunde keinesfalls immer König ist – Weil Vermieter die schlechtesten Nachbarn der Welt sind – Weil sie einen Hund haben, der dich hasst – Weil von oben nicht nur Gutes kommt – Weil Steinmarder die Hooligans der Tierwelt sind – Weil Kehrwoche Glückssache ist – Weil sie sich manchmal gegenseitig um die Ecke bringen – Weil Gutmütigkeit gnadenlos ausgenutzt wird – Weil es nebenan spukt – Weil die Waschmaschine nebenan direkt an der Wand steht – Weil sie gerne nackt ist – Weil es in Deutschland Paketdienste gibt – Weil sie Silvester zu Hause feiern – Weil du ihnen niemals entkommst – Weil sie Geschichten zu erzählen haben, so viele Geschichten – Weil dein Nachbar Präsident der Vereinigten Staaten werden kann – Weil sie wissen, was du isst

LESEPROBE

»Sind Sie das, der da so einen Krach macht?«, fragte der neue indische Nachbar aus seinem seidenen Schlafanzug und den goldbestickten Puschen heraus. »Nope, das sind Slayer«, antwortete ich wahrheitsgemäß und knallte die Tür wieder zu. Manche Leute haben echt Vorstellungen.

Als wenn ich nachts um drei total betrunken gleichzeitig Schlagzeug, Bass und Gitarre bedienen könnte und dazu auch noch herumschreien würde. Nachdem ich das Album vollständig durchgehört, mich zwecks Schönheitsschlafes ins Bett begeben hatte und am nächsten Tag wieder einigermaßen geradeaus schauen konnte, kam mir irgendwann der Gedanke, dass die erste Begegnung mit Herrn Paramar nicht unbedingt optimal verlaufen war.

Man muss sich das mal vorstellen: Da zieht der sicherlich ehrenwerte Mann mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in dieses Haus, und die erste nachbarschaftliche Begegnung ist eine nächtliche Auseinandersetzung mit einem Heavy Metal-Fan. Ich nahm mir fest vor, die Familie am Nachmittag untertänigst um Verzeihung zu bitten, vielleicht mit einer Flasche Sekt in der Hand. Was für eine fatale Idee. Till Burgwächter


DIE PRESSE

»In seinem neuen Buch berichtet Till Burgwächter, was man mit Nachbarn so alles erleben kann. Auch viele eigene Erfahrungen, insbesondere aus seiner Kindheit in Gifhorn, flossen in das Buch ein. Dass dabei ab und an mal zwei wahre Geschichten zu einer kombiniert oder an manchen Stellen etwas ausgeschmückt wurde, ist dann wohl die kreative Freiheit des Autors. Die Namen der Personen wurden selbstverständlich geändert, so dass sich bislang noch kein verärgerter ehemaliger Nachbar bei Halupczok gemeldet hat.« regionalbraunschweig.de

»In dem weiten Spannungsfeld zwischen Gebrauchtwerden und Auf-die-Nerven-gehen bewegen sich die großen und kleinen Geschichten dieses Buches über ›die Leute von nebenan, so wie sie wirklich sind‹. In vielen erkennt man seine eigenen Nachbarn wieder, in manchen – die Fähigkeit zur Selbsteinsicht oder -kritik vorausgesetzt – vielleicht sich selbst. Und das Buch kann auch als Therapie dienen: Wer denkt, er habe die schlimmsten Nachbarn der Welt, und meint, er muss sie unter Ausschöpfung aller rechtlichen Mittel ans Ende der Mieterwelt vertreiben, sollte vor dem Gang zum Rechtsanwalt dieses Buch lesen. Und herzhaft lachen. Oder mit dem Nachbarn reden. Oder ihm zumindest dieses Buch unter die Fußmatte legen.« Mieter-Magazin

»Nachbarn können nicht nur nerven, sie können einen geradezu zur Weißglut bringen. Das hat auch Till Burgwächter erfahren. Er ist auf alle möglichen Nachbar-Typen gestoßen. Die, welche einem das Leben schwermachen. Solche, die man kaum sieht, und jene, die wirklich nett sind. Wie es eigentlich dazu kommt, dass man seine Nachbarn auf den Mond schießen könnte, erzählt er in seinem Buch. Beim Lesen muss man lachen über die Bagatellen, die oft zu Streit führen. Und es taucht die Frage auf: Wie bin ich eigentlich als Nachbar? Ein Buch, das mit einem Augenzwinkern zu lesen ist.« Glückspost

»Ob in Mietwohnungen oder im Eigentumshaus, die meisten Deutschen haben Menschen nebenan. Till Burgwächter hat in seinem Buch ›111 Gründe, Nachbarn zu hassen‹ die alltäglichen Probleme mit unseren Nachbarn aufs Korn genommen.« bild.de