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111 GRÜNDE, ANWÄLTE ZU HASSEN

9,95 €

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Beschreibung

Ein Lesevergnügen, das unter die Robe geht – das schonungslose Psychogramm einer merkwürdigen, aber unentbehrlichen Spezies

In 111 GRÜNDE, ANWÄLTE ZU HASSEN entwirft Eva Engelken ein witziges und schonungsloses Psychogramm einer merkwürdigen, aber unentbehrlichen Spezies. Sie geht der Frage nach, warum Anwälte so häufig an den Schalthebeln der Macht sitzen, es aber seit 100 Jahren nicht schaffen, die Ausbildung ihres Nachwuchses zu reformieren.

Warum gibt es Rechtsberatung nicht auf Kassenrezept und wieso hat noch nie ein Anwalt den Nobelpreis für die beste Rechtsberatung bekommen? Und verträgt es sich mit der anwaltlichen Unabhängigkeit, wenn Anwälte Mandanten beraten und gleichzeitig als Abgeordnete das Volk repräsentieren?

Das Buch liefert eine garantiert verständliche Bedienungsanleitung »How to handle the Anwalt« – für User, Anwälte und solche, die es noch werden wollen.

  • Scharfzüngiges, aber nicht liebloses Branchenporträt
  • Seriös recherchiert, ironisch formuliert
  • Tipps für User: How to handle the Anwalt
  • Mit Karikaturen von Jana Moskito


Eva Engelken
111 GRÜNDE, ANWÄLTE ZU HASSEN
Und die besten Tipps, mit ihnen trotzdem
zu seinem Recht zu kommen

Mit Illustrationen von Jana Moskito

352 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-403-1
9,95 EUR (D)


DAS THEMA

Rund 160.000 Anwälte und Anwältinnen bevölkern Deutschlands Kanzleien und Gerichtsflure, vertreten verfeindete Nachbarn, Eheleute und Wirtschaftsbosse, verteidigen Geld und verletzte Egos, schreiben Gesetze und Rechtsgeschichte. Zu beneiden sind sie nicht.

Hervorragende Juristen sollen sie sein und zugleich perfekte Mandantenversteher. Und nun stellt sogar die Europäische Kommission die Frage, ob die Privilegien des Freien Berufes Rechtsanwalt inklusive dem Versorgungswerk noch gerechtfertigt sind. Darauf Antworten zu finden, ist nicht leicht, hat die Anwaltschaft doch eben erst begonnen, ihre glorreiche Vergangenheit aufzuarbeiten und die Anwältinnen hinter dem Herd hervorzuholen.

Wer mit ihnen dennoch erfolgreich zu seinem Recht kommen will, sollte wissen, wie man sie anpackt. Dafür listet das Buch liebevoll und tiefironisch 111 Gründe auf, warum man Anwälte hassen, beneiden, bewundern und manchmal sogar recht gern haben kann.


EINIGE GRÜNDE

Weil sie einfach nicht aussterben. Weil sie furchtbar schlau sind. Weil sie selbst ihr Spiegelbild von oben herab betrachten. Weil sie das letzte Haar in der Suppe finden. Weil sie mehr Recht haben, als gut für sie ist. Weil sie Rechtspflege mit Kontopflege verwechseln. Weil sie Unabhängigkeit als Luxus betrachten, den sich nicht jeder leisten kann. Weil sie Spitzenplätze auf der Psychopathenskala einnehmen.

Weil auch ihnen die Frist davonläuft. Weil sie ohne Statussymbole nicht mal unter die Dusche gehen. Weil sie einander nicht die Butter auf dem Brot gönnen. Weil sie beim Fernsehsessel Anschnallgurte empfehlen. Weil sie sich bei der Schlammschlacht die Weste beflecken. Weil sie keine Probleme lösen, sondern Rechtsprobleme. Weil sie nur sonntags Kinder haben. Weil sie mit »Anwalt« die »Anwältin« nicht mitmeinen. Weil sie auf Partys nur über Porsches reden. Weil selbst ihre Hobbys Karriere machen.

Weil sie die falsche Ausbildung haben. Weil aus ihren Lehrbüchern braune Soße tropft. Weil sie niemals die Note »sehr gut« vergeben. Weil man ihre Sätze dreimal um den Block wickeln kann. Weil sie auf gute Verbindungen achten. Weil sie manchmal mehr rechts als Rechtsanwalt sind. Weil ihre Liebe zum Detail sie blind macht. Weil sie den Zugang zum Recht mit Stolperdraht sichern. Weil sie ihr privates Rententöpfchen füllen. Weil sie ihre Vergangenheit nur im Schneckentempo aufarbeiten.


LESEPROBE

»Ihr Feind ist der Fiskus. In Gestalt fieser Finanzbeamter luchst er seinen Opfern ihre letzten Euronen ab und speichert sie in riesigen Speichern. Hier schlägt die Stunde der Steueranwälte. Mit ihrem Röntgenblick durchforsten sie die Wände der Speicher auf der Suche nach Schlupflöchern.

Sobald sie fündig werden, stoßen sie ihren Kriegsschrei aus und eilen herbei. Die erfahrensten von ihnen messen die Ritzen in den Speichern – auch Gesetzeslücke genannt – genau aus, um abzuschätzen, wie viel durch sie wohl hindurchpasst. Besonders raffinierten Rettungsgängen, auch Steuersparmodelle genannt, geben sie Namen, etwa Medienfonds oder Schiffsfonds, in jüngerer Zeit war von Dividendenstripping oder Cum-Ex-Deals die Rede.

Das ist eine Arbeit für Könner. Deshalb verdienen Steueranwälte auch mehr als die anderen Anwälte. Außerdem ist der Fiskus ein mächtiger Gegner. Sein großer Helfer, der Bundesfinanzhof, ist ständig hinterher, Steuerschlupflöcher wieder zu verschließen oder die mühselig befreiten Euronen mit großen Staubsaugern wieder zurückzusaugen.« Eva Engelken


DIE PRESSE

»Wie versteht man Anwalts-Geschwurbel, Paragraphen-Irrsinn oder 50 Seiten lange Rechtstexte? Wie finde ich den richtigen Anwalt und was sagt seine Sekretärin über die Kanzlei aus? Eva Engelken muss es wissen. Die Autorin kennt Juristen und deren Tricks und Macken – als Tochter eines solchen – seit ihrem ersten Lebenstag. Trotzdem hat sie auch selbst Recht studiert und ist Juristin geworden. Eva Engelken erklärt, wie Sie bei Rechtsanwälten die Oberhand behalten.« Bild.de

»Eva Engelken, Buchautorin und Expertin für Anwälte-PR hat ein Branchenportrait und Psychogramm über die ›merkwürdige wie unentbehrliche Spezies Anwälte‹ geschrieben mit dem Titel ›111 Gründe, Anwälte zu hassen‹. Ihre Fragen: ›Warum sitzen Anwälte so häufig an den Schalthebeln der Macht? Warum gibt es Rechtsberatung nicht auf Kassenrezept? Und wieso hat noch nie ein Anwalt den Nobelpreis für die beste Rechtsberatung bekommen?‹ Oder: ›Verträgt es sich mit der anwaltlichen Unabhängigkeit, wenn Anwälte Mandanten beraten und gleichzeitig als Abgeordnete das Volk repräsentieren?‹« Management-Blog der Wirtschaftswoche, wiwo.de/blogs

»Hervorragende Juristen sollen sie sein – und zugleich perfekte Menschenversteher: ein schwieriger Spagat für Anwälte. Klar kommt es da zu Konflikten mit Mandanten. Das Buch ›111 Gründe, Anwälte zu hassen‹ hilft mit einer halb-ernst gemeinten Bedienungsanleitung. Das Buch ist ein Psychogramm einer merkwürdigen, aber unverzichtbaren Spezies.« fr-online.de

»Witziger Ratgeber. Rund 160.000 Anwälte bevölkern Deutschlands Kanzleien und Gerichtsflure. Doch der Umgang mit Juristen ist nicht immer leicht, der Frust bei Mandanten oft genug groß. Ein Buch liefert jetzt eine ironische Bedienungsanleitung: ›How to handle the Anwalt‹. Das halb-ernste, halb-witzige Buch listet 111 Gründe auf, warum man Anwälte hassen, beneiden, bewundern und manchmal sogar recht gern haben kann.« Kölnische Rundschau

»Stellenweise witzig, stellenweise ernst – etwa im Kapitel über die kaum aufgearbeitete NS-Vergangenheit der deutschen Justiz – beschreibt Eva Engelken das ›Wesen‹ des Anwalts.« mopo.de »Ganz gut eignet sich ›111 Gründe, Anwälte zu hassen‹ als Geschenk für den kleinen Bruder, der gerade fürs zweite juristische Staatsexamen büffelt. Lustiger Ratgeber.« mopo.de

»Wir haben es wirklich nicht leicht im Moment. Es gibt viel zu viele von uns, die Zeiten sind ohnehin schon schlecht, in der öffentlichen Beliebtheitswahrnehmung rutschen wir zunehmend nach unten, noch hinter Lehrer, was nur schwer zu ertragen ist. Dann schreibt Joachim Wagner ein Buch über Anwälte und warnt vor uns, wir seien nur noch auf Geld versessen oder ungeeignet oder beides. So richtig Liebe scheint in Wagners Buch nicht auf für uns Anwälte. Aber es geht noch schlimmer: 111 Gründe, Anwälte zu hassen, ein weiteres Buch über uns, pünktlich in der Vorweihnachtszeit, das ideale Geschenk für den jurastudierenden Nachwuchs oder für die anwaltlichen Eltern und Verwandten, ein Buch mit Flughafenbuchhandlungspotenzial.« lto.de

»Die Juristin Eva Engelken hat ein Buch mit dem Titel ›111 Gründe, Anwälte zu hassen‹ geschrieben. Sie rechnet mit Kollegen ab, die unverständliche Briefe schicken oder nicht für Gerechtigkeit kämpfen.« Welt.de

»Das Buch ist unterhaltsam und eingängig geschrieben und bietet dabei eben fundierte Informationen. Wer also etwas über Anwälte und ihren Kosmos erfahren will, ist bei Eva Engelken in guten Händen.« Kölner Leselust