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111 GRÜNDE, DEN FC CARL ZEISS JENA ZU LIEBEN

9,95 €

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Beschreibung

Eine Liebeserklärung an den großartigsten Fußballverein der Welt

Es ist kein Zufall, dass 111 GRÜNDE, DEN FC CARL ZEISS JENA ZU LIEBEN 111 Jahre nach der Gründung des Vereins erscheint. Echte Experten wissen, dass unter den Kernbergen ein schlafender Riese haust. Es spielt keine Rolle, dass der FCC zum zweiten Mal nach der Wende am harten Brot der Viertklassigkeit kaut.

Thüringens wirkliche Nummer eins lässt seine europapokalverwöhnten Fans in der Provinz in Wahrheit nur Groundhopper-Punkte sammeln. Irgendwann wird es wieder so schnell wie zwischen 2004 und 2006 gehen, als das Team von der 4. in die 2. Liga durchmarschierte. Bis dahin wird dieses Werk an die großen nationalen und internationalen Jahrzehnte Jenas erinnern, aber auch manche Posse der Gegenwart beleuchten.

Drei Landesmeistertitel, vier Pokalsiege und 87 Europapokalschlachten machten den FC Carl Zeiss Jena unsterblich. Der Club führt die ewige Tabelle der DDR-Oberliga an. Das Buch ist nicht nur eine Liebeserklärung an den Verein, sondern auch an die Menschen, die ihm ein Gesicht gaben und geben.

Matthias Koch
111 GRÜNDE, DEN FC CARL ZEISS JENA ZU LIEBEN
Eine Liebeserklärung an den
großartigsten Fußballverein der Welt

296 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-418-5
9,95 EUR (D)


EINIGE GRÜNDE
Weil der Club schon zu Lebzeiten im Paradies spielt. Weil man sich bei langweiligen Heimspielen an den Kernbergen erfreuen kann. Weil Georg Buschner der beste Trainer der DDR war. Weil die Duckes zu den bekanntesten Fußball-Brüdern im Osten aufstiegen. Weil Johan Cruyff in Jena alt aussah. Weil aus der verbotenen Stadt so viele Spieler nach Jena wechselten. Weil ein FCC-Wimpel durchs Weltall flog. Weil Peter Ducke zu Ostzeiten im Westwagen vorfuhr. Weil der AS Rom 4:0 geschlagen wurde. Weil der Club 1981 im Europapokalfinale stand. Weil Real Madrid so viel Dusel hatte. Weil Rüdiger Schnuphase Sparta Rotterdam überlebte. Weil »Sprotte« Grapenthin mit 41 noch im Tor stand. Weil Jörg Burow als einziger Ossi das Tor des Monats schoss. Weil der FCC für immer der FC Bayern der DDR ist. Weil man im Ernst-Abbe-Sportfeld Boot fahren kann. Weil Walter Jahn rehabilitiert wurde. Weil »Schnix« beim FCC groß wurde. Weil in Neuruppin der Zaun wackelte. Weil Matchwinner Mario Gómez gegen Jena verlor. Weil Robert Enke einer von uns war. Weil Jena auch mal 0:6 oder 0:7 zu Hause verliert. Weil der FCC mit dem Bus zehn Stunden nach Kroatien fuhr. Weil Jena der einzige Viertligist ist, für den 111 Liebesgründe gesucht wurden. Weil die Fans um ihre Flutlichtmasten weinten.


LESEPROBE
»7. November 1997. Am Hamburger Millerntor hoffen 1.000 Jena-Fans auf eine Überraschung im Spiel beim FC St. Pauli. Der Abstiegskampf des FC Carl Zeiss in der 2. Bundesliga hat längst begonnen. Nach 75 Minuten bringt Heiko Weber den Tabellen-17. dennoch in Front. ›Auswärtssieg, Auswärtssieg‹, brüllen wir. Pauli lässt uns 15 Minuten Vorfreude.

Dann gelingt André Trulsen in der 90. Minute das 1:1. Scheiße, das gibt es doch nicht, denken viele. In der Nachspielzeit kommt es viel schlimmer. Juri Sawitschew macht das 2:1 für die Hamburger. Während Pauli-Keeper Klaus Thomforde Freudentänze vor unseren Augen aufführt, sind die Zeiss-Fans geschockt. Minuten später sitze ich mit Uwe Kaiser vom Fanclub ›Family‹ im verwaisten Gästeblock. Die Hamburger feiern weiter.

Es war eine der Niederlagen, von denen sich eine Mannschaft nicht erholt. Am Ende der Saison steigt Jena ab. Und doch sind es solche Pleiten, die einen stark machen können. Vor allem für viertklassige Zeiten.« Matthias Koch