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111 GRÜNDE, DEN SV DARMSTADT 98 ZU LIEBEN

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Beschreibung

Das Herz aller Lilienfans schlägt für einen Klub, der aufgrund seiner turbulenten Geschichte etwas vernarbt daherkommt – für einen Klub mit Charakter also!

Das Buch ist eine Zeitreise mit den 98ern aus Darmstadt, besser bekannt als die »Lilien«. Der Klub vom Böllenfalltor war einst eine feste Größe im deutschen Profifußball. Dann verschwand er für zwei Jahrzehnte von der nationalen Bildfläche. Zuletzt hat sich der SV Darmstadt 98 wieder einen Namen gemacht. Mit einem Team ohne Stars kehrte er zwischenzeitlich in die Bundesliga zurück und hielt sensationell die Klasse.

Die »Lilien« stellten aber auch schon das schlechteste Zweitligateam aller Zeiten. Sie holten Bum-Kun Cha in die Bundesliga. Sie stiegen in die 4. Liga ab, obwohl das so gut wie unmöglich war. Und dann erst die Relegation: 1988 scheiterten sie dramatisch, 2014 kamen sie phänomenal zurück.

Die hier versammelten 111 Gründe – ergänzt durch elf neue Bonusgründe – zeigen, was diesen etwas anderen Fußballklub ausmacht. Dabei erzählen »Ironman«-Sieger Patrick Lange und Ex-Spieler Jerôme Gondorf ihre ganz persönliche Geschichte von den »Lilien«.


  • Ein Verein, der aufgrund seines unglaublichen Höhenfluges deutschlandweit für Schlagzeilen sorgt.
  • Ein Anhang, der half, die Insolvenz abzuwenden und die Flutlichter zu finanzieren.
  • Ein Stadion, um das uns jeder Groundhopper beneidet.


Matthias Kneifl
111 GRÜNDE, DEN SV DARMSTADT 98 ZU LIEBEN
Eine Liebeserklärung an den
großartigsten Fußballverein der Welt
368 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-502-1
12,99 EUR (D)


DAS THEMA
Wenn Fußball-Deutschland vom Böllenfalltor und den Lilien redet, weiß jeder, dass der SV Darmstadt 98 gemeint ist. Zuletzt blühten die Lilien mit ihrem aus der Zeit gefallenen Stadion wieder auf und sorgten sportlich für Furore. Wie es sich für einen der viel zitierten »Traditionsvereine« gehört, gab es auch Zeiten, in denen die Lilien ganz schön welkten. Finanziell ohnehin nie auf Rosen gebettet, schrammte der Verein mehrmals an der Zahlungsunfähigkeit vorbei. 2009 wendeten Klub, Stadt und Fans die drohende Insolvenz in einem gemeinsamen Kraftakt ab. Sportlich zwischenzeitlich in der 4. Liga gestrandet, schreiben die Lilien seither – in Demut erstarkt – ihr ganz eigenes Fußballmärchen. Wie schon Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre, als die 98er mit Feierabendfußballern in die Bundesliga einzogen. Die Lilien waren, sind und bleiben DA.


EINIGE GRÜNDE
Weil die Lilien das größte Relegations-Comeback schafften. Weil das Bölle zur Stadt gehört. Weil allen Fußballromantikern hier das Herz aufgeht. Weil Bum-Kun Cha 78 Minuten im Lilien-Trikot ausreichten, um groß rauszukommen. Weil der SV 98 am dramatischsten Relegationsduell mitwirkte. Weil eine drohende Insolvenz eine ganze Stadt mobilisierte. Weil unsere Gegengerade selbst Lukas Podolski beeindruckte. Weil wir kein Maskottchen haben. Weil die Erzrivalen den jüngsten Aufschwung der Lilien erst ermöglichten. Weil die eigene Elf Marketingideen gnadenlos unterwandert. Weil es unser Torwart ins GUINNESS BUCH DER REKORDE schaffte. Weil der SVD zu den 1.000-Punkte-Klubs gehört. Weil ein italienischer Nationalspieler hier das Kicken lernte. Weil die Lilien tatsächlich einmal europäisch spielten. Weil Jörg Berger hier seinen ersten Trainerjob im Westen bekam.


LESEPROBE
Dem Charme des Böllenfalltores unterliegt der passionierte Fußballfan im Handum­drehen. Denn wo gibt es so was noch? Ein ovales Old­School­Stadion, das von Stehrängen und Wellenbrechern geprägt ist, dem über den Kurven und der Gegen­geraden obendrein noch das Dach fehlt. Der Stadionbesuch wird hier zum echten Freiluftereignis. Eventfans zweifeln spätestens jetzt, ob sie hier richtig sind. Ein Spiel am Bölle ist folglich nur etwas für Zeitgenossen, die selbst böigem Wind und Niederschlag in Tropfen­ oder Flockenform etwas Positives abgewinnen können. Sitzen ist nicht nur verpönt, Heimfans können jenseits der Haupttribüne auch gar nicht Platz nehmen. Stehen ist Trumpf. Selbstredend das Anstehen an den Grill­ und Getränkebuden. Und Obacht! Gezahlt werden kann dort nicht nur in bar, man muss es sogar. Die Bölle­Card will schließ­lich erst noch erfunden werden. Den glück­seligen Gesamteindruck rundete lange Zeit eine Anzeigetafel ab, die bei ungünstigem Lichteinfall kaum zu entziffern war. Matthias Kneifl