• Schnellversand binnen 24 Stunden mit DHL.
  • Versicherter Versand mit Sendungsverfolgung durch DHL.
  • Paypal, Kreditkarte, Banküberweisung.
  • Zahlung auch mit Amazon Pay und Sofortüberweisung.
  • Über 20 Euro Bestellwert in Deutschland portofrei, darunter nur 2,99 Euro.
  • Schnellversand binnen 24 Stunden mit DHL.
  • Versicherter Versand mit Sendungsverfolgung durch DHL.
  • Paypal, Kreditkarte, Banküberweisung.
  • Zahlung auch mit Amazon Pay und Sofortüberweisung.
  • Über 20 Euro Bestellwert in Deutschland portofrei, darunter nur 2,99 Euro.

111 GRÜNDE, HIPHOP ZU LIEBEN

9,99 €

inkl. MwSt. zzgl. Versand
AUF LAGER - JETZT BESTELLEN!

Beschreibung

Weil es mehr ist als Musik: Wie sich HipHop als Kunstform aus dem Untergrund an die Spitze des modernen Zeitgeistes kämpfte

In den verlassenen Straßen der Bronx aus der Not heraus entstanden, dient HipHop heute Menschen in aller Welt als Überzeugung, Hobby oder Perspektive. Und doch wird selten eine Kunstform so sehr kritisiert, belächelt und auf einzelne Bestandteile reduziert wie HipHop. 111 Gründe kämpfen hier dagegen an, indem sie Herkunft, Entwicklung und Bedeutung der Kultur nachzeichnen und seinen Pionieren, Legenden, Stars und Höhepunkten ein Denkmal setzen: angefangen von den Gründer-Vätern Kool Herc, Afrika Bambaataa und Grandmaster Flash über Ikonen wie Tupac Shakur und Notorious B.I.G. bis hin zu den deutschen Rap-Stars Kool Savas, Bushido und Kollegah. Wo kommt HipHop her? Was macht ihn aus? Wer hat ihn geprägt? Dieses Buch liefert 111 Antworten.

  • Zeichnet Anfänge und Entwicklung sowohl im Herkunftsland USA als auch in Deutschland nach
  • Umfassender Überblick: HipHop als unterschätzte Kunstform und Kultur
  • Für Musikfans, (Jugend-)Kulturinteressierte, Einsteiger und Neugierige


Cihan Acar
111 GRÜNDE, HIPHOP ZU LIEBEN
360 Seiten | Taschenbuch

ISBN 978-3-86265-522-9
9,99 EUR (D)


DAS THEMA
Mit einer Hausparty im kleinen Kreis begann im August 1973 die Geschichte einer Kunstform, die sich in den nächsten Jahrzehnten von einer lokalen Jugendbewegung zum globalen Phänomen entwickeln sollte: Die Geschichte des HipHop. Geschaffen von allein gelassenen Jugendlichen in der Bronx, der »Stadt der Toten«, gaben die vier Elemente DJing, MCing, Graffiti und Breakdance damals den Stimmlosen eine Stimme, die schon bald auf der ganzen Welt gehört werden sollte. Wie weit es HipHop gebracht hat, zeigt seine Entwicklung in Deutschland, wo HipHop heute die Charts bestimmt, die Jugendsprache beeinflusst und in den Feuilletons diskutiert wird. Um Rap-Legende Ice-T zu zitieren: »HipHop ist ein Meisterwerk, doch keiner hat es alleine erschaffen.« Deswegen liefert dieses Buch gleich 111 Antworten – eine Hommage an Pioniere der Anfangstage, Stars der Gegenwart und unvergessene Ereignisse zwischendrin.


EINIGE GRÜNDE
Weil HipHop mehr ist als Rap. Weil Graffiti so alt ist wie die Menschheit. Weil Cornbread und Taki einen Trend auslösten. Weil am 11. August 1973 zusammenkam, was zusammengehörte. Weil Breakdance als Kampfersatz begann. Weil Afrika Bambaataa den Horizont erweiterte. Weil Grandmaster Flash das Auflegen perfektionierte. Weil die Zulu Nation HipHop zur Einheit machte. Weil deutscher Hip-Hop zunächst englisch sprach. Weil Advanced Chemistry echten HipHop verkörpern. Weil der erste beste MC Deutschlands eine Frau war. Weil die Stieber Twins das Fenster zum Hof öffneten. Weil die Beginner die derbste Band der Welt sind. Weil Rakim der wahre God MC ist. Weil der 20. Januar ein guter Tag ist. Weil Nas direkt aus den Höhlen des Rap kam. Weil Biggies Vermächtnis für sich selbst spricht. Weil Tupac seinem Namen gerecht wurde. Weil Kendrick Lamar es mit allen aufnahm. Weil das Geheimnis um »Shook Ones Pt. II« gelöst ist. Weil Bushido vom Bordstein kam.


LESEPROBE
… und damit kommen wir zum Hochhaus in der 1520 Sedgwick Avenue zurück, das am 11. August 1973 zum Ort der Party wurde, die alles verändern sollte und das Gebäude heute noch zur Sehenswürdigkeit macht. […]Kool Herc [musikalischer Unterhalter des Abends] war ein DJ mit Graffiti-Vergangenheit, seine tanzenden Gäste waren die ersten B-Boys und B-Girls, sein Partner Coke La Rock einer der ersten Rapper. Vor allem aber bildeten [in jener Nacht] Hercs Breakbeats und sein Aus-alt-mach-neu-Prinzip den bis heute geltenden Grundsatz, dass HipHop durch Anpassung und Veränderung von Bewährtem etwas Neues und Einzigartiges schafft. Als die Party in den frühen Morgenstunden zu Ende ging und die Partygäste sich in die Straßen der Bronx verteilten, hatte Hercs Schwester Cindy wie erhofft genug Geld zusammen, um vor dem Beginn des Schuljahres noch einmal ausgiebig shoppen zu gehen. Viel wichtiger aber: Ihr Bruder hatte den Startschuss für eine neue Kultur gegeben – HipHop war geboren. Cihan Acar