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111 GRÜNDE, DEN FC 08 HOMBURG ZU LIEBEN

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Beschreibung

Großes entsteht im Kleinen: Ohne den Traditionsverein FC 08 Homburg, der in den 80ern sogar in der Bundesliga spielte, wäre Fußball-Deutschland ärmer

Der FC 08 Homburg fehlt in keinem fußballhistorischen Rückblick. Sei es das erste Profitor von Miroslav Klose, sei es der erfolgreiche Einsatz der Abseitsfalle bereits in den 70ern oder die legendäre Kondomwerbung in den 80ern.

Der Verein, genauer die Stadt, verfügt über ein Oldschool-Stadion mit einer bundesligatauglichen Flutlichtanlage, das sich den Namen »Waldstadion« Tag für Tag verdient. Hierher lohnt sich auch ein Familienausflug mit Gang zum Fußball.

Der Autor Roland Röder nimmt den Leser mit in die Welt des kleinen, aber feinen FC 08 Homburg und präsentiert Wissenswertes und aufregende Geschichten rund um den Traditionsverein aus dem Saarland.

  • Der Klub, in dem Miroslav Klose sein erstes Tor im Profifußball erzielte
  • Der Klub, der bereits in den 70er-Jahren erfolgreich mit der Abseitsfalle spielte
  • Der Klub, der mit seiner Kondom-Werbung den DFB in der Saison 1986/87 zur Weißglut trieb


​Roland Röder
111 GRÜNDE, DEN FC 08 HOMBURG ZU LIEBEN
Eine Liebeserklärung an den
großartigsten Fußballverein der Welt

Mit einem Grußwort von Miroslav Klose​
224 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-685-1
9,99 EUR (D)


DAS THEMA
Großes entsteht im Kleinen. Der Verein mit seinen freundlichen, frühlingshaften Farben Grün-Weiß war die kleinste Bundesligastadt Deutschlands, spielte drei Jahre in der 1. Liga, 15 Jahre in der 2. und 16 Jahre in der Regionalliga, die lange Zeit die 3. Liga war.

In Homburg schoss Miroslav Klose sein erstes Tor im Profifußball. Und die Abseitsfalle wurde zwar nicht in Homburg erfunden, aber bereits in den 70ern erfolgreich umgesetzt. Als der DFB 1986 dem Verein Trikotwerbung für Kondome verbot, steigerte dies nur den Bekanntheitsgrad. Heute hat er eine Fanszene, die immer wieder Nachwuchs findet.

In Homburg schnürten neben Klose weitere fußballerische Granaten ihre Schuhe: Christian Streich (ja, der Trainer des SC Freiburg), Roman Wójcicki, Willi Landgraf, Horst Ehrmann traut, Revas Arveladze, Hans-Jürgen Gundelach, Jimmy Hartwig, Steffen Korell und der Weltmeister von 1954, Werner Kohlmeyer.


EINIGE GRÜNDE
Weil Miroslav Klose dort sein erstes Tor im Profifußball erzielte. Weil die Farben Grün-Weiß einfach freundlich sind. Weil einer der Ultras eine Fangrotte statt einer Mariengrotte hat. Weil ich beim ersten und zweiten Mal im Waldstadion fremdging. Weil man für diesen Verein auch die Geburtstagsfeier seines Kindes verlegt. Weil meine Frau dort Stadionverbot hat – von mir. Weil dort die Abseitsfalle erfolgreich umgesetzt wurde. Weil ich einmal doppelt zu Tränen gerührt war. Damals. Weil in Homburg Frauen ins Stadion dürfen. Weil eine Frau mal Präsidentin war. Weil »Fever Pitch« international ist. Weil hier viele Liebesbeziehungen entstanden – zu zweit, aber eigentlich zu dritt. Weil Fritz immer an der gleichen Stelle steht. Weil die Bahn bei Auswärtsspielen pünktlich ist. Weil »Erste Runde Krankenschein« einfach ein geiler Song ist. Weil keiner schöner jubelt als Kai Hesse. Weil Fans heilig sind und nur der Vorstand Fehler macht.


LESEPROBE
​Das Buch enthält Storys über Fans, Spieler, Menschen, die dem FC 08 Homburg auf immer liebevolle Weise verbunden sind, über skurrile Situationen, über magische Momente … über die unwiderstehliche Anziehungskraft des großartigsten Fußballklubs der Welt. Und es erzählt Geschichten von Menschen, die sich im Waldstadion lieben lernten. Was kann es Schöneres geben. Eine Liebe fürs Leben, also einen Fußballverein, und einen lieben Menschen für die Stunden, wenn dich dein Verein enttäuscht, was aber nur selten passiert. Als Fußballfan ist man jedenfalls nie allein. (…)

Mancher Start in eine Fankarriere verläuft nicht geradlinig. Nach langen Jahren des stillen Fanseins war ich 1993 das erste Mal an dem Ort, der in den Jahren danach für mich zu einem Mythos und zu einer Heimat der besonderen Art werden sollte: dem Waldstadion Homburg. Es war ein Flutlichtspiel, und ich stand – nein, nicht im Fanblock – im Gästeblock, was beim Jubeln an der falschen Stelle Probleme bereiten konnte. Roland Röder