• Schnellversand binnen 24 Stunden mit DHL.
  • Versicherter Versand mit Sendungsverfolgung durch DHL.
  • Paypal, Kreditkarte, Banküberweisung.
  • Zahlung auch mit Amazon Pay und Sofortüberweisung.
  • Über 20 Euro Bestellwert in Deutschland portofrei, darunter nur 2,99 Euro.
  • Schnellversand binnen 24 Stunden mit DHL.
  • Versicherter Versand mit Sendungsverfolgung durch DHL.
  • Paypal, Kreditkarte, Banküberweisung.
  • Zahlung auch mit Amazon Pay und Sofortüberweisung.
  • Über 20 Euro Bestellwert in Deutschland portofrei, darunter nur 2,99 Euro.

111 GRÜNDE, MÜNCHEN ZU HASSEN

9,99 €

inkl. MwSt. zzgl. Versand
AUF LAGER - JETZT BESTELLEN!

Beschreibung

München zu lieben ist einfach. München zu hassen ist einfacher. Willkommen in der Stadt, die uns alle irgendwann umbringt.

München hat alles, was es fürs gute Leben in der Postmoderne braucht: Grünflächen, um nicht weiter über Klimawandel reflektieren zu müssen, Geld, um nicht weiter über Armut reflektieren zu müssen, nationalsozialistische Vergangenheit, um nicht weiter über demokratische Zukunft reflektieren zu müssen – und genug Menschen, die sich trotzdem für postmodern halten.

Es gibt nichts, was man vermissen könnte im Silicon Valley des gehobenen Lokalpatriotismus. Jedenfalls nicht, solange man es noch vor 20 Uhr in den Tengelmann schafft. Nicht, solange man konservativ wählt, katholisch ist und 20 Euro pro Quadratmeter zahlen kann.

Wer Student ist, wird ausgelagert, wer Punk ist, abgeführt. Subkultur? Vorbei. Widerstand? Unmöglich. Willkommen in der Stadt, die uns alle irgendwann umbringt.

  • Der Reiseverführer der anderen Art
  • München von seiner schlechtesten Seite
  • Das Geschenkbuch für alle Münchner und die, die es werden wollen


​Eva Wuest

111 GRÜNDE, MÜNCHEN ZU HASSEN
Die Stadt so, wie sie wirklich ist
240 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-609-7
9,99 EUR (D)


DAS THEMA
Münchner lieben oder hassen ihn: den Berlin-Vergleich. Lieben, weil sie dabei endlich kumuliert all den Frust auspacken können, der sich nach ein paar Jahren im repressiven Pseudokosmopoliten-Stadl aufgestaut hat.

Hassen, weil die Pro-München-Argumente dann halt leider doch nie reichen. 111 GRÜNDE, MÜNCHEN ZU HASSEN geht noch weiter als der bloße Vergleich mit einer eindeutig besseren Stadt.

Hier wird ohne Einschränkungen und vor allem ohne Gnade gehasst. Weil die Hochkultursenioren in der Überzahl sind. Weil Feiern in München Totalresignation bedeutet. Weil man chronisch mit C-Promis konfrontiert wird. Weil die Ladenöffnungszeiten eine Zumutung sind. Weil die CSU nicht lockerlässt. Weil Studenten systematisch ausgelagert werden. Weil verzogene Erben auch nichts dafür können.


EINIGE GRÜNDE
Weil die Ladenöffnungszeiten eine Zumutung sind. Weil man sich permanent nackt darin wälzen will. Weil man chronisch mit C-Promis konfrontiert wird. Weil der Viktualienmarkt so ostentativ (nicht) exotisch ist. Weil Münchner sich nicht selbst hassen können. Weil die Polizei ein Aufmerksamkeitsproblem hat. Weil Subkultur vorbei ist. Weil mia halt mia san. Weil man an der Kaufingerstraße nicht vorbeikommt. Weil man übers Getto nicht spricht. Weil die CSU nicht lockerlässt. Weil jeder Widerstand subtil zerschlagen wird. Weil Hochkultursenioren in der Überzahl sind. Weil die Wiesn sich wiederholt. Weil Feiern Totalresignation bedeutet. Weil verzogene Erben auch nichts dafür können. Weil Studenten systematisch ausgelagert werden. Weil Münchner woanders auch nicht funktionieren. Weil man Innenstadtverkehr nur auf Valium überlebt. Weil to go nicht geht. Weil das Kunstmonopol im Nazipalast liegt. Weil es mehr Katholizismus gibt als Smog in Neu Delhi. Weil bei Sonne Völkerwanderung ist. Weil es über den FC Bayern nichts mehr zu sagen gibt!


LESEPROBE
München ist so sauber, man möchte sich permanent nackt darin wälzen. Ein bisschen wie in »Das Parfum« von Patrick Süskind: Es ist unmöglich, sich dem blühenden Glanze dieser deutschen Vaterstadt nicht sofort mit Herz und Hand zu exhibitionieren – sich des weltlichen Drecks zu entledigen und dem südbayrischen Reinheitsgebot unterwerfen zu wollen.

Die eigene Menschlichkeit stinkt exponentiell schlimmer, je weiter man ins Paradies vorrückt: Max-Weber-Platz, Lehel, Odeonsplatz … Hier lässt sich, je nach Geschmack, die Flasche Isar oder Eisbach durch den SodaMax jagen, und schon steht der Champagner kalt. Eine prächtige Vogelschar in Taubengestalt gurrt auf den Kieselwegen des Hofgartens sanft in C-Dur, und wenn mal eine kackt, dann nur, weil sie die umliegenden, sattgrünen Rasenflächen vorher Korn für Korn von Schnitzelsemmelpanade bereinigt hat.

Effizienz! Ohne Effizienz wäre die Hauptstadt Bayerns natürlich längst zur Favela verkommen, ähnlich der berühmt-berüchtigten Hauptstadt Deutschlands. Eva Wuest