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111 GRÜNDE, FRANKREICH ZU LIEBEN - NEUAUSGABE MIT FARBTEIL

14,99 €

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Beschreibung

Frankreich: ein Land zum Schwärmen und Genießen, ein Paradies für alle Sinne. Die Franzosen: ein Völkchen zum Verlieben.

​Die pulsierende und schillernde Großstadt Paris, die tosenden Wellen an den endlosen Atlantikstränden, die dickköpfigen Bretonen, die Abgeschiedenheit und der Stolz der »France profonde«, in der Knoblauchbauern und radikale Globalisierungsgegner die wahren Helden sind, der Glamour der Côte d’Azur und die unendlichen Finessen der französischen Küche – über Frankreich und die Franzosen lässt sich beinahe endlos erzählen.

In »111 Gründe, Frankreich zu lieben« haben die Autorinnen Daniela Kahls und Evi Seibert, die jahrelang für den deutschen Hörfunk über Frankreich berichtet haben, die spannendsten, typischsten und skurrilsten Anekdoten über unser Nachbarland zusammengetragen. Ihre von vielen persönlichen Erfahrungen geprägten Geschichten werden Frankreich-Kenner wie -Einsteiger zum Schmunzeln und Schwärmen bringen.

  • Die Neuausgabe des Klassikers, jetzt mit zwei farbigen Bildteilen!
  • Kenntnisreiches und liebevolles Porträt zweier Frankreich-Korrespondentinnen
  • Lüftung vieler Geheimnisse des französischen Alltags
  • Spannender Lesestoff für Frankreich-Kenner und -Einsteiger


​Daniela Kahls und Evi Seibert

111 GRÜNDE, FRANKREICH ZU LIEBEN

Eine Liebeserklärung an das schönste Land der Welt

Erweiterte Neuausgabe

280 Seiten | Premium-Paperback mit zwei farbigen Bildteilen

ISBN 978-3-942665-51-3

​14,99 EUR (D)


DAS THEMA
Franzosen leben von Liebe und Rotwein, die Pariserinnen stöckeln in perfekter Eleganz durch die Avenues, und als Urlauber ist man ohne Sprachkenntnisse im schönen Frankreich schnell aufgeschmissen – die Klischees über eines der liebsten Reiseländer der Deutschen sitzen tief.

An welchen dieser Klischees tatsächlich was dran ist, vor allem aber welche eher unbekannten Anekdoten es über das so nahe und doch so andere Nachbarland zu erzählen gibt, davon berichtet dieses Buch aus der Insiderperspektive. Die Autorinnen sind als jahrelange Frankreich-Korrespondentinnen für die ARD tief ins französische Alltagsleben eingetaucht.

Mit einem liebevollen Augenzwinkern vermittelt dieses Buch auch Frankreich-Kennern persönliche Geschichten zum Staunen – gewürzt mit einer Prise aktueller Politik, abgeschmeckt mit viel französischer Lebenskunst und nicht zuletzt einem guten Schuss Lebenshilfe, um typisch französische Fettnäpfchen zu umgehen.

EINIGE GRÜNDE
Weil die Franzosen so herrlich prüde sind. Weil es eine Bibliothek für Gerüche gibt. Weil kleine Männer hier ganz groß sind. Weil Französinnen keine Rabenmütter sind. Weil Probeessen in Paris nur die Hälfte kostet. Weil der Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle eigentlich ein Käse ist. Weil die Pariser Metro Phantomstationen hat. Weil französische Minister gelegentlich Inventar klauen. Weil das Baguette immer neu erfunden wird und trotzdem ein Klassiker bleibt. Weil der Nachtisch sich geheimnisvoll verdreifacht. Weil um Plätzchen sogar Krieg geführt wird. Weil die berittene Polizei die Champagnerernte schützt. Weil die Engel in Frankreich Cognac atmen. Weil auf Französisch sogar »Krieg« poetisch klingt. Weil es zu Weihnachten einen Holzstamm gibt. Weil hier zweimal im Jahr Neujahr ist. Weil das Land auch ein Inselstaat ist. Weil das Perigord ein deutscher Bestseller ist. Weil man an der Loire so schnell zum Schlossherrn wird. Weil man den Weltuntergang nur in Bugarach überlebt.

LESEPROBE
​Auch wenn Sie ein bisschen Französisch können – die wahre Herausforderung besteht darin, ihren eigenen Namen auf Französisch verständlich zu machen. Mein Name ist zum Beispiel »Seibert«. In Frankreich hört sich das so an: »Sseeeehbäähr«. Ich bin also sozusagen Madame Seebär.

Mit der Zeit lernt man, was die Franzosen meinen, wenn sie internationale Namen aussprechen. »Oh, Back, formidable«, schwärmen sie im Bach-Konzert, und wenn ein Herr Gook was sagte, war es der damalige deutsche Bundespräsident. Den kannte in Frankreich aber kaum jemand, weil ja alle »chère Ondschela«, die liebe Angela, mögen, die im Übrigen einen für Franzosen echt locker auszusprechenden Nachnamen hat. »Merkel« flutscht ihnen nur so über die Lippen, natürlich auf der letzten Silbe betont, also »Merkelll«. Klingt noch einen Tick eleganter, oder?

Ab und zu kommt dann eine echte Herausforderung. Zum Beispiel als der französische Radiokorrespondent aus dem fernen »Düühblääh« berichtete. Nachdem ich alle aktuellen Ereignisse im Kopf durchgegangen bin, kam ich drauf … Evi Seibert