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111 GRÜNDE, FRAUENFUSSBALL ZU LIEBEN

9,95 €

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Beschreibung

Eine Plädoyer für die Damen am Ball: ehrlich und humorvoll in die obere linke Ecke

»Die Zukunft des Fußballs ist weiblich« – wenn die Zukunft einen Bikini trüge. Denn, let’s face it, der viel zitierte Ausspruch von FIFA-Präsident Sepp Blatter kommt dann doch immer wieder nur im Paket mit einem Kommentar zu Äußerlichkeiten.

Mehrfache Welt- und Europameisterinnen? Egal, Hauptsache die Sportkleidung wird knapper und zieht ergo mehr Sponsoren aka Knete an Land. Die Herren spielen in Katar ja wahrscheinlich auch in Speedos. Wie dem auch wird, wir sind die zwölfte Frau und Fußball ist unsere Liebe, komme welch Funktionär beziehungsweise selbst ernannter Modedesigner auch immer.

In 111 GRÜNDE, FRAUENFUSSBALL ZU LIEBEN verfolgen Rosa Wernecke und Stine Hertel fachkundige und absonderliche Medienberichterstattung, sie bewundern die unbezwingbare Nadine Angerer und rätseln, wie es physikalisch möglich ist, mit Schuhgröße 34 die WM zu gewinnen.

  • Frauenfußball ist Trendsportart!
  • Ein Buch für alle weiblichen und männlichen Fans
  • Weltweit spielen 29 Millionen Frauen und Mädchen Fußball – Tendenz steigend


Rosa Wernecke und Stine Hertel
111 GRÜNDE, FRAUENFUSSBALL ZU LIEBEN
Eine Liebeserklärung an den großartigsten Sport der Welt
296 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-405-5
9,95 EUR (D)


DAS THEMA

Immer mal wieder, sozusagen vom Elisabethanischen Zeitalter bis heute, verfällt die Welt dem fürchterlichen Irrtum, Fußball sei ein Männersport. In diesen Zeiten werden die ulkigsten Ausreden vorgeschoben, um die Mädels vom Bolzplatz zu schubsen.

Ob sie denn nun schlechter spielen oder anders oder genauso oder sogar besser (unsere Meinung), fest steht: Die Liebe zum Frauenfußball ist klug, intensiv, fürs Leben, hat Humor, kann aber auch sehr ernsthaft sein, verlässt dich nie, hat einen höheren Sinn und ist absolut salonfähig. Es gibt zwar mindestens 111 zum Quadrat mal mehr Gründe, Frauenfußball zu lieben, aber wir beglücken die Menschheit hier mit einer kleinen Vorauswahl.

All denen, die Frauenfußball bereits lieben, ermöglicht der Text eine kurzweilige Zeit zwischen den Spieltagen. Und letztlich gilt diese Liebeserklärung vor allem allen Protagonistinnen, denen wir zuschauen, mit denen wir mitfiebern, an die wir unser Herz verloren haben.


EINIGE GRÜNDE

Weil wir Fußball lieben. Weil Fußball durchaus ein passendes Spiel für harte Mädchen sein mag, als Spiel für feinsinnige Knaben aber wohl kaum geeignet ist. Wegen Birgit Prinz. Wegen Dem-Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion. Weil Abby Wambachs Kopf und Megan Rapinoes Haare twittern können. Weil Hannelore Ratzeburg einen goldfarbenen Seidenblouson trug.

Weil man nicht so viel Kohle ansparen kann, dass man danach sagt: Cool, ich kauf mir jetzt ’ne Villa in Afrika, und dann ist alles tutti. Weil Silvia Neid einen Lotto-Toto-Laden aufmachen wollte und dann aber nicht mehr dazu kam. Weil Lily Parr mit ihrem legendären Schuss einem Torwart den Arm brach. Weil Nettie Honeyball sich schon 1895 vorstellte, dass Frauen einmal im Parlament sitzen würden und Florence Dixie darüber einen Roman schrieb.

Weil Wim Thoelke schon in den Siebzigern alle Chauvi-Sprüche innerhalb einer einzigen Sendung verbraucht hat. Weil Bernd Schröder, statt einen Broiler zu bestellen, Frauenfußball-Trainer wurde. Weil manche immer noch nicht müde sind, die Klischees zu bedienen, und wir immer noch nicht müde, sie zu belächeln. Weil schon Lotte Specht sagte, was die Männer können, können wir auch.


LESEPROBE

»Frauenfußball ist eine Tautologie. Fußball ist Fußball, egal wer spielt. Heißt es denn Männerfußball? Andererseits – wie sollen wir sonst etwas auseinanderhalten, was anscheinend auseinandergehalten werden will? Ist am Ende und streng genommen Frau und Mann auch eine Tautologie? Spielt Mensch Fußball? Tautologie bedeutet schließlich nichts weiter als ›dasselbe sagend‹.

Fußball ist also Fußball – eine Tautologie. Frauenfußball ist Fußball – eine Tautologie. Die Wortspiele hin oder her, die bestehenden Spielregeln unserer Gesellschaft verlangen doch nach wie vor die Unterscheidung. Deshalb heißt das Buch ja auch ›111 Gründe, FRAUENfußball zu lieben‹. Damit die Gerd Müllers und Co. Bescheid wissen.

Aber wir lieben ja auch Tautologien. Ein weißer Schimmel ist eben irgendwie viel weißer als ein Schimmel. Und eine La-Ola-Welle ist auch viel welliger als lediglich die La Ola. Doppelt hält besser, denn der Ball ist schließlich rund. Außerdem, wie Yūki Ōgimi treffend feststellte: ›Ein Ergebnis ist ein Ergebnis.‹« Rosa Wernecke und Stine Hertel


DIE PRESSE

»Bei der Suche nach guten Gründen haben sie in Archiven und Bibliotheken recherchiert. ›Wir haben viele kaum bekannte Fakten ausgegraben, beispielsweise dass die Frankfurterin Lotte Specht 1930 den ersten Frauenfußball-Verein gegründet hat‹, sagt Wernecke. Somit ist das Buch auch ein seltenes Kompendium des Frauenfußballwissens. Ebenso wie das Gespräch mit den beiden Autorinnen ist auch ihr Buch keine Anklage, sondern eine stets engagierte, meist witzige und bisweilen bissige Liebeserklärung.« Journal Frankfurt

»Das Werk ist eine persönlich und zugegebenermaßen spürbar feministisch eingefärbte Liebeserklärung. Und die darf an der einen oder anderen Stelle sehr gerne anecken, vereinfachen und polemisieren. Ansonsten wäre das Lesen ja auch irgendwie langweilig.« framba.de

»Eine ehemalige Fast-Nationalspielerin und eine Tischtennisspielerin schaffen mit diesem Buch das Vorurteil, Fußball sei ein Männersport, aus der Welt. Sie beleuchten die Geschichte des Frauenfußballs und stellen hierbei Parallelen zur Emanzipationsgeschichte fest. Außerdem wird die ›bisweilen absonderliche‹ Medienberichterstattung verfolgt. Rosa Wernecke und Stine Hertel blicken in ihrem Buch über den Fußball hinaus.« fussball-kultur.org

»Fußball: Das ist für den Volksmund ein 90-minütiges Spiel mit 22 Männer, die einem Ball hinterher rennen. Dass auch Frauen diesen Sport nicht nur ebenso (gut) praktizieren, sondern auch sicherlich genauso lieben wie die Männer, bleibt allerdings oft auf der Strecke. Stine Hertel und Rosa Wernecke haben sich schon lange mit diesem Misstand befasst. Jetzt veröffentlichen sie ihre komprimierte ›Liebeserklärung an den großartigsten Sport der Welt‹ in ihrem Buch ›111 Gründe, Frauenfußball zu lieben‹. Das Produkt ist ein unterhaltsames und sehr emotionales Buch.« Ibbenbürener Volkszeitung

»111 über acht Kapitel verteilte und dabei meist längere Beiträge zum Thema Frauenfußball. So weit, so selbstverständlich. Beim genaueren Lesen wird dann schnell klar, dass dieses Werk weit mehr ist, als eben mal schnell aus allen bislang verfügbaren FF-Büchern etwas einigermaßen Stimmiges zusammenzuschustern. Ganz deutlich kommen eigene Recherchen und eigene Ansätze zum Tragen, die selbst einem Fachautoren wie mir noch etliche neue Erkenntnisse bescheren.« Übersteiger (St. Pauli Fanzine)

»In ihrer ›Liebeserklärung an den großartigsten Sport der Welt‹ nehmen die beiden Autorinnen dabei einen bewusst weiblichen Blickwinkel ein und legen in acht Kapiteln dar, was die Damen am Ball so ausmacht und weshalb die ›Zukunft des Fußballs weiblich ist‹. Dennoch ist das Buch nicht nur für weibliche, sondern auch für alle männlichen Fans gedacht. Mit ihren insgesamt 111 Gründen zeigen Rosa Wernecke und Stine Hertel damit eindrucksvoll und mit viel Humor sowie harten Fakten, dass Fußball eben nicht nur ein reiner Männersport ist. Sie räumen mit Vorurteilen auf und beleuchten zugleich die Geschichte des Frauenfußballs, die auch eine Geschichte der Emanzipation ist. Für alle, die ihr Herz bereits an diesen Sport verloren haben, ist das Buch somit eine nette Lektüre, die gerade auch jetzt in der noch kalten Jahreszeit das Warten auf den Beginn der Rückrunde verkürzt und viel Freude bereitet.« Hessen-Fußball

»Immer mal wieder, sozusagen vom Elisabethanischen Zeitalter bis heute, verfällt die Welt dem fürchterlichen Irrtum, Fußball sei ein Männersport. In diesen Zeiten werden die ulkigsten Ausreden vorgeschoben, um die Mädels vom Bolzplatz zu schubsen. Ob sie denn nun schlechter spielen oder anders oder genauso oder sogar besser, fest steht: Die Liebe zum Frauenfußball ist klug, intensiv, fürs Leben, hat Humor, kann aber auch sehr ernsthaft sein, verlässt dich nie, hat einen höheren Sinn und ist absolut salonfähig. Es gibt zwar mindestens 111 zum Quadrat mal mehr Gründe, Frauenfußball zu lieben, aber wir beglücken die Menschheit hier mit einer kleinen Vorauswahl.« Radio Dresden